Mittwoch, 19. Juni 2013

26. November 2011 11:10 Uhr

FC Bayern

Gegen Mainz wieder mit Robben als Joker?

Der FC Bayern wurde von Gladbach von der Tabellenspitze verdrängt. Mit einem Sieg gegen Tuchels Mainzer soll sich das wieder ändern.

Nach dem frühen Einzug ins Achtelfinale der Uefa Champions League richtet Rekordmeister FC Bayern München seine ganze Konzentration auf die Bundesliga. Im Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 will der deutsche FCB am Sonntag (17.30 Uhr) die Tabellenspitze zurückerobern und die 0:1-Niederlage im Topspiel gegen Borussia Dortmund vor einer Woche vergessen machen.

FC Bayern mit Robben als Joker?

Bayern-Coach Jupp Heynckes erwartet jedoch Schwerstarbeit für sein Team. «Wir müssen nicht nur guten Fußball spielen, sondern auch kämpferisch voll dagegen halten», sagte Heynckes. «Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Mainzer über ihre Verhältnisse spielen, 110 Prozent bringen.»

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Dass das Weiterkommen in der Königsklasse bereits in trockenen Tüchern ist, sehen die Münchner Verantwortlichen als deutlichen Vorteil an. «Jetzt können wir uns bis Weihnachten auf den Endspurt in der Liga konzentrieren», sagte Sportdirektor Christian Nerlinger in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag). «Wenn man dann Erster ist, bedeutet das, dass man einen Vorsprung hat», meinte Heynckes. Dem Herbstmeistertitel messe er indes keine Bedeutung bei.

Mainz brennt auf dritten Heimsieg

Ob der 66-Jährige seine Startformation im Vergleich zum 3:1 gegen den FC Villarreal ändern wird, ließ er offen. Gegen Mainz könnte aber Nationalspieler Thomas Müller in die Startelf zurückkehren und dafür Arjen Robben als Joker von der Ersatzbank kommen. Zudem steht der zuletzt in der Champions League gesperrte Holger Badstuber wieder zur Verfügung, während Anatoli Timoschtschuk im defensiven Mittelfeld wegen seiner Rotsperre ausfällt.

Die Mainzer brennen nach der unfreiwilligen Pause am vergangenen Wochenende auf den dritten Heimsieg. «Auch ein individuell besser besetztes Team kann ein Spiel verlieren», sagte FSV-Coach Thomas Tuchel mit Blick auf den starken Bayern-Kader.

Tuchel glaubt nicht an Nachteil

Dass die Absage des Köln-Spiels für seine Mannschaft ein Nachteil ist, glaubt Tuchel nicht. «Es fühlt sich nicht wie drei Wochen an, weil ja auch einige zu Länderspielen weg waren», erklärte der 05-Trainer. Fraglich ist noch das Mitwirken von Kapitän Nikolce Noveski (Oberschenkelverhärtung) und Jan Kirchhoff (Knieverletzung). dpa

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