Freitag, 15. Dezember 2017

14. Dezember 2017 20:23 Uhr

FC Bayern-News

Bayern-Torwart Ulreich kritisiert frühere Führung des VfB Stuttgart

Bayern-Torwart Sven Ulreich hat vor dem Bundesligaspiel des Fußball-Rekordmeisters beim VfB Stuttgart die frühere Führung der Schwaben kritisiert.

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  • Robert Lewandowski ist mit seinem 15. Saisontor für den FC Bayern München in die Top Ten der besten Torschützen in der Geschichte der Fußball-Bundesliga vorgestoßen.

  • Der FC Bayern blickt dem nächsten Spiel in der Champions League selbstbewusst entgegen. Das 3:1 gegen die Multi-Millionen-Truppe aus Paris gibt neue Zuversicht. Im Achtelfinale trifft Bayern auf Besiktas Istanbul.

FC Bayern München: News im Blog

14. Dezember: Bayern-Torwart Ulreich kritisiert frühere Führung des VfB Stuttgart

Torwart Sven Ulreich vom FC Bayern München hat vor dem Bundesligaspiel des Fußball-Rekordmeisters beim VfB Stuttgart die frühere Führung der Schwaben um Sportvorstand Robin Dutt kritisiert. Zu seinem Wechsel im Sommer 2015 von seinem Heimatverein VfB zum Tabellenführer aus München müsse er vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr) einige Dinge zurechtrücken, sagte der 29-Jährige der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

"Es kam damals ja oft so rüber, dass ich auf einen Wechsel gedrängt hätte und vom VfB weg wollte. Das stimmt aber so nicht", sagte Ulreich. "Ich wollte nicht weg. Mir wurde von der damaligen sportlichen Führung schon früh recht deutlich kommuniziert, dass man nicht mehr bedingungslos auf mich setzt. Ich wurde gefragt, ob ich mich nicht mal nach etwas Neuem umschauen wolle. Das war ein eindeutiges Zeichen. Erst dann bin ich aktiv geworden", sagte Ulreich weiter. Er selbst habe nie auf einen Wechsel gedrängt, von Vereinsseite sei es aber so dargestellt worden.

Top-Ten-Schütze Lewandowski mahnt: An BVB statt Weihnachten denken

Robert Lewandowski beschäftigte sich nach seinem 166. Treffer nicht groß mit seinem Vorstoß in die Top Ten der erfolgreichsten Bundesliga-Torschützen. Der Weltklassestürmer des FC Bayern München schwor seine ebenfalls ausgelaugten Teamkollegen nach dem zähen 1:0 (0:0) gegen den abgeschlagenen 1. FC Köln lieber auf die letzte große Aufgabe vor dem ersehnten Winterurlaub ein.  "Du kannst noch nicht an Weihnachten denken", mahnte Lewandowski "Wir müssen aufpassen auf das Endspiel gegen Dortmund!"

Auf das K.o.-Duell im DFB-Pokal-Achtelfinale in einer Woche in München spitzt sich nochmal alles zu. Es wird entscheidend sein für das Zwischenzeugnis nach einer verrückten Hinrunde und dem bisher so erfolgreichen Comeback von Triple-Trainer Jupp Heynckes. 

"Wir wissen, dass wir in den letzten Jahren zweimal hier im Pokal gegen Dortmund gespielt und verloren haben", erinnerte Lewandowski an die bitteren Halbfinal-Abende gegen seinen Ex-Verein 2015 und 2017. "Wir haben schon Leipzig im Pokal geschlagen: Und jetzt kommt Dortmund, also die beiden besten Gegner in Deutschland. Wir müssen fokussiert bleiben und noch geben, was wir im Körper haben."

Heynckes: "Uns hat die Leichtigkeit, die Spritzigkeit gefehlt"

Nach dem schweren 1:0-Sieg gegen Köln zieht der FC Bayern eine gemischte Bilanz. „Man hat gesehen, dass wir uns sehr schwer getan haben, gegen eine sehr defensiv eingestellte Kölner Mannschaft, die sehr gut organisiert war", sagte Trainer Jupp Heynckes. "Uns hat die Leichtigkeit, die Spritzigkeit gefehlt. Aber wir können solche Spiele trotzdem gewinnen und das ist ein gutes Zeichen." Und Thomas mülleer sagte: "Nach der Führung weiß die Mannschaft, dass noch zwei Spiele in diesem Jahr und die hundertprozentigen Energiereserven nicht mehr so da sind. Da haben wir den Ball laufen lassen und nehmen einfach auch gerne mal ein knappes 1:0 zu Hause mit.“

13. Dezember: FC Bayern knackt Kölner Bollwerk nur einmal - Lewandowski trifft

Herbstmeister Bayern München hat erst nach langem Anrennen das Abwehrbollwerk des weiterhin sieglosen 1. FC Köln geknackt. Der Einbahnstraßenfußball des Spitzenreiters wurde am Mittwochabend in der Fußball-Bundesliga beim glanzlosen, aber verdienten 1:0 (0:0) erst nach einer Stunde belohnt. Torjäger Robert Lewandowski erlöste den deutschen Rekordmeister vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena mit seinem 15. Saisontor. 

"Wir sind arg gebeutelt von Verletzungen, stehen nach dem 16. Spieltag mit drei Punkten da. Sich da in München so reinzuhauen, ist aller Ehren wert. Leider hat wie so oft ein bisschen das Matchglück gefehlt", sagte Kölns Torwart Timo Horn im Anschluss bei  Sky. Thomas Müller, der Lewandowskis Tor vorbereitete, erklärte: "Wir nehmen so ein 1:0 einfach mal mit. Nach dem Führungstor hat man schon gemerkt, dass die Mannschaft weiß, dass noch zwei Spiele anstehen.  Dann haben wir den Ball laufen lassen und das Ergebnis so genommen, wie es war."

Beim Einstand von Sportchef Armin Veh wehrte sich der designierte Absteiger aus Köln mit großer Moral und Disziplin, verließ das Spielfeld aber auch im dritten Pflichtspiel unter Interimscoach Stefan Ruthenbeck als Verlierer. In der Tabelle trennen den Letzten vom Primus FC Bayern nach 16 Saisonspielen unglaubliche 35 Punkte.

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FC Bayern empfängt Schlusslicht Köln

Der FC Bayern will seine Fans auch im letzten Bundesliga-Heimspiel des Jahres jubeln lassen. Die bereits als Herbstmeister feststehenden Münchner treffen am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) in eigener Fußball-Arena auf das gnadenlos abgeschlagene Schlusslicht 1. FC Köln. Die Mannschaft von Coach Jupp Heynckes hat 32 Punkte mehr auf ihrem Konto als die Rheinländer.

