Der Erfolg im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart könnte teuer werden für den FC Bayern. Bastian Schweinsteiger hat sich verletzt. Es droht eine lange Pause.
In der Anfangsphase der Partie trat ihm der ehemalige Bayern-Amateur Georg Niedermeier im Zweikampf auf den Knöchel. Eine unglückliche nicht aber böse Aktion des Stuttgarters. Schweinsteiger blieb sofort mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Der Mittelfeldmann ließ sich behandeln, kehrte noch einmal aufs Spielfeld zurück, musste dann aber einsehen, dass es keinen Sinn mehr hat, weiterzumachen.
Trainer Jupp Heynckes wechselte für ihn David Alaba ein. Schweinsteiger verschwand in den Katakomben und kehrte später auf die Bayern-Bank zurück. Eine halbe Stunde nach Spielschluss humpelte er auf Krücken zum Bus des deutschen Rekordmeisters. Hoffte man anfangs noch, dass es sich lediglich um eine Kapselverletzung handeln könnte, war nun klar, dass die Bänder im rechten Sprunggelenk angeschlagen sind. In wie weit sie in Mitleidenschaft gezogen sind, soll heute eine Kernspintomografie zeigen.
"Das sieht nicht so gut aus. Das wäre fatal, wenn er jetzt länger ausfallen würde. Ich habe sehr große Sorgen", geht Heynckes nach dem 2:0 gegen den VfB von einer schlimmeren Verletzung aus. Dann hätte der Coach auch allen Grund, sorgenvoll in die Zukunft zu schauen. Als sich Schweinsteiger das letzte Mal verletzte, wurde deutlich, wie abhängig die Mannschaft von ihm ist. Nachdem sich der deutsche Nationalspieler in der Champions League gegen den SSC Neapel sein Schlüsselbein brach, verloren die Münchner gegen Ende der Vorrunde ihren Elan und mussten unter anderem eine bittere Niederlage gegen Borussia Dortmund einstecken.
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