Mittwoch, 22. November 2017

21. November 2017 20:43 Uhr

News-Blog

Jupp Heynckes baut Startelf für Anderlecht-Spiel um

Der FC Bayern spielt in der Champions League am Mittwoch gegen den RSC Anderlecht. Die Bayern wollen ihre Mini-Chance auf den Gruppensieg wahren.

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  • Der FC Bayern trifft in der Champions League auf Anderlecht.

  • Sebastian Rudy spricht sich für Wechsel von Sandro Wagner aus.

  • Robert Lewandowski hat sich die Haare gefärbt.

FC Bayern München: News im Blog

21. November: Gruppensieg "Wunschdenken": Heynckes kämpft mit Ancelottis Altlast

Jupp Heynckes nutzt die günstige Chance zur großen Rotation - an seinem Siegeszug mit dem FC Bayern soll sich aber auch in Belgien nichts ändern. "Das ist ein Champions-League-Spiel. Und es ist ganz klar, dass ich nicht meine Gewohnheiten ändere und dem Team sagen werde: 'Spielt mal mit 50 Prozent Einsatz!" Nein. "Ich bin so ehrgeizig, unsere Serie ausbauen zu wollen", verkündete Heynckes am Dienstagabend im kleinen Presseraum des Stadions des RSC Anderlecht. 

Seit der Rückkehr aus dem Ruhestand hat Heynckes jeden seiner acht Fußball-Aufträge erfolgreich gelöst. In der Königsklasse aber könnte selbst der 72 Jahre alte Alles-Gewinner vorerst an seine Grenzen stoßen. Nach dem vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale bezeichnete Heynckes angesichts der Stabilität der Multi-Millionen-Truppe von Konkurrent Paris St. Germain den Gruppensieg vor dem Spiel am Mittwochabend beim punkt- und torlosen (!) Tabellenletzten RSC Anderlecht als "Wunschdenken". Zu dominant agiert das von Sieg zu Sieg eilende PSG-Ensemble um Weltstar Neymar, das die Gruppe B mit zwölf Punkten und 17:0 Toren vor den Bayern (9) anführt. "Paris hat bisher alles in der Champions League weggeputzt, inklusive dem 3:0 gegen uns", betonte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. "Nein, ich rechne damit nicht", antwortete er auf die Frage nach einem möglichen Ausrutscher von PSG gegen Celtic Glasgow. Dieser könnte den Bayern doch noch ein echtes Endspiel um Platz eins am 5. Dezember in München bescheren. "Die werden auch gegen Glasgow punkten", wiegelte Rummenigge jedoch ab. Die Altlast der krachenden Niederlage im direkten Duell mit Paris unter Heynckes' anschließend geschasstem Vorgänger Carlo Ancelotti erscheint zu groß. "Paris Saint Germain hat durch den 3:0-Heimsieg einen Riesenvorteil. Der direkte Vergleich zählt, deswegen wird es schwierig, noch auf Platz eins zu kommen", erläuterte Heynckes. 

Trotzdem soll gegen Anderlecht die Mini-Chance auf den insgesamt 15. Gruppensieg in der Königsklasse nicht fahrlässig verschenkt werden. "Der erste Platz ist schwierig. Trotzdem müssen wir ein seriöses Spiel abliefern, von der ersten Minute an Gas geben und ein gutes Ergebnis holen. Vielleicht haben wir dann eine kleine Chance am letzten Spieltag - man weiß nie", erklärte Arjen Robben, der in Abwesenheit von Torwart Manuel Neuer und Angreifer Thomas Müller (Trainingsrückstand) das Münchner Team als Kapitän anführt. 

Die Mini-Chance auf Platz eins stellt im kleinen Constant Vanden Stock Stadion nicht den Hauptanreiz dar. "Wir haben eine Serie von acht Siegen hingelegt. Man muss einfach in diesem Flow bleiben, wie es so schön heißt", erklärte Vorstandschef Rummenigge.

Heynckes gab sich ausnahmsweise bei der Aufstellung auskunftsfreudig. Er wird die Startelf im Vergleich zum 3:0 in der Bundesliga gegen den FC Augsburg umfangreich umbauen. Jérôme Boateng, Sebastian Rudy und Corentin Tolisso werden neu ins Team kommen, wie er ankündigte. Auch Kingsley Coman sei nach einer Blessur am Fuß für die Startformation eingeplant. Ein Härtetest beim Abschlusstraining sollte entscheiden.

Voraussichtliche Aufstellung: Ulreich - Kimmich, Boateng, Süle, Bernat - Tolisso, Rudy - Robben, Thiago, James - Lewandowski.

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Nach "Söldner"-Kritik: Ex-Bayern-Profi Costa kann Bayern verstehen

Douglas Costa hat Verständnis für den Ärger des FC Bayern nach seinem Weggang zu Juventus Turin im Sommer geäußert. Vereinspräsident Uli Hoeneß hatte den Brasilianer nach dessen Wechsel in einem Interview im August als "ziemlichen Söldner" bezeichnet. Costa räumte bei Sky Sport News am Dienstag ein, dass er sein Niveau der ersten Monate der Hinrunde 2015/16 nicht halten konnte. "Ich verstehe die Enttäuschung darüber", sagte er. "Wenn ich Präsident gewesen wäre, hätte ich vielleicht auch öffentlich etwas gesagt, auch wenn ich das Wort "Söldner" nicht in den Mund genommen hätte." Der Außenbahnspieler wechselte für eine Leihgebühr von sechs Millionen Euro zunächst für eine Saison nach Turin. Nach dem Jahr haben die Italiener eine Kaufoption für 40 Millionen Euro.

