Samstag, 19. April 2014

01. Februar 2013 17:21 Uhr

FC Bayern

Heynckes: Bankplatz für Robben & Co. nur "Momentaufnahme"

Auch in Mainz werden frustrierte Topstars wie Mario Gomez und Arjen Robben der ersten Bayern-Elf wieder bei der Arbeit auf dem Fußballplatz zuschauen müssen. Denn Trainer Jupp Heynckes wird beim Auswärtsspiel gegen das Team des von ihm im Vorfeld hochgelobten FSV-Coaches Thomas Tuchel wieder keine Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten namhafter Bankdrücker nehmen.

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FC Bayern: Heynckes: Bankplatz für Robben & Co. nur "Momentaufnahme"
Foto: dpa

FC Bayern: Jupp Heynckes hat beim Rekordmeister aktuell nur Luxusprobleme. Topstars wie Gomez und Robben leiden unter ihrer Reservistenrolle - auch in Mainz müssen sie wohl auf die Bank. Heynckes adelt seinen Kollegen Tuchel, dieser sei «irgendwann prädestiniert» als Bayern-Coach.

FC Bayern: Reservistenrolle «überhaupt kein Problem»

«Wenn Topspieler nicht von Anfang spielen, ist es klar, dass sie enttäuscht, dass sie frustriert sind», erklärte Heynckes am Freitag. Er sehe in der Reservistenrolle von Robben, Gomez, Boateng & Co. zum Start in die Bundesliga-Rückrunde aber «überhaupt kein Problem» für den Betriebsfrieden beim deutschen Fußball-Rekordmeister, äußerte der 67-Jährige. Er vertröstete die Stars im Wartestand auf die bald beginnenden englischen Wochen: «Sie werden auch wieder spielen. Das ist eine Momentaufnahme - und mehr gar nicht!»

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Gegen den Tabellenfünften Mainz 05 dürfte Heynckes erneut auf die in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause siegreiche Elf mit Mario Mandzukic als Sturmspitze, Robben-Konkurrent Thomas Müller auf dem rechten Flügel sowie Daniel van Buyten in der Innenverteidigung setzen. Die namhaften Reservisten müssen erneut hoffen, wenigstens als Einwechselspieler beim Spitzenreiter zum Zuge zu kommen. «Wenn die Chance kommt - hoffentlich ganz schnell - dann werde ich da sein», kündigte Robben im vereinseigenen «FCB.tv» an.

Joker-Einsätze von Gomez oder Robben?

Allerdings will Heynckes Joker-Einsätze von Gomez oder Robben auch vom Spielverlauf abhängig machen: «Wenn es knapp steht, habe ich gelernt als Trainer, kein Risiko einzugehen.» Gegen Mainz erwartet er einmal mehr eine schwierige Aufgabe für den FC Bayern: «Aber wir müssen in der Lage sein, gegen eine solche Mannschaft erfolgreich zu sein.»

Bei einem Sieg könnten sich die Bayern am Sonntag ganz entspannt das Topspiel zwischen den Verfolgern Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund im Fernsehen anschauen. Vorher gelte es aber, die eigenen Hausaufgaben zu erledigen, mahnte Heynckes: «Wir sind gut beraten, uns erst mal hundertprozentig auf Mainz zu konzentrieren. Alles andere lassen wir auf uns zukommen. Wichtig ist, dass wir möglichst weiter siegen.» Verzichten muss der Bayern-Coach auf die leicht verletzten Xherdan Shaqiri und Rafinha. Dafür steht David Alaba trotz Oberschenkelproblemen zur Verfügung.

FC Bayern: Kommt eines Tages Thomas Tuchel?

Seinem Mainzer Kollegen Tuchel prophezeit Heynckes eine große Karriere. «Er ist ein Trainer, der irgendwann prädestiniert ist, den FC Bayern zu trainieren», sagte der amtierende Münchner Coach. Der 39 Jahre alte Tuchel sei «ein Guter. Er arbeitet sehr gut, er hat immer etwas in petto». Gegen die Bayern muss Tuchel allerdings einen Ersatz für seinen gesperrten Top-Torjäger Adam Szalai im Angriff finden. dpa

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