Donnerstag, 18. Januar 2018

05. Januar 2018 11:29 Uhr

FC Augsburg

Rani Khedira: "FCA war mein größter Karrieresprung"

Im Sommer wechselte Rani Khedira (23) von RB Leipzig zum FC Augsburg. Nach anfänglichen Problemen ist er fester Bestandteil im Mittelfeld. Wir trafen ihn auf Teneriffa.

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Rani Khedira hat seinen Wechsel von RB Leipzig zum FC Augsburg nicht bereut. Nach der Hinrunde zieht der Mittelfeldspieler in unserem Interview positive Bilanz.
Foto: Klaus Rainer Krieger

Sie wechselten im Sommer von RB Leipzig zum FC Augsburg. Wie fällt Ihr persönliches Fazit nach der ersten Vorrunde im Trikot des FCA aus?

Rani Khedira: Das Wichtigste für mich war, dass ich jetzt Woche für Woche spiele. Das war der erste Schritt. Jetzt soll der nächste folgen. Vor allem im Spiel nach vorne kann ich mich noch verbessern. Ich möchte mehr Torgefahr ausstrahlen.

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24 Punkte nach der Hinrunde. Wie bewerten Sie diese Ausbeute?

Khedira: Wir stehen zu Recht auf dem neunten Tabellenplatz. Wir hätten mehr Punkte haben können, das gleicht sich aber im Lauf einer Saison aus. Wir sind bisher gut damit gefahren, tief zu stapeln. Das werden wir beibehalten, bis wir den Klassenerhalt geschafft haben.

Würden Sie sagen, Sie haben beim FC Augsburg Ihren bisher größten Karrieresprung gemacht?

Khedira: Ich glaube schon, dass es mein größter Karrieresprung war. In der Bundesliga dauerhaft zu spielen, ist etwas anderes als in der zweiten Liga zu spielen oder Kurzeinsätze zu bekommen. Woche für Woche zu spielen hat mir sehr gut getan. 

Ist der FCA besonders geeignet, um vorwärts zu kommen?

Khedira: Ich kann nur die Zeit seit Sommer bewerten. In dieser Saison passt das Zusammenspiel zwischen Trainerteam und Mannschaft sehr gut. Jeder weiß auf dem Platz, was er zu tun hat. Wir haben Spaß und sind mit Leidenschaft bei der Sache. Zudem weiß jeder, dass er hier in Ruhe arbeiten kann. Selbst bei zwei schlechten Spielen bekommst du das Vertrauen. Und Vertrauen ist das Wichtigste, was ein Fußballer braucht.

 

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Schlagworte

Teneriffa

Ein Artikel von
Johannes Graf

Augsburger Allgemeine
Ressort: Sport


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Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der FCA in der Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf.

 

Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand.

 

Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga. In der Bundesligasaison 2014/15 erreichten die Augsburger sensationell den fünften Platz und qualifizierten sich so erstmals für die Europa League.

 

Präsident des FC Augsburg ist Klaus Hofmann, kaufmännischer Vorstand ist Jakob Geyer. Der Aufsichtsratvorsitzende des FCA ist Peter Bircks. Die Mannschaft wird trainiert von Manuel Baum. Geschäftsführer sind Robert Schraml (Marketing), Michael Ströll (Finanzen) und Stefan Reuter (Sport). Der FCA trägt seine Heimspiele in der 30.660 Personen fassenden WWK-Arena aus.

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