FCA-Chef Walther Seinsch hat sich erstmals klar zum Abgang von Trainer Jos Luhukay geäußert. Manager Manfred Paula bestätigt derweil die Verhandlungen mit Markus Weinzierl.

In einem „offenen Brief“ schreibt Seinsch: „Für den Weggang von Jos Luhukay ist einzig und allein eine Person verantwortlich: das ist Jos Luhukay selbst. Er wollte aus persönlichen Gründen seinen Vertrag auflösen und ich habe mit Peter Bircks (Aufsichtsratsvorsitzender) entschieden, ihm wegen seiner Verdienst entgegenzukommen.“
Seinsch nimmt den künftigen Manager Sport, Manfred Paula, in Schutz. Paula habe „ausschließlich von mir angewiesene Verhandlungen mit Spielern und Beratern geführt, die Rettig/Luhukay/Seinsch schon länger auf ihrer Liste hatten. Paula konnte und wollte Luhukay nicht ins Handwerk pfuschen!“. Er bitte darum, Paula mit Respekt zu begegnen. Im Stadion waren am Samstag beim Spiel gegen den HSV Anti-Paula-Transparente zu sehen gewesen. Seinsch erklärte auch, dass er es war, der die Vertragsverlängerung von Luhukays Co-Trainern Reekers und Gellhaus verhindert habe, weil sich der Weggang von Luhukay angedeutet habe.
Auch der bisherige Manager Andreas Rettig hatte sich gegenüber unserer Redaktion ähnlich geäußert. „Ich bedauere es sehr, dass Manfred Paula – aus meiner Sicht zu Unrecht – so in der Kritik steht.“ Über die Gründe, die Jos Luhukay bewogen haben, den FCA zu verlassen, sagte er: „Wenn es am Schönsten ist, sollte man gehen.“ Das gelte auch bei seiner Entscheidung den FCA am Saisonende zu verlassen.
Manfred Paula hat derweil Verhandlungen mit Markus Weinzierl bestätigt. Er soll Nachfolger des zurückgetretenen Trainers Jos Luhukay werden. „Wir sind in Gesprächen, aber ich kann noch nicht sagen, wann wir Vollzug vermelden können“, wird Paula bei Sport1 zitiert. Noch steht Weinzierl bei Jahn Regenburg unter Vertrag. AZ
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