Oft gelten sie nur als schmückendes Beiwerk - Spielerfrauen. Beim FC Augsburg haben sich die besseren Hälften von Daniel Brinkmann, Andrew Sinkala und Jonas de Roeck zu Wort gemeldet.



Oft gelten sie nur als schmückendes Beiwerk - Spielerfrauen. Beim FCAugsburg haben sich die besseren Hälften von Daniel Brinkmann, AndrewSinkala und Jonas de Roeck zu Wort gemeldet. Urteil: Falsch gedacht.
Dem Fußball-Magazin 11 Freunde
gaben die drei Frauen ein dreiseitiges Interview und räumen dabei mit Vorurteilen auf. Gedankenlose Püppchen, die ihren Männern willenlos von Verein zu Verein folgen, wollen sie nicht sein. So bespreche Maylin Brinkmann bevorstehende Wechsel selbstverständlich mit ihrem Mann. "Natürlich. Er unterschreibt ja nicht einfach einen Vertrag, packt mich in einen Koffer und verschleppt mich in eine neue Stadt."
Auch sei das Leben als Spielfrau nicht dermaßen glamourös, wie es die Medien teilweise glauben machen wollen. "Das Klischee hat sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt. Unsere Nachbarn mussten sich auch erst einmal daran gewöhnen, dass ich nicht jeden Tag mit donnerndem Motor in unsere Einfahrt rausche und mich in High Heels im Garten bräune", sagt Kathrin Sinkala.
Auch mit den Privilegien sein das so eine Sache. Die gebe es eigentlich nicht, sagt Kathrin Sinkala. Eine Ausnahme gibt es aber doch. "Wenn wir in die Augsburger Puppenkiste wollen, bekommen wir meistens auch Karten. Die Kinder sind ganz verrückt danach", so Eline Peeters. Sie kritisiert auch das häusliche Benehmen ihres Mannes. "Fußballprofis sind verwöhnt. Sie stehen auf, gehen trainieren und wollen dann das Essen auf dem Tisch. Sie kennen es einfach nicht anders."
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