Mittwoch, 1. Oktober 2014

02. Februar 2013 18:42 Uhr

FC Bayern

München wie es singt und lacht: Mainz ohne Chance

FC Bayern: Nach dem 45-minütigen Gala-Auftritt beim 3:0 (1:0)-Sieg gegen den FSV Mainz 05 schwärmte die Führungsriege des FC Bayern München in höchsten Tönen.

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FC Bayern: Auf dem Weg zur 23. deutschen Meisterschaft hat der FC Bayern München im Stile eines Champions auch die Auswärtshürde beim FSV Mainz 05 gemeistert. Trainer Heynckes und Vorstandschef Rummenigge sind begeistert.

FC Bayern weiter klar auf Meisterschaftskurs

Bayern hält mit klarem Sieg in Mainz Meisterkurs: «Wir haben gezeigt, dass wir Lust aufs Fußballspielen haben. Die Tore waren überragend, auch in der Entstehung», lobte Trainer Jupp Heynckes und stellte fest: «Das war ein ganz wichtiger Sieg in Richtung Meisterschaft.»  Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte sich der Bundesliga-Tabellenführer vor 34 000 Zuschauern souverän durch und kann am Sonntag ganz entspannt zuschauen, wie Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund im Verfolgerduell verzweifelt um den Anschluss kämpfen.

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Thomas Müller in der 41. Minute und Mario Mandzukic (50./57.) mit seinen Saisontreffern 13 und 14 schossen am Samstag den letztlich ungefährdeten Sieg für die auswärts weiter ungeschlagenen Bayern heraus, die nun bereits 51 Punkte auf ihrem Konto haben. «Wir sind rundum zufrieden. Drei Spiele, neun Punkte, sieben Tore, keines zugelassen: Wir haben einen Rückrundenstart nach Maß gehabt», bilanzierte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und adelte die Mannschaft: «Besser als in der zweiten Halbzeit kann man nicht spielen.»

Mainz chancenlos

Bis dahin taten sich die Münchner jedoch schwer, weil Mainz dem Rekordmeister in der ersten Hälfte mit aggressivem Zweikampfverhalten die Stirn und kaum Raum zur Entfaltung bot. «Wir wussten aus Erfahrung, dass es hier immer schwer ist. Das war auch heute der Fall. Mit dem 1:0 haben wir dann den Schlüssel zum Erfolg gefunden», analysierte Heynckes.

Schon nach zehn Minuten hielt es den Bayern-Trainer nicht mehr auf der Bank. Immer wieder stand der 67-Jährige gestikulierend an der Seitenlinie, um das Spiel seiner Mannschaft von außen zu ordnen. Doch die Bayern bekamen zunächst keinen Zugriff.

Die Hausherren, die auf ihren gelb-gesperrten Torjäger Adam Szalai verzichten mussten, spielten unbekümmert auf und brachten die Bayern-Defensive einige Male ins Schwitzen. Allerdings fehlte es in Tornähe an der nötigen Präzision, so dass auf beiden Seiten klare Chancen ausblieben.

Tuchel irgendwann FC Bayern-Trainer?

Die Münchner Führung kam dann überraschend. Toni Kroos schickte mit einem feinen Pass Müller auf die Reise, der Wetklo umkurvte und ins leere Tor einschob. Es war bereits das elfte Saisontor für den Nationalspieler. «Der Rückstand hat es uns extrem schwer gemacht», befand Mainz-Coach Thomas Tuchel.

Nach dem Wechsel spielten die Bayern ihre ganze Klasse aus. Erst spitzelte Mandzukic eine Flanke von David Alaba ins Netz, dann war der Kroate auf Vorlage von Philipp Lahm mit dem Kopf zur Stelle. «Das waren Delikatessen des Fußballs», schwärmte Rummenigge.

Die wackeren Mainzer ließen sich trotz des deprimierenden Rückstandes zwar nie hängen, konnten den Favoriten aber nicht mehr in Bedrängnis bringen. Wetklo verhinderte gegen Mandzukic (72.) eine noch höhere Niederlage. Sein Gegenüber Manuel Neuer musste dagegen in den gesamten 90 Minuten nicht einmal ernsthaft eingreifen.

Mainz trauert nicht lange: Fasching geht weiter

In der Schlussviertelstunde durften auf Münchner Seite auch noch die Edelreservisten Arjen Robben und Mario Gomez ran. Der Holländer verließ nach der Partie fast fluchtartig und ohne Kommentar das Stadion. «Ich war auch ein Top-Stürmer und wäre nicht erfreut gewesen, wenn mein Trainer mir gesagt hätte, du spielst nicht. Das ist bei Robben, Gomez und allen, die auf der Bank sitzen, genauso. Arjen wird seine Einsätze bekommen», beschwichtigte Heynckes. dpa

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Das ist der FC Bayern

Der FC Bayern ist de erfolgreichste Fußballverein Deutschlands. Am 27. Februar wurde der Verein gegründet. Er geht aus der Fußballabteilung des MTV München hervor. Der FC Bayern gewann in seiner Geschichte bislang 24 Mal die deutsche Meisterschaft und 17 Mal den DFB-Pokal. Außerdem waren die Münchner in allen internationalen Wettbewerben erfolgreich. So gewann man fünf Mal die Champions League (ehemals: Pokal der Landesmeister), ein Mal den Pokal der Pokalsieger (1967) und den Uefa-Pokal (1996). In den Jahren 1976 und 2001 gewannen die Münchner den Weltpokal, 2013 die Fifa-Klub-Weltmeisterschaft.

Für den FC Bayern München spielten unter anderem: Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Uli Hoeneß, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Klaus Augenthaler, Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Oliver Kahn, Mehmet Scholl und Michael Ballack.

Vorstandsvorsitzender des FC Bayern ist Karl-Heinz Rummenigge. Trainer der Mannschaft ist Pep Guardiola. Mit Matthias Sammer ist ein weiterer ehemaliger Spitzenfußballer Sportdirektor der Münchner.


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