Der Routinier auf der Trainerbank will aber keinen Schlendrian zulassen. "Wir werden das Spiel genauso wie die vorherigen mit großer Konzentration und einer guten Einstellung angehen", beteuerte Heynckes, der im Tor als Vorsichtsmaßnahme erneut Tom Starke den Vorzug vor dem angeschlagenen Sven Ulreich gibt.

12. Dezember: Kläger erscheint nicht: Ribéry-Prozess um Millionenprovision vertagt

Schon jetzt geht es um fast dreieinhalb Millionen Euro - für Franck Ribéry ist der finanzielle Schaden im Streit mit seinem Ex-Berater aber nicht die größte Gefahr. Vor dem Landgericht München I wurden der beklagte Fußballer des FC Bayern und auch sein ehemaliger Manager als Kläger am Dienstag gleich mehrfach auf die eigentliche Brisanz der Verhandlung hingewiesen. "Enorme, strafrechtlich relevante Vorwürfe" erkannte die Vorsitzende Richterin Isabel Liesegang und vergewisserte sich sowohl bei Ribéry als auch der Gegenseite, ob allen diese Risiken bewusst seien. Ein Urteil im Zivilverfahren wurde für den 16. Januar angekündigt.

Der Spielerberater Bruno Heiderscheid verlangt von Ribéry eine Provision in Höhe von 3,45 Millionen Euro für einen Vereinswechsel; Grundlage dafür sei ein Vertrag aus dem Jahr 2006. Ribéry bestreitet dies und behauptet, Heiderscheid habe seine Unterschrift gefälscht. "Ich habe diese Dokumente nie gesehen", sagte der 34-Jährige im dunkelblauen Anzug mit schwarzem Hemd und ergänzte: "Ich hatte noch nie ein Gespräch mit Herrn Heiderscheid über dieses Thema."

Nun wird es brisant: Weil Aussage gegen Aussage stehen und es nur ein relevantes Originaldokument von damals gebe, ordnete das Gericht an, einen offiziellen Gutachter die Unterschriften überprüfen zu lassen. Ribéry musste für ein Vergleichsexemplar im Gerichtssaal 601 gleich mehrere Blätter Papier unterschreiben. Sollte der Sachverständige zu dem Schluss kommen, dass Ribéry das Papier von damals unterschrieben hat, drohen ihm Konsequenzen wegen einer Falschaussage vor Gericht. Beim Berater steht indes der Vorwurf der Urkundenfälschung im Raum. Die Ribéry-Anwälte behaupten, Heiderscheid habe das Schreiben im Nachhinein angefertigt und sind optimistisch, weil zwei eigene Gutachter bereits analysiert hätten, dass die Signatur nicht vom Fußballer stamme. Ribérys Anwalt Gerhard Riedl gab zudem an, dass Agent Heiderscheid in einem anderen Fall wegen Fälschung angeklagt sei. Eine gütliche Einigung kann er sich "absolut nicht" vorstellen.

Der Spielerberater konnte sich am Dienstag nicht selbst zu dem Fall äußern, weil er wegen heftiger Schneefälle seit Montagmittag nicht von Brüssel losfliegen konnte, wie sein Anwalt berichtete. Deshalb musste das Gericht sein Urteil im Zivilprozess auf Januar vertagen.

Heiderscheid war zwei Jahre lange Ribérys Agent, nachdem er 2005 einen ablösefreien Wechsel von Galatasaray Istanbul zu Olympique Marseille einfädelte. In der Türkei war der Sportler unglücklich und hatte eigenen Angaben zufolge drei Monate lang kein Gehalt bekommen. Als Dank dafür sei dem Manager versprochen worden, zehn Prozent der nächsten Transfersumme zu erhalten, behauptet dieser. 2007 bezahlte der FC Bayern 30 Millionen Euro für den Offensivstar, wie das Gericht mitteilte - bislang war nur von 25 Millionen Euro die Rede gewesen.

11. Dezember: Reaktionen auf die Auslosung: "Uns hätten auch größere Teams treffen können"

Der FC Bayern München bekommt es zum Auftakt der K.o.-Runde in der Champions League mit Besiktas Istanbul zu tun. Eine machbare Aufgabe, wie auch die Reaktionen beim FC Bayern zeigen.

Jupp Heynckes: „Ich kenne Besiktas sehr gut. Ich habe sie zuletzt noch gegen Leipzig spielen sehen. Besiktas hat in der Gruppe vier Siege und zwei Unentschieden geholt, sie sind also unbesiegt geblieben. Zudem haben sie einen sehr guten Trainer. Er hat es verstanden, verschiedene Nationalitäten zusammenzubringen. Also das ist kein leichtes Los. Das ist eine sehr gute Mannschaft. Da müssen wir in beiden Spielen eine Topleistung bringen, um weiterzukommen.“

Thomas Müller: „Wir sind nicht unglücklich über das Los, freuen uns auf das Achtelfinale. Wir wollen natürlich so weit kommen wie möglich. Natürlich wollen wir auf keinen Fall in München ein Gegentor bekommen. Wir wollen gut vorlegen. Beim Auswärtsspiel müssen auf jeden Fall die Warnglocken angehen. Man muss erstmal zwei Spiele bestreiten.“

Arjen Robben: „Es ist eine schöne Herausforderung, ich habe noch nicht gegen Besiktas gespielt. Wir müssen uns gut vorbereiten und vorsichtig sein. Sie waren mit Leipzig in der Gruppe und haben es gut gemacht. In der Türkei ist die Stimmung immer super, darauf können wir uns einstellen. Wir müssen aber erst zuhause spielen und eine gute Ausgangsposition holen.“

Franck Ribéry: „Ich freue mich. Istanbul ist eine super Stadt, mit drei großen Klubs: Galatasaray, Besiktas und Fenerbace. Die Atmosphäre dort ist immer Wahnsinn. Wir wollen beide Spiele gewinnen.“

Joshua Kimmich: „Ich denke, das ist ein schönes Los. Vom Papier her hätten uns auch größere Teams treffen können. Ich freue mich auf das Spiel. Von den Leipziger Jungs weiß ich, dass eine Riesenstimmung dort herrscht.“

Niklas Süle: „Es war ja dann doch nicht so schlecht, dass wir Zweiter wurden. Für ist es ganz gut gelaufen. Wir spielen das erste Spiel zuhause. Besiktas hat in einer schweren Gruppe gezeigt, wie gut sie Fußball spielen. Es wird eine schwere Aufgabe, aber es hätte auch schlimmer kommen können.“

Quelle: FC-Bayern-Webseite

Bayern im Champions-League-Achtelfinale gegen Besiktas Istanbul

Der FC Bayern steht im Achtelfinale der Champions League vor einer lösbaren Aufgabe gegen Besiktas Istanbul. Der einstige Münchner Mittelspieler Xabi Alonso zog am Montag am Sitz der Europäischen Fußball-Union UEFA in Nyon den türkischen Meister als Gegner des deutschen Rekordchampions. Besiktas hatte sich in der Gruppenphase unter anderen gegen RB Leipzig durchgesetzt. 

