Der TSV 1860 München startete mit großen Ambitionen in die Saison. DieRealität bedeutet Mittelmaß. Nun gibt ein Spieler an, sich den FCAugsburg als Vorbild zu nehmen.
Vor der laufenden Spielzeit gab man bei den Löwen vollmundig den Aufstieg als Ziel aus. Damit wird es wohl nichts werden. In den vergangenen sieben Spielen wechselten die Münchner wöchentlich zwischen Niederlage und Sieg ab. Auch ein Zeichen für die Unbeständigkeit des Traditions-Vereins.
Ein Grund für die Unbeständigkeit des TSV 1860 München ist allerdings auch das anhaltende Verletzungspech. So fiel etwa Neuzugang Florin Lovin schon am Anfang der Saison mit einem Kreuzband- und Innenbandriss aus. Um den Rumänen herum sollte eigentlich eine schlagkräftige Mannschaft aufgebaut werden. Ohne den zentralen Mittelfeldspieler laufen die 60er teilweise orientierungslos über das Feld.
Jetzt meldet sich Lovin wieder zurück. In dieser Woche hat er das Mannschaftstraining wieder aufgenommen, in wenigen Wochen will er zurück aufs Feld. Dass die Bäume in dieser Saison für die Löwen nicht mehr in den Himmel wachsen, weiß auch Lovin. Für die kommende Spielzeit hat er sich den FC Augsburg als Vorbild genommen. Vor allem die Außendarstellung des schwäbischen Rivalen gefällt ihm. "Und dann sollten wir nicht ständig vom Aufstieg reden, sondern von Spiel zu Spiel denken, so wie es uns Augsburg dieses Jahr vorgemacht hat", sagte Lovin gegenüber der tz. Der FCA hat sich in dieser Saison lange Zeit sehr zurückhaltend gegeben, obwohl ihm von vielen Experten eine Favoritenrolle zugesprochen wurde. Die Neuzugänge beim FC Augsburg ließen vermuten, dass der FCA oben angreifen will, offensiv nach außen kommuniziert wurde das aber erst in den vergangenen Wochen.