Freitag, 1. August 2014

27. März 2012 17:11 Uhr

Fußball

Götze bleibt ein Schwarz-Gelber - Vertrag bis 2016

Alle Abwerbeversuche um Mario Götze gehen ins Leere, hochdotierte Offerten verpuffen: Das Fußball-Juwel hat sich ganz klar für seine große Liebe entschieden und bleibt bis 2016 ein Schwarz-Gelber.

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Mario Götze bleibt Borussia Dortmund bis 2016 erhalten. Foto: Kevin Kurek dpa

«Jeder weiß, wie wohl ich mich in Dortmund fühle», erklärte Götze nach seinem neuen vertraglichen Bekenntnis zur Borussia und zum Team von Trainer Jürgen Klopp.

Deshalb sei es ihm nicht schwer gefallen, den Vertrag mit dem BVB vorzeitig zu verlängern. Die Mannschaft sei mit ihrer Entwicklung noch lange nicht fertig, sagte der Mittelfeldspieler: «Und ich möchte Teil dieser Entwicklung sein.» Der BVB frohlockte: Es sei erfreulich, dass sich Götze trotz des Interesses hochkarätiger Konkurrenz weiter zum BVB bekenne, wurde Sportdirektor Michael Zorc in einer Vereinsmitteilung zitiert: «Wir sind sehr froh, dass wir mit Mario einen weiteren gemeinsamen Schritt in die Zukunft machen.»

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«Wir freuen uns sehr. Es waren sehr vertrauensvolle Gespräche. Einen Spieler, der wie kaum ein anderer im Fokus der Öffentlichkeit steht, so lange an uns zu binden, ist auch ein Signal dafür, was wir hier vorhaben», sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der Zeitung «Die Welt». Und: «Es waren schon ein paar Gespräche nötig, aber jetzt sind wir glücklich, dass es geklappt hat.»

Götze spielt schon seit seinem neunten Lebensjahr für den BVB, absolvierte mit 17 Jahren sein erstes Bundesligaspiel und wurde als 18-Jähriger Nationalspieler. Jüngst schätzte ein internationales Finanzmagazin den Marktwert des Mittelfeldstars auf bis zu 45 Millionen Euro. Er wird damit weltweit nur vom Brasilianer Neymar (55 Millionen) übertroffen.

Mit der Vertragsverlängerung schuf der deutsche Meister aus der Westfalenmetropole binnen kurzer Zeit ein überaus solides Fundament für die nahe Zukunft. Zunächst hatten Chefcoach Klopp und Sportdirektor Zorc, dann auch Geschäftsführer Watzke ihre Zusammenarbeit mit dem BVB ebenfalls bis 2016 klar gemacht.

Das sei ein «logischer und konsequenter Schritt, um die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortzuführen», hatte Vereinschef Reinhard Rauball geäußert, nachdem Mitte Februar der neue Abschluss mit Watzke perfekt war.

Götzes Leidenszeit als Vollblut-Fußballer wird bald ein Ende haben. Am Sonntag saß er beim 6:1 seines Teams in Köln auf der Tribüne und genoss die Toreflut seiner Mitspieler. Schon einen Tag später begann die letzte Etappe auf seinem Weg zum Comeback. Laufeinheiten und Stabilisationsübungen sollen jetzt gesteigert werden, um Götze, der wegen einer Entzündung am Schambein seit Dezember fehlte, optimal auf die endgültige Rückkehr in das Mannschaftstraining vorzubereiten.

Nach der neuen Übereinkunft mit Götze hoffen Klopp und Co., dass der lange ausfallende Jungstar im Kampf um die Meisterschaft gegen Bayern München bald wieder mit seiner Kreativität und Spielkunst glänzen kann. Vor allem in den brisanten Duellen des BVB mit den Bayern, Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach am 30., 31, und 32. Spieltag sind die herausragenden Eigenschaften Götzes gefragt. (dpa)

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