Donnerstag, 18. Januar 2018

02. Januar 2018 11:56 Uhr

FC Augsburg

Kicker stuft Philipp Max als besten Linksverteidiger ein

Hinter Philipp Max liegt eine grandiose Hinrunde - in der Rangliste der Außenverteidiger des Fachmagazins Kicker rangiert er auf einer Spitzenposition. Fährt er jetzt zur WM?

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Philipp Max hat maßgeblichen Anteil an der starken Hinrunde des FC Augsburg.
Foto: Ulrich Wagner

Hinter Philipp Max liegt die beste Halbserie seiner Karriere: Satte zehn Vorlagen steuerte der Außenverteidiger in den bisherigen 17 Spielen der Bundesliga bei - kein Verteidiger in Europas Top-Ligen kommt auf eine bessere Quote. Weil Max auch spielerisch überzeugte, sollen mehrere Top-Klubs auf den Sohn des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs Martin Max aufmerksam geworden sein. Nun folgte die nächste Auszeichnung: In der traditionellen Rangliste des Fachmagazins Kicker belegt Philipp Max bei den Außenverteidigern den zweiten Platz. Vor ihm rangiert nur FCB-Spieler Joshua Kimmich, der beim Rekordmeister die rechte Seite beackert.

Es ist die beste Platzierung, die je ein Spieler des FC Augsburg in der Bundesliga in der Rangliste erhalten hat. Damit ist Max laut Kicker der beste Linksverteidiger der Bundesliga - und zusammen mit Nationalspieler Kimmich der einzige, der das Prädikat "Internationale Klasse" verliehen bekam. Vor allem die Offensivstärke des Augsburgers hat eine Rolle bei der Bewertung gespielt. Wie der Kicker schreibt, könnten es noch deutlich mehr als die zehn Assists sein - eine konsequentere Chancenverwertung der FCA-Angreifer mal vorausgesetzt.

 

Die beiden Linksverteidiger, die zuletzt in die Deutsche Nationalmannschaft berufen wurden, stehen deutlich hinter Max: Marcel Halstenberg von RB Leipzig befindet sich eine Kategorie unter Max im "weiteren Kreis" auf Rang 7, der Berliner Marvin Plattenhardt im "Blickfeld".

Weltmeister Thomas Berthold macht sich für Max als WM-Fahrer stark

Grund genug für den Experten und Weltmeister Thomas Berthold, Max ins Gespräch für den WM-Kader zu bringen. In seiner Kolumne schreibt der ehemalige Verteidiger: "Philipp Max hat von allen Spielern den größten Sprung gemacht, er hat einen guten linken Fuß und ordentlich Tempo. Für mich hat er deswegen große Chancen, als Linksverteidiger noch mit zur Weltmeisterschaft zu fahren." eisl

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Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der FCA in der Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf.

 

Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand.

 

Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga. In der Bundesligasaison 2014/15 erreichten die Augsburger sensationell den fünften Platz und qualifizierten sich so erstmals für die Europa League.

 

Präsident des FC Augsburg ist Klaus Hofmann, kaufmännischer Vorstand ist Jakob Geyer. Der Aufsichtsratvorsitzende des FCA ist Peter Bircks. Die Mannschaft wird trainiert von Manuel Baum. Geschäftsführer sind Robert Schraml (Marketing), Michael Ströll (Finanzen) und Stefan Reuter (Sport). Der FCA trägt seine Heimspiele in der 30.660 Personen fassenden WWK-Arena aus.

Der Spielplan des FC Augsburg 2017/16

Die Torschützenkönige der Bundesliga