"Wir wissen, wie stark Besiktas ist. Wir haben sie verfolgt, weil sie in der Gruppe mit Leipzig waren. Das ist eine schwere Aufgabe. Schauen wir mal, was passiert", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. 

Der FC Bayern hat Glück bei der Auslosung des Champions League-Achtelfinals. Das Team von Jupp Heynckes geht Topclubs wie Manchester City und FC Barcelona aus dem Weg.

Die Achtelfinal-Hinspiele finden zwischen dem 13./14. und 20./21. Februar 2018 statt, die Rückspiele zwischen dem 6./7. und 13./14. März. Die Gruppensieger spielen zuerst auswärts. Der FC Bayern, der hinter Paris Saint-Germain Rang zwei in seiner Gruppe belegt hatte, hat somit zunächst Heimrecht. Der Finale ist am 26. Mai 2018 in Kiew.

Erstmals seit 2008/2009 ist die Bundesliga nur mit einem Club in der K.o.-Runde der Königsklasse vertreten. Auch damals hatte der FC Bayern als einziger deutscher Verein die Gruppenphase überstanden. In diesem Jahr waren Borussia Dortmund und RB Leipzig in den Gruppenspielen gescheitert und spielen als jeweiliger Tabelldritter in der Europa League weiter.

FC Bayern weist Interesse an Leno-Verpflichtung zurück

Der FC Bayern München hat ein Interesse an einer Verpflichtung von Fußball-Nationaltorhüter Bernd Leno von Bayer 04 Leverkusen im Winter energisch zurückgewiesen. Ein entsprechender Bericht der Bild-Zeitung (Montag-Ausgabe) entbehre jeder Grundlage, teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister mit. "An dieser Geschichte der Bild-Zeitung ist nichts dran, das ist eine totale Ente", äußerte Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einer Vereinsmitteilung. 

Der FC Bayern kündigte zugleich an, rechtliche Schritte gegen das Medium einzuleiten. "Mit unseren Torhütern sind wir sehr zufrieden", versicherte Salihamidzic. Die Bild hatte berichtet, dass der FC Bayern den 25 Jahre alten Leno vom Bundesliga-Konkurrenten Leverkusen verpflichten wolle, "am liebsten in der Winterpause". 

Nationaltorwart Manuel Neuer wird nach einem weiteren Mittelfußbruch nicht wie ursprünglich erhofft, schon zum Start in die Bundesliga-Rückrunde im Januar wieder zur Verfügung stehen.

10. November: FC Bayern gespannt auf Auslosung für Champions League

Der FC Barcelona mit Superstar Lionel Messi, ein brisantes Wiedersehen mit Ex-Coach Pep Guardiola oder vielleicht ein reizvolles Duell mit Jürgen Klopp? Gespannt blickt der FC Bayern München am Montag ins schweizerische Nyon, wo in der UEFA-Zentrale der Gegner für das Achtelfinale in der Champions League ausgelost wird. "Favoriten auf den Champions-League-Titel sind sicherlich andere. Aber wir gehören zum Favoritenkreis. Februar, März, April - da muss man top sein", sagte Trainer Jupp Heynckes.

Außer Barça, Peps Manchester City oder Klopps FC Liverpool sind noch vier weitere Gegner möglich. Manchester United, AS Rom, Tottenham Hotspur und Besiktas Istanbul müssten die Bayern aber keinesfalls fürchten. "Wenn man sieht, wer Platz eins und wer Platz zwei ist, dann ist es alles egal. Wir sind auch kein leichter Gegner", sagte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Abwehrspieler Niklas Süle hofft auf "ein bisschen Glück mit der Losfee", wie der Nationalspieler erklärte. "Das hatten wir im DFB-Pokal bislang nicht, aber dafür vielleicht in der Champions League. Aber im Achtelfinale gibt es eh keine leichten Gegner mehr."

Die Achtelfinal-Hinspiele finden zwischen dem 13./14. und 20./21. Februar 2018 statt, die Rückspiele zwischen dem 6./7. und 13./14. März. Die Gruppensieger spielen zuerst auswärts. Der FC Bayern, der hinter Paris Saint-Germain Rang zwei in seiner Gruppe belegt hatte, fängt also zu Hause an.

Die möglichen Gegner für den FC Bayern:

FC Barcelona: Die Tabellenführer um Superstar Messi und Marc-André ter Stegen steht zum 14. Mal nacheinander im Achtelfinale. Heynckes hat gute Erinnerungen: Vor dem Triple 2013 gab es zwei klare Siege.

Manchester City: Die Brisanz wäre besonders groß. Guardiola hat ManCity an die Spitze der englischen Tabelle geführt, jetzt wollen Leroy Sane, Ilkay Gündogan & Co. in Europa weiter siegen.

FC Liverpool: Spiele gegen den ehemaligen Dortmunder Coach Klopp haben immer Reiz. Im Sommer gewannen die "Reds" in München beim Audi Cup mit 3:0. Nationalspieler Emre Can spielte einst in München.

Manchester United: Das Team um den wiedergenesenen Zlatan Ibrahimovic ist in England Tabellenzweiter. ManU gegen Bayern ist ein Klassiker, nicht nur wegen des verlorenen Finals 1999 in der Nachspielzeit.

AS Rom: Die Römer sorgten für eine Überraschung in Gruppe C, in der sie vor Chelsea Erster wurden. Atlético Madrid schied aus. Der FC Bayern hat gute Erinnerungen an Rom, vor drei Jahren gab es ein 7:1.

Tottenham Hotspur: Vor Real Madrid sicherte sich Tottenham den Sieg in der Dortmunder Gruppe. Star der Truppe um den ehemaligen Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son ist Torjäger Harry Kane.

Besiktas Istanbul: Besiktas ist vermutlich der leichteste Gegner, aber auch die große Unbekannte. Zu Leistungsträgern zählen die portugiesischen Europameister Ricardo Quaresma und Pepe.