Die Aussage von Hoeneß verärgert den inzwischen 27-Jährigen angeblich nicht. "Jeder darf sagen, was er denkt. Ich bin ein sehr entspannter Typ und würde ihm das im Nachhinein niemals vorwerfen, dieses Spiel mache ich nicht mit." Er selbst sieht seine Zeit in der Bundesliga nicht negativ, sondern ist damit "ehrlich gesagt zufrieden". Costa findet: "Ich habe für die Bayern immer alles gegeben und ich habe den Verein erhobenen Hauptes verlassen." Beim Serie-A-Serienmeister Juve hat der Nationalspieler bislang noch keinen Stammplatz sicher.

RSC Anderlecht kämpft gegen den FC Bayern auch um die Fußball-Ehre

Für Belgiens Fußball-Meister RSC Anderlecht geht es im Champions-League-Heimspiel gegen den FC Bayern nach bislang vier deutlichen Niederlagen auch um den Ruf. "Unsere Ehre steht auf dem Spiel", sagte Jungstar Leander Dendoncker am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Constant Vanden Stock Stadion in Brüssel. 

Trainer Hein Vanhaezebrouck, der beim 34-maligen belgischen Meister im Oktober die Nachfolge des ehemaligen Nürnberg-Coaches René Weiler angetreten hat, hofft im Vergleich zum 0:3 in München auf eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft am Mittwochabend (20.45 Uhr). "Wir müssen versuchen, effizienter zu spielen", sagte der 53-Jährige, der Anderlecht zumindest in der belgischen Liga wieder stabilisieren konnte. In der Champions League ist Anderlecht dagegen mit null Punkten und 0:15 Toren Tabellenletzter. Defensivakteur Kara Modji konnte am Abschlusstraining teilnehmen und steht in der Abwehr zur Verfügung. Nicolae Stancu und Ivan Obradovic fallen dagegen aus. 

Gegen die Bayern soll im Fernduell mit Celtic Glasgow (3 Punkte) die kleine Chance auf Platz drei und ein Überwintern in der Europa League gewahrt werden. "Wir werden alles probieren, um den letzten Strohhalm zu ergreifen", kündigte Vanhaezebrouck an. Allerdings seien die Bayern nach ihrem Trainerwechsel wieder "deutlich stärker" geworden, mahnte der 22 Jahre alte Dendoncker. "Sie haben unter Jupp Heynckes alles gewonnen", betonte der belgische Nationalspieler. Vanhaezebrouck glaubt, dass sein Team sich in der Defensive nicht nur auf Bayerns Torjäger Robert Lewandowski konzentrieren dürfe: "Ich habe keinen speziellen Plan gegen Lewandowski. Unsere Abwehr muss ihn immer im Auge haben. Aber die Gefahr bei Bayern kommt von überall."

Rummenigge lobt Ulreich-Entwicklung - Neuer-Comeback im Januar offen

Angesichts des langfristigen Ausfalls von Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer hat Karl-Heinz Rummenigge die gute Entwicklung von Vertreter Sven Ulreich hervorgehoben. "Mit dem Aufschwung und der Rückkehr von Jupp Heynckes ist er stabiler geworden. Er hält gut und hat viel Selbstvertrauen", lobte der Vorstandschef des FC Bayern München den 29 Jahre alten Ulreich. "Er hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass wir viele Spiele zu Null gespielt haben. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Das ist wichtig gewesen nach dem Ausfall von Manuel Neuer."

Seit dem erneuten Mittelfußbruch von Welttorhüter und Kapitän Neuer ist Ulreich beim Rekordmeister so wichtig wie nie zuvor. Das könnte der Mann mit einem Vertrag bis zum Saisonende noch länger bleiben: Denn wann Neuer wieder zwischen den Pfosten steht, ist ungewiss. "Er ist so im Soll, wie die Ärzte das prognostiziert haben. Er wird bald die Krücken ablegen und in die Reha gehen. Alles ist so, wie die Ärzte es vorausgesagt haben. Ich weiß aber nicht, ob er zum Rückrundenstart schon wieder zur Verfügung steht", sagte Rummenigge.

Bayern-Boss Rummenigge über möglichen Wagner-Wechsel: "Viel Zeit"

Der FC Bayern will sich in den Verhandlungen um eine Verpflichtung von Fußball-Nationalstürmer Sandro Wagner nicht drängen lassen. "Bekanntermaßen macht der Transfermarkt am 1. Januar auf. Wir haben viel Zeit und Ruhe, um zu überlegen und die richtige Entscheidung zu finden", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag vor dem Abflug des deutschen Meisters zum Champions-League-Auswärtsspiel beim RSC Anderlecht.

Die Münchner haben den 28-jährigen Wagner von 1899 Hoffenheim ins Visier genommen, um einen Backup für Torjäger Robert Lewandowski im Kader zu haben. "Wir haben bestätigt, dass es Gespräche zwischen den Vereinen gegeben hat. Es ist aber gleichzeitig auch vereinbart worden, dass man keine Wasserstandsmeldungen abgibt. Wir werden das intern diskutieren und dann wird man weitersehen", sagte Rummenigge.

FC Bayern reist ohne Müller, Alaba und Rafinha nach Belgien

Der FC Bayern München ist mit 19 Spielern zum Champions-League-Spiel gegen den RSC Anderlecht aufgebrochen. Neben den verletzten Manuel Neuer und Franck Ribéry traten am Dienstag auch Thomas Müller, David Alaba und Rafinha die Reise nach Beglien nicht an, wie der deutsche Fußball-Meister mitteilte. Nationalspieler Müller hat nach einer Muskelverletzung noch Trainingsrückstand. Bei Alaba und Rafinha gab es zunächst keine Begründung.

