Donnerstag, 20. Juni 2013

07. Mai 2012 18:57 Uhr

Offener Brief vom FCA-Chef

Seinsch: Luhukay wollte weg

FCA-Chef Walther Seinsch hat sich erstmals klar zum Abgang von Trainer Jos Luhukay geäußert. Manager Manfred Paula bestätigt derweil die Verhandlungen mit Markus Weinzierl.

FCA-Chef Walther Seinsch hat sich erstmals klar zum Abgang von Trainer Jos Luhukay geäußert.
Foto: Fred Schöllhorn

In einem „offenen Brief“ schreibt Seinsch: „Für den Weggang von Jos Luhukay ist einzig und allein eine Person verantwortlich: das ist Jos Luhukay selbst. Er wollte aus persönlichen Gründen seinen Vertrag auflösen und ich habe mit Peter Bircks (Aufsichtsratsvorsitzender) entschieden, ihm wegen seiner Verdienst entgegenzukommen.“

Seinsch nimmt den künftigen Manager Sport, Manfred Paula, in Schutz. Paula habe „ausschließlich von mir angewiesene Verhandlungen mit Spielern und Beratern geführt, die Rettig/Luhukay/Seinsch schon länger auf ihrer Liste hatten. Paula konnte und wollte Luhukay nicht ins Handwerk pfuschen!“. Er bitte darum, Paula mit Respekt zu begegnen. Im Stadion waren am Samstag beim Spiel gegen den HSV Anti-Paula-Transparente zu sehen gewesen. Seinsch erklärte auch, dass er es war, der die Vertragsverlängerung von Luhukays Co-Trainern Reekers und Gellhaus verhindert habe, weil sich der Weggang von Luhukay angedeutet habe.

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Auch Rettig nimmt Paula in Schutz

Auch der bisherige Manager Andreas Rettig hatte sich gegenüber unserer Redaktion ähnlich geäußert. „Ich bedauere es sehr, dass Manfred Paula – aus meiner Sicht zu Unrecht – so in der Kritik steht.“ Über die Gründe, die Jos Luhukay bewogen haben, den FCA zu verlassen, sagte er: „Wenn es am Schönsten ist, sollte man gehen.“ Das gelte auch bei seiner Entscheidung den FCA am Saisonende zu verlassen.

Paula: Weinzierl soll kommen

Manfred Paula hat derweil Verhandlungen mit Markus Weinzierl bestätigt. Er soll Nachfolger des zurückgetretenen Trainers Jos Luhukay werden. „Wir sind in Gesprächen, aber ich kann noch nicht sagen, wann wir Vollzug vermelden können“, wird Paula bei Sport1 zitiert. Noch steht Weinzierl bei Jahn Regenburg unter Vertrag. AZ

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