Jens Lehmann ist genervt von der Pendelei zwischen Starnberg und Stuttgart. Ein Verein in der Nähe von München käme ihm gelegen. Jetzt hat er sich zu einem möglichen Wechsel zum FC Augsburg geäußert.

Der FC Augsburg war eigentlich nicht das Thema des Interviews, das Jens Lehmann mit der (WAZ) führte. Doch der Schwenk zum Verein von Trainer Jos Luhukay lag nahe. Denn der Plan des 40-jährigen VfB-Torwarts für seine Abschiedssaison geht nicht auf. Gerne würde er seine Karriere bei den Schwaben beenden, sagte Lehmann. Doch bestätigte er auch, dass der VfB in der kommenden Saison ohne ihn plane. Er selbst wolle seine Karriere noch nicht beenden. Doch wohin soll Lehmann wechseln? Viele Erstligavereine in Bayern gibt es nicht. Ein Engagement bei einem Zweitligaclub kann man sich bei Lehmann kaum vorstellen.
Lehmann wohnt mit seiner Familie in Starnberg und erklärte bereits öffentlich, dass er von der Pendelei genervt und auf Vereinssuche sei. Wie wäre es also mit einem Wechsel zum FC Augsburg? "Da spiele ich lieber weiter beim VfB", antwortete Lehmann kurz angebunden in der WAZ. Damit war das Thema für ihn vom Tisch.
Lieber brachte sich der 40-Jährige wieder als Nationaltorwart ins Gespräch. Sein Alter sei nicht entscheidend, für ihn zähle ohnehin nur das "gefühlte Alter". Seine 40 Jahre hindern ihn also nicht an einer neuerlichen WM-Teilnahme. Zu den beiden nominierten Torhütern Rene Adler und Manuel Neuer äußerte sich Lehmann mehr als skeptisch:
"Wenn man Weltmeister werden will, wird das nicht leicht mit relativ unerfahrenen Leuten."
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