Entwarnung beim FC Augsburg: Marcel de Jong hat sich beim Länderspiel für Kanada gegen Peru nicht schwer verletzt. Zuerst wurde ein Schulterbruch befürchtet. Von Robert Götz

Entwarnung beim FC Augsburg: Marcel de Jong hat sich beim Länderspielfür Kanada gegen Peru nicht schwer verletzt. Zuerst wurde einSchulterbruch befürchtet.
Als gestern Nachmittag Marcel de Jong zum Training erschien, hellte sich die Miene von FCA-Trainer Jos Luhukay auf. Denn der kanadische Nationalspieler gab Entwarnung. Zwar wurde er beim Länderspiel gegen Peru in der 30. Minute wegen Schulterbeschwerden ausgewechselt, doch es war nur eine Vorsichtsmaßnahme. Er kann, wenn nötig, gegen den VfL Bochum (Sonntag, 13.30 Uhr) spielen.
"Mir tat meine operierte Schulter nach einem Tackling weh, und ich habe dem Trainer signalisiert, er soll mich auswechseln", erzählte de Jong (23) gestern. Er reiste frühzeitig ab und nach einem Acht-Stunden-Flug ließ er sich dann gleich in der Hessingpark Clinic untersuchen. Die Ärzte gaben "grünes Licht" und Marcel de Jong konnte gestern bereits wieder auslaufen. Heute wird er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. De Jong war nach seinem Wechsel zum FCA an der rechten Schulter operiert worden und fiel lange aus. "Ich habe mir in den Niederlanden schon öfters die Schulter ausgekugelt, und meine Bänder waren überdehnt. Darum die OP", sagt de Jong. Nach seiner Auswechslung spekulierte die kanadische Presse zuerst sogar über einen Schulterbruch.
"Die ersten Gerüchte waren natürlich ein Schock, auch weil wir Marcel in Montreal natürlich nicht erreichen konnten. Gott sei Dank hat sich alles als nicht so schlimm herausgestellt", freute sich Luhukay. Auch weil Ibrahima Traore und Marcel Ndjeng verletzungsfrei von ihren Einsätzen in Guinea und Kamerun zurückgekehrt sind, sagt Luhukay: "Jetzt können wir uns ganz auf Bochum konzentrieren." Von Robert Götz
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