Zum Aufgebot zählen auch die zuletzt angeschlagenen Thiago und Kingsley Coman. Die Bayern sind vor der Partie am Mittwoch (20.45 Uhr) beim punktlosen Tabellenletzten Anderlecht schon für das Achtelfinale qualifiziert.

20. November: Rudy macht sich für Wagner-Wechsel stark

Wechselt Hoffenheims Angreifer Sandro Wagner im Winter zum FC Bayern? Die Vereine scheinen bereits in Verhandlungen zu stehen. Ein ehemaliger Mitspieler von Wagner in Hoffenheim und jetziger FCB-Kicker macht sich stark für einen Wechsel des Angreifers: Sebastian Rudy.

Gegenüber der tz erklärte der Nationalspieler: "Sandro ist ein klasse Spieler. Das hat er in den letzten Jahren unter Beweis gestellt – auch in der Nationalmannschaft. Er wäre auf jeden Fall eine Verstärkung." Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic sagte zu den Verhandlungen bei Sky: "Natürlich wird es auch um die Ablösesumme gehen. Wir sind da total entspannt, sind nicht unter Druck und haben Zeit.“

19. November: Nach Rüffel von Heynckes - Vidal soll wieder Faktor bei Bayern werden

Nach dem 3:0 (2:0) seines FC Bayern gegen Augsburg hatte der Chilene in der Kabine gut lachen, wie ein Schnappschuss auf Twitter zeigte. Mit dem Treffer zur Führung, der Vorlage zum zweiten Tor und einem endlich mal wieder sehr guten Spiel machte Vidal am Samstag vor allem einen glücklich: Trainer Jupp Heynckes. "Laufstark, aggressiv und fußballerisch gut" sei sein Schützling gewesen, erklärte der Coach. "Das erwarte ich von ihm."

Doch genau diese Erwartungen hatte Vidal noch vor kurzem enttäuscht, wie Heynckes verriet. "Ich hatte vor zwei, zweieinhalb Wochen ein längeres Gespräch mit Arturo. Ich habe gesagt, dass ich mit seinem gesamten physischen Zustand nicht zufrieden bin und dass er etwas ändern muss, wenn er spielen möchte." Die Warnung saß beim "Krieger", der gegen Leipzig und Dortmund zuletzt aus der Startelf geflogen war.

"In dieser Woche hat er wieder überragend trainiert", konstatierte Heynckes. "So muss es weitergehen", forderte Manager Hasan Salihamidzic. Als Abräumer im Mittelfeld und zudem noch torgefährlich ist ein Vidal in Topform unersetzlich, das wissen sie beim deutschen Fußball-Rekordmeister. "Arturo ist unheimlich wichtig", erklärte Abwehrspieler Niklas Süle. "In solch einer Verfassung ist er super."

Sandro Wagner schweigt zu Wechselambitionen - Vereine verhandeln

Sandro Wagner schwieg. Kommentarlos verschwand der Stürmer der TSG 1899 Hoffenheim nach seinem glücklosen Auftritt beim 1:1 gegen Eintracht Frankfurt durch die Hintertür, dafür sprachen andere offen über den möglichen Winter-Wechsel des Fußball-Nationalspielers zum FC Bayern München. "Wir sind gesprächsbereit, aber es hängt vieles an der Ablöse", redete TSG-Trainer Julian Nagelsmann Klartext.

Für Wagners Sturmpartner Mark Uth, der den Bundesligisten nach dem frühen Rückstand durch Kevin-Prince Boateng (13.) mit seinem späten Ausgleichstor in der 91. Minute vor einer Heimpleite bewahrte, scheint der Abgang des 29-Jährigen schon beschlossene Sache. "Er ist ein super Spieler, der uns wegbrechen wird", sagte Uth. Und auch die Fans glauben nicht an einen Verbleib. "Sandro - du wirst uns fehlen", stand auf einem Plakat geschrieben.

Hoffenheims Profichef Alexander Rosen und Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigten am Samstag, dass es bereits erste Gespräche über einen Transfer gegeben hat. "Natürlich wird es auch um die Ablösesumme gehen. Wir sind da total entspannt, sind nicht unter Druck und haben Zeit", erklärte Salihamidzic.

Rosen gab sich nach dem Treffen betont gelassen. "Es gibt das Interesse der Bayern, das offiziell hinterlegt ist, und es gibt das Interesse des Spielers, der aus verständlichen Gründen wechseln will. Ich verstehe, dass dies das Thema der Woche war. Für uns ist es das nicht, weil wir schon lange mit dem Thema konfrontiert sind." 

Bereits vor 14 Tagen sei der Verein über den Wunsch von Wagner informiert worden. Details über den Wechsel-Poker gab Rosen nicht preis: "Es wird keinen Zwischenstand und keine Einschätzung über den Marktwert geben." Eine zweistellige Millionensumme dürfte für den 1,94-Meter-Hünen fällig werden. 

Ein Abgang Wagners, dessen Familie in Unterhaching bei München lebt, würde bei der TSG eine große Lücke reißen. "Er hat in den vergangenen eineinhalb Jahren eine sehr wichtige Rolle für uns gespielt und mit dazu beigetragen, dass wir jetzt international spielen", sagte Rosen. Natürlich gebe es schon eine Liste mit Namen eines möglichen Nachfolgers. Allerdings sei offen, ob man überhaupt einen Ersatz holen würde. 