9. Dezember: FC Bayern ist Herbstmeister

Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München gewann am Samstagnachmittag das Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 und ist damit vorzeitiger Herbstmeister. Verfolger RB Leipzig musste sich dagegen mit einem 2:2 (2:1) gegen den FSV Mainz 05 zufrieden geben. Damit hat Rekordmeister Bayern vor den letzten beiden Spieltagen der Hinrunde acht Punkte Vorsprung auf die Sachsen.  Mehr dazu lesen Sie hier.

8. Dezember: Heynckes lobt Kovac vor Duell gegen Frankfurt

Jupp Heynckes lobte Niko Kovac in höchsten Tönen, eine Empfehlung für die Trainersuche des FC Bayern resultierte daraus aber nicht. Der Bayern-Coach auf Zeit bescheinigte dem 46 Jahre alten Kovac vor dem direkten Duell um Punkte am Samstag in Frankfurt erstklassige Arbeit bei der Eintracht. "Das ist seine Handschrift", sagte der Bayern-Coach zur erneut "guten Runde" der Hessen in der Fußball-Bundesliga. Kovac arbeite sehr sachlich und klar in der Analyse, so Heynckes: "Das gefällt mir, wie er agiert."

Auf die naheliegende Anschlussfrage, ob der Kroate für ihn damit auch ein denkbarer Nachfolger für ihn beim deutschen Rekordmeister wäre, hielt sich Heynckes zurück: "Ich denke, dass der FC Bayern einen ganz klaren Plan hat hinsichtlich des Trainers." Niko Kovac kann immerhin eine Vergangenheit als Spieler (2001 bis 2003) in München vorweisen.

Bayern-Star Ribéry muss wegen Berater-Klage vor Gericht

Franck Ribéry wird von seinem ehemaligen Berater auf eine Millionen-Provision verklagt und muss deswegen in der nächsten Woche in München vor Gericht. Am Dienstag um 10.00 Uhr steht am Landgericht München I die Verhandlung an, wie das Gericht am Freitag bestätigte. Zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung darüber berichtet. Das persönliche Erscheinen des Fußballers vor Gericht ist angeordnet.

In dem Rechtsstreit geht es um 3,45 Millionen Euro, die der Agent Bruno Heiderscheid von Ribéry fordert. Er behauptet, dass ihm das Geld vom französischen Ex-Nationalspieler als Dank dafür versprochen worden war, dass er 2005 einen Wechsel von Galatasaray Istanbul zu Olympique Marseille eingefädelt habe. Ribéry soll Heiderscheid zunächst mündlich und 2006 dann auch schriftlich zugesichert haben, beim nächsten Wechsel zehn Prozent der dann fälligen Transfersumme zu erhalten. Das bestreitet der inzwischen 34 Jahre alte Fußballer.

2007 wurde Ribéry von den Bayern für kolportierte 25 Millionen Euro in die Bundesliga geholt. Zu dem Zeitpunkt war Heiderscheid nicht mehr Manager des Offensivprofis. Mit der Sache waren bereits das Sportschiedsgericht CAS und ein Gericht in Luxemburg befasst.

In dem aktuellen Verfahren in München (Az. 20 O 1314/17) ist bereits ein Versäumnisurteil gegen Ribéry ergangen, gegen das er vorgeht.

7. Dezember: Sandro Wagner steht offensichtlich vor Wechsel zum FC Bayern

Die Zeichen auf Abschied stehen im Fall Sandro Wagner: Der Nationalstürmer steht offensichtlich vor einem Wechsel zum FC Bayern München in der Winterpause, wie Trainer Julian Nagelsmann nach der Europa-League-Partie Hoffenheims andeutete.

"Ich denke, dass das über die Bühne gehen wird in den nächsten ein, zwei Wochen - wenn alles normal läuft", sagte Nagelsmann ohne explizit den Namen Wagners zu nennen. Er sprach aber von einer Personalie, die schon länger öffentlich sei. Der abwanderungswillige Wagner, der einst seine Profikarriere beim FC Bayern begann, soll vom Rekordmeister als Backup für Torjäger Robert Lewandowski verpflichtet werden.

 

6. Dezember: Bayern hatte die besseren Franzosen

Die besseren Franzosen spielten im Gruppenfinale der Bayern gegen Paris im Münchner Team. Rekordeinkauf Corentin Tolisso trumpfte mit zwei Toren groß auf. Tempodribbler Kingsley Coman bereitete zwei Treffer vor. Und Kapitän Franck Ribéry durfte sich bei seinem Startelf-Comeback nach längerer Verletzungspause endlich wieder in einer Hauptrolle feiern lassen. "Das war erfreulich für die Mannschaft, besonders unsere Franzosen waren gut", sagte Heynckes und hatte das sehr spezielle Kräftemessen des Trios mit den Landsleuten bei seiner Aufstellung "sicher im Hinterkopf".

Heynckes nach Sieg gegen Paris: Wir haben ein großes Spiel gemacht

"Wir sind da!" Dieses Fazit von Sportdirektor Hasan Salihamidzic war die Botschaft, die am Dienstagabend aus München nach Europa gesendet wurde. Die Fans feierten ihre Lieblinge nach dem Sieg gegen Paris St. Germain als "Super-Bayern". Und auch Jupp Heynckes hatte das bekommen, was er unbedingt sehen wollte. "Ich habe ja gesagt, dass der FC Bayern eine große Historie im Europapokal und in der Champions League hat. Mit dem Spiel haben wir untermauert, dass wir nach wie vor nicht nur wettbewerbsfähig sind, sondern dass wir eine gute Mannschaft und Ambitionen haben."

Der 72-Jährige arbeitet mit Akribie und Leidenschaft am Revival von 2013. Heynckes versucht es - gerade in der Königsklasse - auf die Triple-Tour. Das war besonders in der famosen ersten Spielhälfte zu erkennen. Da bestachen die Bayern als Kollektiv mit einer ganz auf Kompaktheit ausgerichteten Defensivarbeit, in der selbst die Außen Franck Ribéry und Kingsley Coman vehement nach hinten arbeiteten.

Heynckes nannte das "kluges Spiel". Corentin Tolisso, der gegen seine französischen Landsleute ein überragendes Spiel ablieferte und nach dem Führungstor von Robert Lewandowski das 2:0 und 3:1 erzielte, tönte: "Wir haben ein großes Spiel gemacht. Wir sind eine große Mannschaft. Wenn wir uns körperlich durchsetzen, wenn wir taktisch und technisch gut spielen, dann ist es sehr schwer gegen uns." 

