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20. Februar 2009 18:18 Uhr

Niederlage in Freiburg

FC Augsburg mit 0:1 noch gut bedient

Das war zu wenig vom FCA. Beim 0:1 in Freiburg konnten die Augsburger zu keiner Phase an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen. Die Augsburger können sich bei den Freiburgern bedanken, dass die Niederlage nicht noch weit empfindlicher ausfällt. Von Robert Götz Von Robert Götz,

Mohamadou Idrissou dreht jubelnd ab. Sven Neuhaus und Andrew Sinkala liegen 0:1 hinten.
Foto: dpa

Von Robert Götz, Freiburg

Als der FCA-Bus vor dem badenova-Stadion vorfuhr, wurden die Augsburger Zweitliga-Fußballer gleich richtig begrüßt. Im vereinseigenen Stadion-TV lief gerade die Endlos-Schleife der Aufzeichung des 3:1-Auswärtssieges des SC Freiburg bei Hansa Rostock. Am Montag übernahm der Sportclub damit die Tabellenführung und SC-Trainer Robin Dutt war mit der Vorstellung sehr zufrieden: »Das kam meiner Vorstellung von Fußball sehr nahe.»

Und den demonstrierten die Freiburger am Freitag eindrucksvoll. Mit dem 1:0 (0:0)-Sieg war der FCA noch gut bedient.

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Mit dem Selbstbewusstsein von drei Siegen in drei Spielen nach der Winterpause hielten sich die Gastgeber nicht lange mit Vorgeplänkel auf. Von Beginn an rollte der SC-Express auf das Augsburger Tor zu. Normalerweise soll man mit solchen Vergleichen ja vorsichtig sein, doch was die Freiburger vor nur rund 12.000 Zuschauern zelebrierten, kam Erstliga-Fußball schon ziemlich nah. Da lief der Ball wie am Schnürchen, gab es Kombinationen über fünf, sechs Stationen, ohne dass die FCA-Spieler nur in die Nähe des Balles kamen.

Schon nach einer Viertelstunde hätte es 2:0 heißen müssen. Doch schon da zeichnete sich das große Manko der Freiburger ab. Sie gingen mit ihren Torchancen grob fahrlässig um. Und nachdem Yacine Abdessadki in der 16. Minute nur den Pfosten traf und nur eine Minute später FCA-Torhüter Sven Neuhaus einen Schwaab-Freistoß spektakulär aus dem Winkel fischte, konnte FCA-Trainer Holger Fach an der Seitenlinie zum ersten Mal durchatmen.

Aber nicht lange. Zehn Minuten holte Freiburg Luft, dann folgte wieder eine Angriffswelle auf die andere und die Blöcke auf der Pressetribüne füllten sich mit Notizen über Freiburger Chancen immer mehr, doch Tor gab es bis zur Halbzeit keines zu notieren.

Und der FCA? Der konnte nur einige wenige Nadelstiche beim Liga-Schwergewicht setzen. Doch die hätten durchaus weh tun können. So legte sich Tobias Werner in der 4. Minute bei einem Alleingang den Ball zu weit vor und verfehlte Sandor Torghelle einen Querpass von Christian Müller (21.) nur knapp.

Aber auch so konnte der FCA mehr als glücklich sein, mit einem 0:0 in die Kabine zu gehen.

Da war seit der 40. Minute schon Lars Müller mit einer Muskelverletzung. Fach musste umstellen. Er brachte Strauß ins rechte Mittelfeld, Kern rückte nach rechts hinten und Christian Müller auf die linke Seite.

Kurz nach dem Wechsel schien es, als könnte sich der FCA etwas befreien. Doch die kurze Aufmüpfigkeit wurde prompt bestraft. Einen lehrbuchmäßigen Konter schloss Mohamadou Idrissou mit seinem ersten Tor nach über 750 Minuten zum längst überfälligen und hoch verdienten 1:0 (56.) ab.

Damit ließen es die Freiburger bewenden. Sie schalteten einen Gang zurück, ohne zuviel an Fahrt zu verlieren, der FCA mühte sich zwar, doch an diesem Abend war der Unterschied so groß wie zwischen einem Porsche und einen MAN-Lastwagen.

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