18. November: FC Bayern schlägt Augsburg souverän mit 3:0

Der FC Bayern München ist unter Jubilar Jupp Heynckes einfach nicht aufzuhalten. Nach einem zähen Start bescherte der deutsche Fußball-Rekordmeister dem Trainerrückkehrer beim 3:0 (2:0) gegen den FC Augsburg den 500. Sieg seiner Bundesliga-Karriere. Die Münchner gewannen auch das achte Pflichtspiel unter dem 72-Jährigen, dessen Marke als Spieler und Coach unerreicht ist, und stimmten sich erfolgreich auf das Champions-League-Duell beim RSC Anderlecht ein.  Dank der Patzer von Dortmund und Leipzig bauten die Münchner ihre Tabellenführung nach der Länderspielpause sogar auf sechs Zähler aus.

Arturo Vidal (31. Minute) erzielte vor 75 000 Zuschauern die Führung. Robert Lewandowski schraubte mit einem Doppelpack (38./49.) sein Torekonto gegen seinen Lieblingsgegner auf 18 Treffer in 13 Spielen. Gegen keine andere Mannschaft traf der Pole öfter.

Hier der Spielbericht zur Partie.

 

FC Bayern vor Derby gegen Augsburg - Heynckes warnt, Müller fehlt

Der FC Bayern München will seinen Siegeszug unter Trainer Jupp Heynckes auch im Derby am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg fortsetzen. Allerdings warnte der Coach vor dem Duell seines Spitzenreiters gegen den Tabellenzehnten. Die Augsburger seien wahnsinnig ehrgeizig, sehr laufstark und aggressiv, sagte Heynckes. 

Die Bayern verzichten auf die Einsätze der angeschlagenen Thomas Müller, Franck Ribéry und Thiago. Bei Augsburg soll Stürmer Alfred Finnbogason nach der Länderspielpause dabei sein. Nur Martin Hinteregger und Sergio Cordova (beide Sprunggelenk) werden fehlen. 

Im April gingen die Schwaben in München mit 0:6 unter. Das soll das Team von Manuel Baum nicht weiter beschäftigen. Bayern habe einen anderen Trainer, man selbst ein anderes Personal, sagte der Coach.

Am Samstag erwartet die Fans ein spannendes Duell in der Allianz Arena: Die Bayern gegen den FCA. Beim letzten Spiel gab es eine bittere Niederlage für den FCA.

 

17. November: Sebastian Rudy und seine Frau erwarten ein Kind

Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy vom FC Bayern und seine Frau erwarten ein Kind. "Nun lüfte ich endlich unser kleines Geheimnis.... meine Frau Elena und ich werden Eltern", schrieb der 27-Jährige bei Instagram, "wir sind unendlich dankbar über dieses Glück!"

Rudy spielt seit dem Sommer beim FC Bayern, bei dem er einen Vertrag bis 2020 hat. In der Nationalmannschaft absolvierte er 24 Länderspiele und feierte mit dem Team im Sommer den Sieg beim Confederations Cup in Russland.

16. November: Hoffenheim bestätigt Bayern-Interesse an Nationalstürmer Wagner

Die Spur führt zu Sandro Wagner. In der Diskussion um einen möglichen Ersatz für Münchens Topstürmer Robert Lewandowski hat 1899 Hoffenheim ein Interesse des FC Bayern am deutschen Nationalstürmer eingeräumt. "Wir wissen nicht erst seit den aktuellen Medienberichten vom Interesse des FC Bayern an Sandro Wagner und uns ist auch der Wille des Spielers bekannt. Alle Parteien sind bei diesem Thema im Austausch", sagte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag.

Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen, ob 1899 den 29-Jährigen in der Winterpause zu seinem Jugendverein wechseln lasse. "Es gibt nichts zu verkünden, als dass Interesse besteht, dass der Transfer gemacht wird." Der "Bild" zufolge soll Wagner schon vor einem Monat um die Freigabe gebeten haben, um im Winter wechseln zu können. Eine offizielle Stellungnahme des FC Bayern lag zunächst nicht vor.

"Ich versuche mich immer auch in die Lage des Spielers hineinzuversetzen, um zu verstehen, was in ihm vorgeht", erläuterte Nagelsmann. "Sandros Familie wohnt in der Nähe von München und der FC Bayern ist sein Jugendverein. Da kann ich die Interessenslage schon nachvollziehen. Deshalb hege ich auch keinen Groll."

Bayern-Coach Jupp Heynckes äußerte sich zur Debatte über einen Backup für Dauertorjäger Lewandowski indes zurückhaltend. "Konkret" sei darüber mit den Vereinsverantwortlichen der Münchner nicht gesprochen worden, sagte der 72-Jährige dem Kicker.

Wechselt Sandro Wagner zum FC Bayern?

Er spielte schon in der Jugend für den FC Bayern und gilt seit längerem als Kandidat für eine Rückkehr: Sandro Wagner. Nun soll aus den Gerüchten mehr geworden sein: Wie die Bild berichtet, soll Wagner seinen Verein TSG Hoffenheim um eine Freigabe gebeten haben - dem Bericht zufolge, um bereits im Winter zu den Bayern zu wechseln. Dort würde der Nationalspieler als Ersatz für Robert Lewandowski dienen - eine Position, auf der es dem FC Bayern an Personal fehlt, wie zuletzt in der Champions League deutlich wurde, als sowohl Lewandowski als auch Sturmalternative Thomas Müller fehlten. Ein Vorteil hätte der Wechsel für Wagner laut Bild zudem: Wagners Familie lebt im südlich von München gelegenen Unterhaching, der Stürmer selbst ist in der bayerischen Landeshauptstadt geboren.