5. Dezember: Bayern schafft Revanche gegen PSG - 3:1 zum Gruppen-Abschluss

Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München hat den französischen Top-Club Paris Saint-Germain zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase mit 3:1 (2:0) besiegt und sich damit für die 0:3-Hinspielpleite revanchiert. Zum Gruppensieg reichte der Erfolg am Dienstag aber nicht mehr. Robert Lewandowski (8. Minute) und zweimal Corentin Tolisso (37./69.) erzielten die Münchner Treffer, Sturmjuwel Kylian Mbappé traf für PSG (50.).

Hier lesen Sie einen ausführlichen Spielbericht.

Ribéry führt den FC Bayern als Kapitän gegen Paris an

Franck Ribéry führt den FC Bayern München im Gruppenfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain als Kapitän an. Der Franzose wurde nach seinem Kurz-Comeback am Wochenende in der Bundesliga gegen Hannover überraschend in die Startelf des deutschen Fußball-Rekordmeisters beordert. Wegen einer Bänderverletzung am Knie war der Flügelspieler rund zwei Monate ausgefallen.

Nach dem 0:3 im Hinspiel, das Carlo Ancelotti den Job als Bayern-Trainer gekostet hatte, vertraut Jupp Heynckes im Rückspiel einer überraschenden Formation. Die Weltmeister Thomas Müller und Jérôme Boateng bleiben ebenso draußen wie der zuletzt starke Spanier Javi Martínez. Neben Ribéry stehen Kingsley Coman und Corentin Tolisso als zwei weitere Franzosen in der Mannschaft des deutschen Meisters.

Bayern planen gegen Paris St. Germain "Botschaft an ganz Europa"

Gibt's ein Fußball-Wintermärchen in München? Der FC Bayern könnte mit einem Schützenfest gegen Paris St. Germain doch noch als Gruppenerster ins Achtelfinale einziehen. Aber realistisch erscheint ein 4:0, 5:1 oder ein noch höherer Heimsieg am Abend (20.45 Uhr) gegen das Überteam um Brasiliens Weltstar Neymar nicht. Trainer Jupp Heynckes bezeichnete den Gruppensieg sogar als "vermessen". Ihm und seinen Spielern gehe es vor allem darum, "das Hinspiel vergessen zu lassen". Jenes 0:3, das zur Trennung von Carlo Ancelotti führte, und das Nationalspieler Niklas Süle "einen schwarzen Abend" nannte.

Beim Wiedersehen in München soll die Fußballwelt einen ganz anderen FC Bayern erleben als am 27. September im Pariser Prinzenpark. "Es ist ein wenig eine Revanche", sagte Bayerns Franzose Kingsley Coman. Es gehe darum, "eine Botschaft an ganz Europa" zu senden, "dass Bayern da ist, dass wir zu den großen Teams in der Champions League gehören, dass wir immer noch Titelanwärter sind".

Hier erfahren Sie, wo sich das Spiel im TV und Live-Stream sehen lässt.

4. Dezember: Paris will in München "Erster bleiben" - Kein Gedanke an Barça-K.o.

Paris St. Germain geht das Gruppenfinale in der Champions League mit großem Selbstvertrauen und einem klaren Ziel an. "Erster zu werden mit Bayern in der Gruppe, ist für mich ein Riesenansporn. Wir sind Erster und wollen Erster bleiben", sagte Angreifer Edinson Cavani am Montag in München. 24 Stunden vor der Partie in der Münchner Allianz Arena äußerte der Stürmer aus Uruguay große Achtung vor den im Hinspiel 3:0 bezwungenen Bayern. "Wir haben eine Menge Respekt gegenüber dem FC Bayern. Ein starkes Team, das in der Fußballhistorie viele Titel gewonnen hat."

Trainer Unai Emery macht sich keine Sorgen, dass die Multi-Millionen-Truppe aus der französischen Hauptstadt wie beim denkwürdigen Aus im Achtelfinale der Champions League vor einem Jahr gegen den FC Barcelona wieder einen Vorsprung aus der Hand gibt. "Das war gut, was wir da gelernt haben. Jetzt gehen wir einen neuen Weg", sagte der Coach. Nach einem 4:0 in Frankreich verlor Paris in Barcelona 1:6.

Heynckes lobt Entwicklung von James: "Blüht immer mehr auf"

Jupp Heynckes hat Ancelotti-Wunschspieler James Rodríguez nach dessen jüngster Entwicklung beim FC Bayern München gelobt. "In Kolumbien ist er ein großer Star, ein Held, und er war schon WM-Torschützenkönig. Jetzt hat er das Glück, einen Trainer zu haben, der auch seine Heimatsprache spricht. Dadurch blüht er immer mehr auf, er integriert sich viel besser", sagte der 72-Jährige.

Der Leihspieler von Real Madrid, dem viele nach dem Rauswurf von Trainer Carlo Ancelotti beim deutschen Fußball-Rekordmeister keine große Zukunft mehr vorausgesagt hatten, ruft nun unter Heynckes mehr und mehr sein Können ab. "Jetzt merkt man richtig, dass er sich wohl fühlt. Er spielt immer besser und ist nicht nur ein großartiger Fußballer, sondern auch bei seinen Laufdaten sehr gut unterwegs", sagte der Bayern-Coach. Als Ausdruck seiner aktuellen Wertschätzung verriet Heynckes schon am Montag, dass James am Dienstag (20.45 Uhr) im letzten Gruppenspiel gegen Paris in der Startelf stehen werde.

Eine große Karriere prophezeit Heynckes dem 2015 verpflichteten Flügelspieler Kingsley Coman, der zuletzt gegen Hannover eine starke Leistung im Bayern-Trikot zeigte. "Er ist sehr jung und muss weiter reifen. Er hat das Zeug dazu, ein ganz großer Spieler zu werden", sagte der Bayern-Trainer.

Heynckes kein Träumer: "Gruppensieg vermessen"

4:0? 5:1? 6:2? Für den Fußball-Weisen Jupp Heynckes sind solche Schützenfeste gegen die Torrekordler aus Paris Träumerei. Und darum wird der 72 Jahre alte Trainer die hochmotivierten Profis des FC Bayern am Dienstag im winterlichen München gegen die Multi-Millionen-Auswahl um Weltstar Neymar auch nicht mit der Vision Gruppensieg in die Allianz Arena schicken, sondern mit einer realistischen Marschroute. "Die Mannschaft und ich sind nicht so vermessen zu sagen, es geht um den Gruppensieg. Wir wollen das Hinspiel vergessen lassen und zeigen, dass wir nach wie vor zu den Topclubs in Europa zählen", erklärte Heynckes am Montag.

