Der FC Augsburg hat keine großen Namen verpflichtet. Der Klassenerhalt ist unsicher. Trotzdem findet unser Redakteur den Weg des FCA richtig. Von Robert Götz

Jan Moravek, Matthias Ostrzolek und Ja-Cheol Koo – so heißen die Winterneuzugänge des FC Augsburg. Nicht die bekannten Namen, die sich viele FCA-Fans erwartet haben. Geschürt wurde die hohe Erwartungshaltung aber auch durch Äußerungen der FCA-Verantwortlichen. So erklärte zum Beispiel Vorstandsvorsitzender Walther Seinsch des Öfteren: Geld sei da. Geld schon, aber im Spiel der Großen ist der FCA eine ganz kleine Nummer. Andreas Rettig: "Kann die Erwartungshaltung nicht verstehen"
Darauf wies Manager Andreas Rettig aber immer wieder hin. Wen der FCA noch auf seiner Wunschliste hatte, wird man wohl nie erfahren. Fakt ist, Moravek und Koo haben ihre Bundesliga-Tauglichkeit schon bewiesen. Jetzt müssen sie zeigen, dass sie dem FCA im Abstiegskampf helfen können. Ostrzolek ist eher ein Wechsel für die Zukunft. Ob der FCA seine in der 1. oder 2. Liga hat, werden die nächsten Wochen zeigen. Aber auch teure Spieler wären keine sichere Garantie auf den Klassenerhalt gewesen. Rettig hat allen Versuchungen widerstanden und ist kein finanzielles Abenteuer eingegangen. Und das ist gut so.
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