15. November: Robert Lewandowski hat sich die Haare gefärbt

Bislang galt Robert Lewandowski als eher zurückhaltend in Frisurfragen - das scheint sich nun geändert zu haben. Auf Instagram zeigte der Pole sich mit gefärbten Haaren. 

Sometimes you need to change something ♂

Ein Beitrag geteilt von Robert Lewandowski (@_rl9) am

Zur Begründung schrieb er: "Manchmal muss man etwas ändern." Im Kommentarbereich wird jedenfalls die Ähnlichkeit mit BVB-Star Reus festgestellt.

14. November: James Rodríguez reist für die Bayern von der Nationalmannschaft ab

James Rodríguez ist früher wieder beim FC Bayern als gedacht. Der 26-Jährige bat seinen Nationaltrainer Jose Pekerman darum, nach dem ersten Testspiel gegen Südkorea (1:2) vorzeitig abreisen zu dürfen. Das zweite Testspiel gegen China wird der WM-Torschützenkönig von 2014 nicht mehr bestreiten. Der argentinische Coach entsprach dem Wunsch seines Starspielers: "Das hat er das erste Mal so gemacht."

So viel Harmonie zwischen dem kolumbianischen Verband und dem FC Bayern gab es nicht immer: Bei seiner ersten Verletzung, die James während der Vorbereitung erlitten hatte, gab es Ärger zwischen den beiden Parteien weil Kolumbien auf eine Nominierung des Mittelfeldspielers beharrt hatte.

13. November: Bericht: Müller-Wohlfahrt kommt als Teamarzt zum FC Bayern zurück

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kehrt nach Informationen der Bild-Zeitung als verantwortlicher Mannschaftsarzt zum FC Bayern München zurück. Der 75-Jährige soll sich demnach mit Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge "auf ein zukunftsfähiges Konzept für die medizinische Abteilung" des Fußball-Rekordmeisters geeinigt haben, wie die Zeitung schreibt. Eine Reaktion der Bayern gab es zunächst nicht.

Der FC Bayern hatte sich vor einer Woche von Mannschaftsarzt Volker Braun getrennt. Der Orthopäde und Unfallchirurg war seit 2015 verantwortlicher Mediziner an der Säbener Straße. Damals hatte er die Nachfolge von Müller-Wohlfahrt angetreten, der nach einem internen Zwist mit Trainer Pep Guardiola den Verein verlassen hatte. 

Müller-Wohlfahrt gilt als Vertrauter von Vereinspräsident Hoeneß - der zum Zeitpunkt der Trennung von Arzt und Verein 2015 noch eine Haftstrafe im offenen Vollzug abgesessen hatte - und Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Müller-Wohlfahrt soll nach Angaben der Bild Chef des Ärztestabes werden. Die Tagesarbeit beim Training und den meisten Spielen übernehmen demnach drei Kollegen Müller-Wohlfahrts.

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kehrt nach Informationen der «Bild»-Zeitung als verantwortlicher Mannschaftsarzt zum FC Bayern München zurück.

12. November: Hummels distanziert zu Tuchel - bei Nagelsmann "hin- und hergerissen"

Fußball-Nationalspieler Mats Hummels hat sich bei der Diskussion über die Nachfolge von Trainer Jupp Heynckes beim FC Bayern München distanziert über seinen früheren Coach Thomas Tuchel geäußert. "Das würde ich dann kommentieren, wenn es so weit kommt", sagte Hummels der Bild am Sonntag. Er habe darüber mit der Bayern-Führung schon einmal gesprochen, als es um die Nachfolge von Carlo Ancelotti ging.

Hummels und Tuchel arbeiteten in der Spielzeit 2015/16 bei Borussia Dortmund zusammen, was nicht immer reibungslos verlief. Beim abschließenden DFB-Pokalfinale, das der BVB gegen den FC Bayern im Elfmeterschießen verlor, hatte Tuchel seinen Verteidiger kritisiert ("Er kann es besser").

Hummels ist unterdessen "hin- und hergerissen", ob Julian Nagelsmann der richtige Bayern-Trainer wäre. "Er ist nur zwei Jahre älter als ich. Aber ich halte es nicht für unmöglich", betonte der 28-Jährige, der nur lobende Worte für Heynckes übrig hat. "Die Disziplin. Die klare Struktur, die er vorgibt. Das sind Sachen, die den Jungs sehr guttun. Und er hat definitiv einen neuen Teamgeist reingebracht", beschreibt Hummels das Erfolgsrezept von Heynckes. Bei Ancelotti seien indes womöglich die Probleme mit der deutschen Sprache ein Grund für die Schwierigkeiten gewesen.

11. November: Ehemaliger Köln-Profi Modeste: FC Bayern kein Thema

Der vom 1. FC Köln nach China gewechselte Torjäger Anthony Modeste kann sich keine Reservistenrolle beim FC Bayern München als Ersatz für Robert Lewandowski vorstellen. "Ich bin niemand, der sich auf die Bank setzt. Hinter Lewandowski kann man so gut trainieren, wie man will - man ist immer Ersatz", sagte Modeste dem Express. Er habe "keine Zeit zu verlieren" mit seinen 29 Jahren, sagte der Angreifer. "Mit Bayern würde ich zwar deutscher Meister werden, hätte aber nichts davon." Modeste war im Sommer nach langen Transferverhandlungen aus Köln zu Tianjin Quanjian gewechselt.