Der Triple-Gewinner von 2013 erwartet "ein Kräftemessen auf ganz hohem Niveau", das er entsprechend anheizte und titulierte: "Eine riesige Traditionsmannschaft im Europapokal, der FC Bayern, trifft auf einen Emporkömmling Paris St. Germain. Ich bin zuversichtlich, dass wir unserem Publikum einen angenehmen Abend bereiten werden, dass den Fans bei den eisigen Temperaturen warm wird."

Die Altlast des 0:3 unter Heynckes-Vorgänger Carlo Ancelotti dürfte zu schwer wiegen, um doch noch als Erster der Gruppe B in das schon erreichte Achtelfinale zu stürmen. Ein Sieg mit mindestens vier Toren Differenz ist nötig. "Wir werden sicherlich nicht mit sechs Stürmern attackieren, weil wir ein 4:0 brauchen", kündigte Thomas Müller an. Das übergeordnete Ziel lautet, ein Zeichen der Stärke in die Fußballwelt zu senden. "Das Spiel ist wichtiger für uns als für Paris. Wir müssen Europa zeigen, dass wir immer noch zu den großen Teams in der Champions League gehören und ein Titelanwärter sind", sagte der Franzose Kingsley Coman vor dem Duell mit der Nummer 1 seines Heimatlandes. Ähnlich beschrieb es Teamkollege Mats Hummels: "Wir wollen einfach ein gutes Spiel hinlegen. Richtig relevant wird es in den K.o.-Spielen, wenn man rausfliegen kann."

Platz zwei muss ja gar kein Nachteil für die K.o.-Phase sein. Es drohen dann zwar Hammerlose gegen den FC Barcelona oder Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola. Es wären bei der Auslosung am 11. Dezember aber auch leichtere Gruppensieger wie Besiktas Istanbul aus der Leipzig-Staffel oder die Tottenham Hotspur aus der Dortmunder Vorrundengruppe möglich. "Mein Gott: Auch mit Platz zwei hat man im Achtelfinale eine Chance", sagte Abwehrchef Hummels.

FC Bayern ohne Robben gegen Paris - Training bei Winterwetter

Der FC Bayern München hat das Abschlusstraining für das Champions-League-Spiel gegen Paris St. Germain erwartungsgemäß ohne Arjen Robben und Juan Bernat bestritten. Bei winterlichen Bedingungen in München schützten sich die meisten Fußball-Profis des deutschen Rekordmeisters am Montagvormittag auf dem Vereinsgelände mit Mützen und Handschuhen gegen Kälte und Wind. 

Mit dabei war auch Franck Ribéry, der nach seiner Knieverletzung am Wochenende beim 3:1 in der Bundesliga gegen Hannover 96 ein kurzes Comeback gefeiert hatte. Der 34 Jahre alte Franzose ist aber im Gegensatz zu David Alaba, der gegen Hannover ebenfalls nach Rückenproblemen einen Kurzeinsatz hatte, kein Kandidat für die Startelf. Die Bayern müssten das Heimspiel in der ausverkauften Allianz Arena gegen PSG mit mindestens vier Toren Differenz gewinnen, um nach dem 0:3 beim Hinspiel in Paris doch noch als Gruppenerster in das Achtelfinale einzuziehen.

Trainer Jupp Heynckes hatte bereits am vergangenen Freitag angekündigt, dass für Robben nach einem Muskelfaserriss ein Einsatz gegen Paris zu früh käme. "Gerade bei Arjen werde ich nie etwas riskieren", sagte Heynckes. Robben befindet sich im Aufbautraining. Neben dem Holländer und Bernat (muskuläre Probleme) fehlen weiterhin die langzeitverletzten Manuel Neuer und Thiago.

3. Dezember:  Jupp Heynckes hat keinen Vertrag beim FC Bayern

Mit dem 72 Jahre alten Jupp Heynckes ist der Erfolg zum FC Bayern zurück gekehrt. Das verriet der Trainer bei einem Besuch beim Bayern-Fanclub "Rollwagerl '93 e.V" in der Münchner Innenstadt.  Bei der Fragerunde sagte der Trainer dann, dass er bis heute "noch keinen Vertrag" bei den Bayern habe.

Seit seiner Rückkehr vor zwei Monaten liege ihm Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen in den Ohren, das zu ändern. Der Finanzchef fordere ihn "immer wieder auf, vorbeizukommen und meinen Vertrag zu unterschreiben. Aber ich habe bislang noch keine Zeit dafür gefunden."

Am liebsten wäre es den Verantwortlichen des FC Bayern wohl, wenn Heynckes ein Arbeitspapier unterschreiben würde, das über den Sommer 2018 hinaus geht. Heynckes betont aber stets, dass nach dieser Saison für ihn Schluss ist beim FC Bayern.

Wechsel zum FC Bayern ist für Timo Werner vorstellbar

Timo Werner von RB Leipzig hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich: Mit seinem Klub ist er deutscher Vizemeister geworden, beim Sieg des Confed Cups im Sommer wurde er zum besten Torjäger ausgezeichnet und hat sich damit einen Stammplatz in der deutschen Nationalmannschaft gesichert. Klar, dass diese Erfolge das Interesse von anderen Vereinen wecken. Angeblich soll sogar Real Madrid Interesse zeigen. Leipzig hingegen ist daran interessiert, den ohnehin bis 2020 laufenden Vertrag frühzeitig zu verlängern.

Im Aktuellen Sportstudio des ZDF nahm der 21-Jährige nun Stellung zu seiner Zukunft. Der heutige Bayern-Trainer Jupp Heynckes hatte es als Fehler bezeichnet, dass der FCB sich 2016 nach dem Abstieg von Werners alten Club VfB Stuttgart nicht um den Stürmer bemüht hatte. Werner sagte in der ZDF-Sendung, dass er sich einen Wechsel zu einem "ganz großen Club " vorstellen kann, der auch in der Lage ist, die Champions League zu gewinnen. Auf Nachfrage sagte er, dass auch der FC Bayern zu dieser Riege gehöre und fügte an: "Was die Zukunft bringt, das schauen wir mal."

In einem Interview mit der Welt am Sonntag hatte Werner schon gesagt, dass er dem FC Bayern 2016 die Zusaqe gegeben hätte, wenn sich ein Verantwortlicher des Rekordmeisters nach dem VfB-Abstieg bei ihm gemeldet hätte: „Natürlich muss ich ehrlich sagen, dass ich vielleicht zum FC Bayern gegangen wäre, wenn die Münchner vor RB Leipzig bei mir angeklopft hätten. Da hätte ich mich geehrt gefühlt, weil Leipzig damals noch nicht so etabliert war wie jetzt.“

Vor Bayern-Spiel: Unerwartete Schlappe für Paris Saint-Germain

Drei Tage vor dem Champions-League-Spiel beim FC Bayern München hat Paris Saint-Germain eine unerwartete Niederlage erlitten. Das Starensemble um Neymar, Kylian Mbappé und Fußball-Weltmeister Julian Draxler kassierte am Samstag beim Aufsteiger Racing Straßburg mit 1:2 (1:1) seine erste Saisonniederlage in der französischen Ligue 1.

