Freitag, 23. Februar 2018

31. Januar 2018 15:42 Uhr

FC Augsburg

FCA-Stürmer Marco Richter will Vollgas geben

Bislang kam FCA-Stürmer Marco Richter nur auf einen Einsatz im Bundesliga-Team des FCA. Was der Stürmer sich für die restlichen Spiele vorgenommen hat.

i

Marco Richter will im Training Vollgas geben und sich so für weitere Einsätze empfehlen.
Foto: Ulrich Wagner

Seit Sommer gehört Marco Richter dem Profikader des FC Augsburg an. Sein Bundesligadebüt hat er Mitte Oktober gegen Hoffenheim gegeben. Mehr als dieser eine Einsatz war dem 20-Jährigen bisher nicht vergönnt, in der Rückrunde hofft er auf mehr Einsätze.

Der FC Augsburg hat seinen Kader verschlankt. Hat sich Ihre Situation dadurch verbessert?

ANZEIGE

Marco Richter: Unabhängig von der Kadergröße ist es die Entscheidung des Trainers, wer im Kader ist. Mit dem geschrumpften Kader wächst meine Chance auf Bundesligaeinsätze. Ich denke, es wird nicht mehr allzu lange dauern, dann bekomme ich meine Chance auf längere Einsätze. Dann heißt es: Vollgas auf dem Platz!

Unter anderem hat Dong-Won Ji den Klub verlassen. Eine Erleichterung für Sie?

Marco Richter: Ji war ein Konkurrent von mir, wenn es um einen Platz im Kader für das Spiel am Wochenende ging. Erleichterung verspüre ich aber nicht. Ich versuche, mich im Training zu beweisen und bekomme positive Rückmeldung vom Trainer.

In der Winterpause sollen mehrere Zweitligisten an Ihnen Interesse gezeigt haben.

Marco Richter: Natürlich habe ich mir nach der Hinrunde meine Gedanken gemacht. Das erste halbe Jahr ist nicht so verlaufen, wie ich mir das erhofft hatte. Es waren Interessenten da, ich habe aber auch hier viele Gespräche geführt. Spätestens durch den Abgang Jis war aber klar, dass ich hierbleibe und mich durchkämpfen will.

Es gab also die Überlegung, sich an einen anderen Verein verleihen zu lassen?

Marco Richter: Selbstverständlich habe ich mit diesem Gedanken gespielt. Wir waren im Sturm zu viert, jetzt sind wir zu dritt (Finnbogason, Córdova, Richter, Anmerkung der Redaktion). Ich denke, ich bin so etwas näher dran.

Sie haben mit den Profis trainiert und in der Regionalliga gespielt. Wie soll das in der Rückrunde laufen?

Marco Richter: Ich habe den Vertrag nicht unterschrieben, um in der Regionalliga zu spielen. Mein Ziel sind Einsätze in der Bundesliga. Unabhängig davon ist es ein tolles Gefühl, in den Bundesligaarenen dabei zu sein. Auch das bringt mich weiter. (joga)

Lesen Sie auch:

i

Schlagworte

Augsburg | Hoffenheim


Muss Philipp Max mit zur WM fahren?
Soll Philipp Max mit zur WM fahren?


Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der FCA in der Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf.

 

Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand.

 

Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga. In der Bundesligasaison 2014/15 erreichten die Augsburger sensationell den fünften Platz und qualifizierten sich so erstmals für die Europa League.

 

Präsident des FC Augsburg ist Klaus Hofmann, kaufmännischer Vorstand ist Jakob Geyer. Der Aufsichtsratvorsitzende des FCA ist Peter Bircks. Die Mannschaft wird trainiert von Manuel Baum. Geschäftsführer sind Robert Schraml (Marketing), Michael Ströll (Finanzen) und Stefan Reuter (Sport). Der FCA trägt seine Heimspiele in der 30.660 Personen fassenden WWK-Arena aus.

Der Spielplan des FC Augsburg 2017/16

Die Torschützenkönige der Bundesliga