Heynckes zu Nachfolge-Suche: "Werde sagen, was ich machen würde"

Bayern-Trainer Jupp Heynckes will die Vereinschefs des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei der Suche nach seinem eigenen Nachfolger unterstützen. "Ich werde natürlich sagen, was ich machen würde. Und ich glaube auch, dass die Verantwortlichen auf meine Meinung Wert legen", sagte der Trainer des FC Bayern München in einem Interview der Welt am Sonntag und fügte hinzu: "Aber die Ideen sind das eine. Das Ganze muss mit Leben gefüllt werden." Jeder Trainer habe seine Art, eine Mannschaft zu führen. "Wichtig für den Club und die Spieler ist nur, dass er einen Ruhepol darstellt und unaufgeregt agiert. Ich merke das an mir. Ich habe über die Jahre viel gelernt und mich immer wieder hinterfragt. Mich kann jetzt nichts mehr umhauen. Auch wenn ich nach wie vor sehr ehrgeizig, fokussiert und perfektionistisch bin", sagte Heynckes.

Die Trainer müssten jedoch aufpassen, "dass wir in der heutigen, sehr schnelllebigen Zeit nicht noch mehr Druck auf die Spieler aufbauen, sondern dafür sorgen, dass die Spieler auch mal zur Ruhe kommen und entschleunigen". Dass er über das Saisonende hinaus in München bleibe, bezeichnete der 72-Jährige erneut als "ausgeschlossen".

Bei Arjen Robben dagegen kann sich Heynckes eine Vertragsverlängerung sehr gut vorstellen. "Arjen hat wieder Spaß am Fußballspielen. Für mich ist er jetzt mit 33 so gut wie nie zuvor", sagte er. Paolo Maldini habe bis 41 gespielt. Robben brauche nicht mehr zu spielen, um Geld zu verdienen. "Er spielt, weil es ihm Spaß macht."

10. November: Jerome Boateng kritisiert Ex-Coach Carlo Ancelotti

An die Zusammenarbeit mit Trainer Carlo Ancelotti dürfte Bayern-Verteidiger Jerome Boateng wohl eher ungern zurück denken. Das geht aus einem Interview hervor, das der Abwehrspieler der Süddeutschen Zeitung gab. Demnach sei das Training unter dem Italiener zu lasch gewesen: "Aber es wurde schon anders trainiert, als wir das vorher kannten. Und als Spieler spürt man schon, ob man bei 100 Prozent ist oder nicht." Er selbst hat sich nicht komplett fit gefühlt.

Doch auch die persönliche Ansprache unter Ancelotti war offenbar nicht nach dem Geschmack des Weltmeisters. Die mangelnde Kommunikation sei vor allem zum Ende dessen Amtszeit immer schlechter geworden. Verhängnisvoll sei es schließlich gewesen, vor dem 0:3 in der Champions League gegen Paris mit Mats Hummels, Franck Ribery, Arjen Robben, Kingsley Coman und eben Boateng gleich fünf Stammspieler außen vor zu lassen.

Boateng wird in dem Interview wie folgt zitiert: "Das war schon sehr seltsam. Wir saßen im Besprechungsraum und fünf von uns wurde dann anderthalb Stunden vor dem Spiel gesagt, dass wir nicht spielen, plötzlich und ohne jede Erklärung. (...) Die betreffenden Spieler waren geschockt."

Die Rückkehr von Jupp Heynckes zum FC Bayern begrüßt Boateng ausdrücklich: "Seine menschliche Art ist ein großer Faktor unseres gegenwärtigen Erfolgs: Jeder Spieler fühlt sich wichtig, jeder wird ins Boot geholt. Das gibt uns Spielern das Gefühl, dass man diesem Mann was zurückgeben möchte."

9. November: FC Bayern terminiert Winter-Trainingslager in Katar

Der FC Bayern München wird sich vom 2. bis zum 7. Januar in einem Trainingslager in Katar auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Der deutsche Fußball-Rekordmeister gab am Donnerstag die genaue Terminierung des Vorbereitungscamps an. Auch in der kurzen Winterpause in der WM-Saison wird sich die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes also wieder in der Aspire Academy in Doha einstimmen, sich dort aber kürzer aufhalten als in den vergangenen Jahren. Bereits am 12. Januar (20.30 Uhr) bestreitet der FC Bayern bei Bayer Leverkusen den Rückrundenauftakt in der Bundesliga.

8. November: Laut France Football ist Draxler ein Thema beim FC Bayern

Stößt Julian Draxler im kommenden Sommer zum Bayern München? Laut France Football denkt der deutsche Rekordmeister über die Verpflichtung des Nationalspielers nach. Der 24-Jährige, der erst seit Januar 2017 bei dem französischen Hauptstadtverein unter Vertrag steht, könnte demnach als Ersatz für den 34-Jährigen Franck Ribery (34) fungieren. Tatsächlich hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß vor einigen Wochen über Draxler gesagt, dass er den Bayern "gut zu Gesicht stehen" würde. Für den ehemaligen Schalker und Wolfsburger müssten die Bayern aber tief in die Tasche greifen: Paris hatte für Draxler 40 Millionen gezahlt, sein Vertrag läuft noch bis 2021. Ein Stammspieler ist der gebürtige Gelsenkircher bei Paris aber nicht: In den bisherigen zehn Ligaspielen wurde er drei Mal nur eingewechselt und kam lediglich drei Mal über die vollen 90 Minuten zum Einsatz.

