Montag, 29. Mai 2017

19. Mai 2017 14:43 Uhr

FC Augsburg

Hitz oder Luthe: Wer steht gegen Hoffenheim im Tor?

Marwin Hitz ist nach seiner Hüftverletzung immer noch nicht wieder schmerzfrei. Gegen Hoffenheim könnte für den FC Augsburg deswegen wieder Andreas Luthe im Tor stehen.

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FCA / FC Augsburg / Training / Spieler und Trainer geben Autogramme. Bild: Ulrich Wagner Luthe / Marwin Hitz
Foto: Ulrich Wagner

Die gute Nachricht: Am Donnerstag trainierte Marwin Hitz wieder. Die schlechte Nachricht: Der Stammtorhüter des FC Augsburg war nach seiner Hüftverletzung noch nicht schmerzfrei.

FC Augsburg: Andreas Luthe schlug sich bei erstem Einsatz ausgezeichnet

Zwei Tage vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund hatte sich der Schweizer im Training verletzt. Sein Stellvertreter Andreas Luthe, 30, kam zu seinem ersten Bundesligaeinsatz für den FC Augsburg. Es war erst sein viertes Bundesligaspiel insgesamt. Vor seinem Wechsel zum FCA hatte Luthe allerdings neben den drei Bundesliga- auch über 150 Zweitliga-Spiele für den VfL Bochum absolviert. Und Luthe machte seine Sache gegen Dortmund ausgezeichnet.

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Deswegen bereitet die Verletzung von Hitz auch FCA-Trainer Manuel Baum keine schlaflosen Nächte vor dem Abstiegsendspiel am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim. Bei der Abschluss-Pressekonferenz sagte er ganz entspannt: „Wir schauen von Tag zu Tag und müssen das Training am Freitag abwarten. Erst dann machen wir uns finale Gedanken.“ Im Kampf gegen den Absturz auf den Relegationsplatz reicht den Augsburgern ein Punkt in Hoffenheim oder sogar eine Niederlage mit nur einem Tor Differenz, um den Klassenverbleib sicherzustellen.

Abgesehen von Torhüter Hitz kann Baum personell aus dem Vollem schöpfen. Deswegen, so Baum, spreche „aktuell nichts“ dagegen, zum vierten Mal in Serie dieselben Feldspieler in die Stammelf zu berufen. „Wenn nicht noch etwas passiert, sollte man an den Positionen nichts verändern.“

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Ein Artikel von
Robert Götz

Augsburger Allgemeine
Ressort: Sport


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Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der FCA in der Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf.

 

Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand.

 

Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga. In der Bundesligasaison 2014/15 erreichten die Augsburger sensationell den fünften Platz und qualifizierten sich so erstmals für die Europa League.

 

Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg ist Klaus Hoffmann. Die Mannschaft wird trainiert von Manuel Baum. Geschäftsführer sind Peter Bircks und Stefan Reuter. Der FCA trägt seine Heimspiele in der  30.660 Personen fassenden WWK-Arena aus.

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