Der unangefochtene Tabellenführer war bereits in der 13. Minute durch Nuno da Costa in Rückstand geraten. PSG gelang noch vor der Pause durch Mbappé (42.) der Ausgleich. Als alles auf einen Erfolg des haushohen Favoriten hindeutete, erzielte Stéphane Bahoken (65.) für die Elsässer den Siegtreffer.

Draxler stand bei PSG in der Startelf, musste aber in der 80. Minute dem Italiener Marco Verratti weichen. Der deutsche Torhüter Kevin Trapp saß auf der Bank und kam nicht zum Einsatz. PSG führt die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung vor Olympique Marseille an, das am Sonntag bei Montpellier HSC antreten muss.

Der FC Bayern will sich am Dienstag in seinem letzten Gruppenspiel der Champions League für die 0:3-Niederlage von Paris in der Hinrunde revanchieren.

2. Dezember: FC Bayern schlägt Hannover mit 3:1

Die Bayern ließen sich durch die erste Niederlage seit der Rückkehr von Trainer Jupp Heynckes in Mönchengladbach in der vergangenen Woche nicht nachhaltig aus dem Konzept bringen. Der deutsche Meister dominierte sein Heimspiel gegen Aufsteiger Hannover klar und siegte verdient. Arturo Vidal (17.), Kingsley Coman (67.) und Robert Lewandowski (87.) erzielten die Tore für den FCB, bei dem Thomas Müller im ersten Spiel nach seinem Muskelfaserriss zwei Treffer vorbereitete. In der 35. Minute hatte Charlison Benschop nach einer Ecke per Kopf für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt. Zuvor hatte Sven Ulreich einen Strafstoß von Niclas Füllkrug pariert (28.).

FC Bayern mit Müller-Comeback gegen Hannover

Der FC Bayern München hat für den Jahresendspurt die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Bundesliga als Etappenziel ausgerufen. Der Tabellenführer hat dafür am Samstag (15.30 Uhr) einen Heimsieg gegen Hannover 96 eingeplant.

Nationalspieler Thomas Müller soll am 14. Spieltag das Bayern-Team in der ausverkauften Münchner Arena nach seinem Muskelfaserriss wieder als Kapitän anführen. "Man hat im Training wieder den "alten" Müller gesehen. Thomas wird von Anfang an spielen", sagte Bayern-Trainer Jupp Heynckes.

1. Dezember: Heynckes möchte Rafinha halten

Bayern-Trainer Jupp Heynckes würde den angeblich wieder einmal wechselwilligen Fußball-Profi Rafinha im Winter nur ungern aus München ziehen lassen. "Wenn die heißen Saisonwochen kommen, müssen sie flexibel reagieren können", sagte Heynckes am Freitag mit dem Blick auf den personell nicht üppig besetzten Kader des deutschen Rekordmeisters.

Der Abwehrspieler liebäugelt mit einem Weggang und will seine Rolle im künftigen Team kennen. "Ich möchte mit meinem Management im Dezember einen Termin bei Bayern haben, um Klarheit über meine Zukunft zu bekommen", sagte er der "Sport Bild".

Heynckes schätzt die Vielseitigkeit des 32-Jährigen, der in der Abwehr links und rechts eingesetzt werden kann. Der Brasilianer ist aber kein Stammspieler. Rechts hinten ist Joshua Kimmich erste Wahl, links David Alaba. Rafinhas Berater, der ehemalige Bundesligaspieler Lincoln, brachte einen Wechsel seines Klienten in dessen Heimat ins Gespräch. "Wenn Rafa die Absicht hat zu wechseln, wird er sicherlich zu mir kommen, und wir werden überlegen", erklärte Heynckes.

"Ich bin topfit, zeige konstante Leistungen", betonte Rafinha. "Ich bin im nächsten Sommer ablösefrei. Es ist normal, dass viele Angebote kommen: aus Brasilien, aber auch aus Europa."

Hasenhüttl: "Glaube nicht, dass ich Kandidat beim FC Bayern sein kann"

"Ich glaube nicht, dass ein Trainer Hasenhüttl Kandidat beim FC Bayern sein kann - aus mehreren Gründen. Der FC Bayern kann sich jeden Trainer der Welt holen, mit viel mehr Erfahrung", sagte der 50 Jahre alte Coach.

Er sei für diese Aufgabe noch nicht reif genug, meinte der Österreicher. "Dementsprechend habe ich an mich den Anspruch, ich muss mich auf dem höchsten Level bewegen. Das tue ich noch nicht, daher ist es aktuell kein Thema", meinte Fußballlehrer Hasenhüttl, der bei den Leipzigern noch einen Vertrag bis Juni 2019 hat.

In der Winterpause will RB-Sportdirektor Ralf Rangnick, der gerade seinen Kontrakt bis 2021 verlängert hat, die ersten Gespräche führen. "Wir wollen diesen Weg hier noch länger zusammen gehen. Ralph wird genau die gleiche Zeit bekommen wie ich, um es sich genau zu überlegen. Wir haben noch anderthalb Jahre Zeit, an der Wertschätzung wird sich daran in dieser Zeit nichts ändern", betonte Rangnick.

Nach dem Wechsel von Naby Keita im Sommer nach Liverpool will Rangnick alle Leistungsträger halten. "Unsere Jungs wissen, dass hier was zusammengewachsen ist und die Geschichte hier sehr nachhaltig angelegt ist", meinte er. Der Erfolg wecke zwar Begehrlichkeiten, doch RB will "alles Menschenmögliche machen, damit alle bleiben". Auch ein Wechsel von Timo Werner sei kein Thema. "Weder im Winter noch im Sommer, wir werden Timo behalten und ihn nirgendwo hingeben", sagte Rangnick. Man sei in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung.

Karl-Heinz Rummenigge will keine komplett rote Allianz Arena

Nach dem Auszug des TSV 1860 München aus der Allianz Arena wäre der Weg eigentlich frei für das, was sich viele Bayern-Fans ohnehin schon wünschen: ein Stadion, das komplett in der Vereinsfarbe Rot gehalten. Bislang sind die Sitzschalen und die Schriftzüge in der Fröttmaninger Arena in einem neutralen Farbton gehalten, weil die Löwen seit der Eröffnung 2005 auch noch mit an Bord waren. Das ist bekanntlich seit dem Auszug vor der Saison vorbei, 1860 spielt nach dem Abstieg in die Regionalliga wieder im Grünwalder Stadion.

Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge erteilte dem Wunsch nach einer roten Allianz Arena aber eine klare Absage. Im aktuellen Bayern-Magazin, dem Vereinsmagazin des Rekordmeisters, sagte der Vorstandschef: "Vielleicht müssen wir nicht unbedingt das zehnte Stadion in Deutschland haben, das innen komplett mit roten Sitzschalen ausgestattet ist. Stattdessen könnten wir es alle gemeinsam mit Sammy Kuffour halten: Rot-weiße Sitze passen erstklassig zu rot-weißen Trikots. Und dieses Ensemble gäbe es dann exklusiv in München, beim FC Bayern."

30. November: Rafinha will FC Bayern angeblich verlassen

Der Brasilianer Rafinha will den FC Bayern München angeblich verlassen. Das meldet Eurosport unter Berufung auf seinen Berater. Mehrere Vereine aus seiner brasilianischen Heimat sollen Interesse an ihm bekundet haben. Rafinha, der seit 2011 bei den Bayern ist, hat noch einen Vertrag bis zum Saisonende.

29. November: Lewandowski schiebt Verletzten-Misere auf Ancelotti

Für Stürmer Robert Lewandowski haben die vermehrten Muskelverletzungen beim FC Bayern ihre Gründe in Trainingsdefiziten unter Ex-Coach Carlo Ancelotti. Der deutsche Fußball-Rekordmeister hatte zuletzt die Ausfälle von Thomas Müller, Thiago, Arjen Robben und Bernat zu beklagen.

"Wenn viele Muskelverletzungen passieren, muss man nicht die letzten Wochen des Trainings beobachten, sondern zwei, drei Monate zurückgehen", sagte Lewandowski der Sport Bild. "Es ist wahrscheinlicher, dass dort der Grund liegt."

Unter Ancelotti hatten die Spieler ungewöhnlich locker trainiert und sich teils freiwillige zusätzliche Einheiten draufgepackt. "Wenn zu wenig trainiert wird, muss man individuell etwas machen", meinte Lewandowski. Ancelotti-Nachfolger Jupp Heynckes intensivierte das Training, musste zuletzt aber Ausfälle verkraften. Während Müller nach seinem Muskelfaserriss vor dem Comeback steht und Robben sowie Bernat nach ihren Blessuren nur kurz fehlen dürften, wird der Spanier Thiago nach einem Muskelteilriss länger nicht spielen können.

Müller-Wohlfahrt zu Bayern-Comeback: "Rückkehr zu einer Familie"

Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt will beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München bis zum Jahresende täglich vor Ort sein. "Es bereitet mir Freude, wieder bei dem Verein zu arbeiten, für den ich schon so lange tätig war", sagte der 75-Jährige der Sport Bild. Zudem wolle er bei vielen Pflichtspielen mit dabei sein. "Ich werde bei allen Champions- League-Spielen, Heim- und Auswärtsspielen und beim Pokalspiel gegen Dortmund auf jeden Fall auf der Bank sitzen", sagte er. 

Müller-Wohlfahrt war bis zu seinem Abschied im April 2015 fast 40 Jahre lang als Mannschaftsarzt für den Rekordmeister tätig. "Ich freue mich, wieder beim FC Bayern zu sein. Es ist wie die Rückkehr zu einer Familie."

28. November: Rummenigge zu Trainerdebatte: Heynckes hört im Sommer 2018 auf

Karl-Heinz Rummenigge geht nach eigenen Angaben von einem Ende des Trainerengagements von Jupp Heynckes beim FC Bayern nach dieser Saison aus. "Jupp hat das kundgetan, das wird dann so sein", sagte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Dienstag in München. Am Wochenende hat es Verwirrung gegeben, nachdem Vereinspräsident Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung gesagt hatte, er halte eine Weiterbeschäftigung des Coaches über den Sommer 2018 hinaus für möglich. Heynckes antwortete darauf, dass es eine "klare Vereinbarung" nur für die aktuelle Spielzeit gebe. Rummenigge sagte bei einem Termin im bayerischen Umweltministerium, dass er in diesem Kalenderjahr keinen Vollzug in der Trainerfrage vermelden werde. Auf der Suche nach einem neuen Coach könnte der 72-jährige Heynckes aber involviert sein. "Ich kann mir vorstellen, dass Jupp dabei eine Rolle spielen wird", sagte Rummenigge.

Bayern soll sich für Ajax-Talent interessieren

Der FC Bayern soll sich für Frenkie de Jong, Mittelfeldtalent bei Ajax Amsterdam, interessieren. Dies berichtet das niederländische Portal Voetbal International. Doch nicht nur die Bayern sollen ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben, der im offensiven Mittelfeld zuhause ist - aus der Bundesliga sollen der HSV und Leipzig interessiert sein, aus der englischen Premier League die Spitzenklubs Chelsea und Manchester City.

In der aktuellen Saison kommt das Talent in zehn Ligaspielen auf sechs Vorlagen, sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2019. Seinen Marktwert gibt der Branchendienst Transfermarkt.de mit 3,5 Millionen Euro an. De Jongs Transfer könnte - so er zustande kommt - eher ein perspektivisch gedachter Wechsel sein. Im derzeitigen Mittelfeld des FCB dürfte der Niederländer kaum Einsatzzeiten bekommen. dpa/afp/AZ

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Das ist der FC Bayern

Der FC Bayern ist der erfolgreichste Fußballverein Deutschlands. Am 27. Februar 1900 wurde der Verein gegründet. Er geht aus der Fußballabteilung des MTV München hervor. Der FC Bayern gewann in seiner Geschichte bislang 26 Mal die deutsche Meisterschaft und 18 Mal den DFB-Pokal. Außerdem waren die Münchner in allen internationalen Wettbewerben erfolgreich. So gewann man fünf Mal die Champions League (ehemals: Pokal der Landesmeister), ein Mal den Pokal der Pokalsieger (1967) und den Uefa-Pokal (1996). In den Jahren 1976 und 2001 gewannen die Münchner den Weltpokal, 2013 die Fifa-Klub-Weltmeisterschaft.

Für den FC Bayern München spielten unter anderem: Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Uli Hoeneß, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Klaus Augenthaler, Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Oliver Kahn, Mehmet Scholl und Michael Ballack.

Vorstandsvorsitzender des FC Bayern ist Karl-Heinz Rummenigge. Trainer der Mannschaft ist seit Juli 2016 Carlo Ancelotti.


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