Ribéry zuversichtlich für Comeback

Franck Ribéry hat sich zuversichtlich zu seinem Comeback beim FC Bayern München geäußert. "Natürlich fühle ich mich jetzt sehr gut, aber wir müssen noch alles kontrollieren und dürfen kein Risiko eingehen. Ich weiß, dass ich noch nicht bei 100 Prozent bin, aber ich kann schon gut draußen und drinnen arbeiten", sagte der 34 Jahre alte Offensivspieler aus Frankreich am Dienstag bei FC Bayern.tv. "Nächste Woche müssen wir noch eine MRT-Kontrolle machen, und ich hoffe, wenn sie 100 Prozent passt, kann ich wieder langsam mit dem Ball trainieren."

Ribéry hatte nach seinem Außenbandriss und einer fünfwöchigen Verletzungspause am Montag erstmals wieder eine Laufeinheit auf dem Feld an der Säbener Straße absolviert. Ribéry hatte sich am 1. Oktober im Auswärtsspiel bei Hertha BSC (2:2) verletzt.

7. November: Kommt Ibisevic als Backup für Robert Lewandowski?

Der FC Bayern ist auf der Suche nach einem Stürmer, der den viel beanspruchten Robert Lewandowski vertreten könnte. Das bestätigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic unlängst - und sogar Lewandowski selbst machte sich für einen Spieler stark, der ihm eine Verschnaufpause verschaffen könnte. Eine Spur führt nun offenbar zu Hertha BSC Berlins Sturmtank Vedad Ibisevic. Der 33-Jährige könnte die Anforderung der Bayern erfüllen: Der neue Angreifer soll sich in der Bundesliga auskennen, keine Anpassungsprobleme haben und akzeptieren dass Lewandowski vor ihm steht. So wie einst Claudio Pizarro, mit dem Heynckes als Backup die Champions League gewann. Der Bosnier hat bei Hertha noch einen Vertrag bis 2019 und könnte bei den Bayern seinen letzten großen Vertrag unterschreiben - und sein Klub sogar nochmal eine saftige Ablöse kassieren.

Als Ibisevic am vergangenen Spieltag bei Sky mit dem vermeintlichen Bayern-Interesse konfrontiert wurde, lautete seine vielsagende Antwort: "Es ist schwierig, so etwas zu beantworten." Einen Kontakt habe es "noch nicht" gegeben, sagte er - ein Dementi hört sich anders an. Sollte der Kapitän der Berliner zu den Münchnern wechseln, dürfte er sogar in der Champions League auflaufen, weil er bislang "nur" in der Europa League für seinen alten Klub aufgelaufen ist.

Bayerns Teamarzt Braun verlässt Verein

Der FC Bayern München hat sich von Mannschaftsarzt Volker Braun getrennt. Wie der deutschen Fußball-Serienmeister am Montag mitteilte, habe der 44-Jährige selbst darum gebeten. Der Orthopäde und Unfallchirurg war seit 2015 verantwortlicher Mediziner an der Säbener Straße. Damals hatte er die Nachfolge von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt angetreten, der nach einem internen Zwist mit Startrainer Pep Guardiola den Verein verlassen hatte. Viele Spieler aber konsultieren privat weiterhin den erfahrenen Arzt.

Braun erwähnte eine "unheimlich intensive, interessante und schöne Zeit", wolle sich künftig mehr um seine Praxis und vor allem die Familie kümmern. "Sie kam in den letzten Jahren zu kurz", sagte er.

Wer künftig Teamarzt wird, soll in den kommenden Tagen intern beraten werden, hieß es. Zuletzt war in Medien über ein mögliches Comeback von Müller-Wohlfahrt spekuliert worden. Der 75-Jährige gilt als Vertrauter von Vereinspräsident Uli Hoeneß - der zum Zeitpunkt der Trennung von Arzt und Verein 2015 noch eine Haftstrafe im offenen Vollzug abgesessen hatte - und Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

6. November: Ribéry zurück im Bayern-Training - Alaba verpasst ÖFB-Spiel verletzt

Franck Ribéry ist nach seinem Außenbandriss und einer fünfwöchigen Verletzungspause in das Training beim FC Bayern München zurückgekehrt. Der Franzose absolvierte am Montag erstmals wieder eine Laufeinheit auf dem Feld an der Säbener Straße, wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte. "Endlich wieder Training auf dem Rasen", schrieb der Flügelspieler selbst bei Twitter. Ribéry hatte sich am 1. Oktober im Auswärtsspiel bei Hertha BSC (2:2) verletzt.

Indes hat Teamkollege David Alaba eine Reise zur österreichischen Nationalmannschaft wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel abgesagt. Der Abwehrspieler habe sich die Blessur im Spitzenspiel der Bundesliga am Samstag bei Borussia Dortmund (3:1) zugezogen, hieß es. Das ÖFB-Team bestreitet in der nächsten Woche ein Freundschaftsspiel gegen Uruguay. Die WM-Qualifikation hatten Alaba und Co. verpasst.

BVB-Schreck Arjen Robben in Hochstimmung

Der neuerliche Coup im Spiel gegen seinen Lieblingsgegner versetzte Arjen Robben in Hochstimmung. Mit breitem Grinsen kommentierte der Niederländer seinen Treffer zur 1:0-Führung im Bundesliga-Gipfel bei Borussia Dortmund. Damit löste er den Brasilianer Giovane Elber (92 Treffer) als bisher besten ausländischen Bundesliga-Torschützen des FC Bayern München ab. "Das ist eine schöne Bestätigung der langen Zeit hier. 93 Tore, das ist nicht nichts", kommentierte der 33-Jährige. 

