Die Befürchtungen des FC Bayern haben sich bestätigt. Bastian Schweinsteiger fällt mit einem Außenbandriss aus und muss vorerst einen Gips tragen.
Unmittelbar nach dem 2:0-Erfolg im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart gab sich bayern-Trainer Jupp Heynckes pessimistisch. "Das sieht nicht so gut aus. Das wäre fatal, wenn er jetzt länger ausfallen würde. Ich habe sehr große Sorgen", äußerte er sich über die Verletzung von Bastian Schweinsteiger. Der Mittelfeldspieler der Münchner bekam in der Anfangspahse der Partie einen Schlag von Georg Niedermeier gegen den rechten Knöchel ab. Schweinsteiger versuchte noch einmal weiterzuspielen, musste aber nach 17 Minuten ausgewechselt werden.
Einen Tag später folgte nun die ernüchternde Diagnose. Nach einer Kernspintomographie stellte sich heraus, dass sich Schweinsteiger einen Riss des vorderen Außenbandes im rechten Sprunggelenk zugezogen hat. Dem 27-Jährigen wurde bereits ein Gips angelegt, den er nun eine Woche lang tragen muss.
"Eine Prognose, wann Bastian wieder trainieren oder spielen kann, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben", wird Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt auf der Homepage der Münchner zitiert. Voraussichtlich muss der FC Bayern aber mindestens einen Monat auf die Dienste des Mittelfeldspielers verzichten. Eine Teilnahme an der EM in Polen und der Ukraine ist nicht in Gefahr.
Schweinsteiger zog sich im vergangenen Jahr bereits einen Schlüsselbeinbruch in der Champions-League-Partie gegen den SSC Neapel zu. Der deutsche Rekordmeister verlor daraufhin für den Rest des Jahres die spielerische Linie und konnte den Ausfall Schweinsteigers nicht adäquat kompensieren.
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