Zum wiederholten Mal bestätigte Robben seinen Ruf als BVB-Schreck. In seinem 19. Pflichtspiel gegen den Revierclub traf er zum insgesamt elften Mal. Damit trug er maßgeblich zum 3:1 seines Teams und zum siebten Sieg in Serie unter der Regie des neuen Trainers Jupp Heynckes bei. "Wie wir diese Wochen einfach so überstanden haben. Als Kapitän darf ich sagen, ich bin stolz auf die Mannschaft. Das ist eigentlich der Wahnsinn", schwärmte Robben.

5. November: Heynckes kritisiert Länderspiel-Reisen: "Mittlerer Wahnsinn"

Trainer Jupp Heynckes vom FC Bayern München hat die Strapazen durch Länderspiel-Reisen für manchen Fußball-Profi als unzumutbar bezeichnet. "Das ist ein mittlerer Wahnsinn, das sage ich Ihnen", erklärte der 72 Jahre alte Coach: "James Rodríguezfliegt jetzt nach Südamerika, von da aus nach China und macht zwei Spiele. Man verlangt den Spielern Dinge ab, die unmöglich sind."

4. November: Bayern siegt 3:1 in Dortmund

Der FC Bayern marschiert wieder. Der deutsche Fußball-Meister gewann am Samstagabend den Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund nach einer starken Vorstellung mit 3:1 (2:0) und setzte seinen Aufschwung nach dem Amtsantritt von Trainer Jupp Heynckes fort. Arjen Robben (17.), Robert Lewandowski (37.) und David Alaba (67.) trafen vor 81.360 Zuschauern für die Münchener, die ihre Tabellenführung nach elf Spieltagen ausbauten. Für die Bayern war es der siebte Sieg im siebten Pflichtspiel unter Heynckes.

Der Pokalsieger aus Dortmund enttäuschte trotz der deutlichen Niederlage nicht und hatte selbst klare Chancen. Das 1:3 durch Marc Bartra (88.) kam aber zu spät. Der BVB muss nun aufpassen, den Anschluss an den Rivalen aus dem Süden nicht zu verlieren. Die Westfalen warten nach ihrem starken Saisonstart schon seit vier Punktspielen auf einen Sieg und rutschten auf den dritten Rang. Die Münchener gehen als Tabellenerster mit 26 Punkten in die Länderspielpause, neuer Zweiter ist RB Leipzig (22) vor dem BVB (20).

Der 11. Spieltag der Bundesliga war nicht der Tag der Überraschungen. Der FC Bayern München siegt verdient in Dortmund. RB Leipzig schlägt Hannover 96. Nur in Wolfsburg gab es Turbulenzen beim 3:3 gegen Hertha BSC.

BVB will neuen Alleingang der Bayern verhindern

Im Bundesliga-Klassiker Borussia Dortmund gegen den FC Bayern treffen wie so oft in den vergangenen Jahren beide Teams als Erster und Zweiter aufeinander. An den ersten neun Spieltagen rangierte der BVB auf Platz eins. Doch der einstmals komfortable Fünf-Punkte-Vorsprung auf den FC Bayern ist nach zuletzt drei Bundesligaspielen ohne Sieg dahin. Binnen kurzer Zeit machten die Münchner acht Punkte auf den Erzrivalen gut und liegen nun mit drei Zählern vorn. Ein weiterer Sieg könnte im Titelkampf vorentscheidenden Charakter haben. Doch einen neuerlichen Alleingang der Bayern will BVB-Coach Peter Bosz verhindern: "Vielleicht kommt das Spiel zum richtigen Moment. Wir können unser Gefühl drehen. Wenn wir gewinnen, sind wir wieder Tabellenführer."

Seit Heynckes in München seinen Vorgänger Carlo Ancelotti ablöste, gab es ausnahmslos Erfolge. Zeitgleich geriet der zuvor sehr formstarke BVB in eine Ergebniskrise mit nur einem Sieg in sechs Spielen. "Sie sind zu den alten Werten zurückgegangen", kommentiert Bosz die imposante Serie seines Kollegen.

3. November: FC Bayern ohne Kimmich nach Dortmund - Boateng an Bord

Der FC Bayern München ist am Freitagnachmittag ohne Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich zum Topspiel bei Borussia Dortmund aufgebrochen. Der Außenverteidiger blieb wegen einer Magenverstimmung in München, wie der deutsche Rekordmeister mitteilte.

Mit an Bord war dagegen trotz anderslautender Medienberichte Weltmeister Jérôme Boateng.

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Das ist der FC Bayern

Der FC Bayern ist der erfolgreichste Fußballverein Deutschlands. Am 27. Februar 1900 wurde der Verein gegründet. Er geht aus der Fußballabteilung des MTV München hervor. Der FC Bayern gewann in seiner Geschichte bislang 26 Mal die deutsche Meisterschaft und 18 Mal den DFB-Pokal. Außerdem waren die Münchner in allen internationalen Wettbewerben erfolgreich. So gewann man fünf Mal die Champions League (ehemals: Pokal der Landesmeister), ein Mal den Pokal der Pokalsieger (1967) und den Uefa-Pokal (1996). In den Jahren 1976 und 2001 gewannen die Münchner den Weltpokal, 2013 die Fifa-Klub-Weltmeisterschaft.

Für den FC Bayern München spielten unter anderem: Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Uli Hoeneß, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Klaus Augenthaler, Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Oliver Kahn, Mehmet Scholl und Michael Ballack.

Vorstandsvorsitzender des FC Bayern ist Karl-Heinz Rummenigge. Trainer der Mannschaft ist seit Juli 2016 Carlo Ancelotti.


Der Spielplan des FC Bayern 2016/17

Wer wird deutscher Meister 2017/18?
Wer wird deutscher Meister?

Die Rückennummern der Bayern-Stars

Die Torschützenkönige der Bundesliga