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13. Februar 2012 11:51 Uhr

Fußball

Robin Dutt: «Barcelona ist eine Hausnummer»

Robin Dutt ist zu Beginn der Fußball-Bundesligasaison vom SC Freiburg zu Bayer Leverkusen gewechselt. Für den 46-Jährigen ist das Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona eine der größten Herausforderungen seiner Laufbahn.

Für Bayer-Trainer Robin Dutt ist das Spiel gegen Barcelona noch nicht entschieden. Foto: Rolf Vennenbernd dpa

Im Achtelfinale der Champions League trifft Bayer Leverkusen auf den FC Barcelona. Viele meinen: eine unlösbare Aufgabe?

Robin Dutt: "Das ist zweifellos eine schwierige Aufgabe, das wäre aber auch gegen andere Gegner im Achtelfinale so. Die Kollegen, die gegen Nikosia spielen müssen, sitzen auch nicht da und sagen, wir sind schon weiter. Aber Barcelona ist eine Hausnummer. In der Liga lassen sie immer mal wieder einen Punkt liegen, in der Champions League kaum einen. Und dennoch verspüren wir eine Vorfreude auf das Spiel und darauf, uns mit den Besten der Besten messen zu dürfen."

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Haben Sie das Weiterkommen dennoch schon abgeschrieben?

Dutt: "Überhaupt nicht." Was macht Sie so zuversichtlich? Dutt: "Dass im Fußball noch keine Geschichte zu Ende geschrieben ist. Auch die gegen Barcelona nicht. Immer wenn man meint, es ist schon alles passiert, passiert wieder etwas Neues."

Haben Sie sich schon etwas ausgedacht, wie Sie der besten Vereinsmannschaft der Welt ein Bein stellen können?

Dutt: "Wir haben viele Spiele von Barcelona angeschaut. Wenn es mal einen Tag gibt, an dem Barcelona unentschieden spielt, muss schon einiges zusammenkommen. Letztlich haben es viele Mannschaften mit unterschiedlichen Philosophien versucht und sind als Verlierer vom Platz gegangen - aber nicht immer."

Ist es ein Nachteil, dass Bayer zuerst ein Heimspiel hat?

Dutt: "Normalerweise ja, bei jedem anderen Gegner hätten wir gesagt: auswärts ganz gut aussehen und zu Hause den Sack zumachen. Gegen Barcelona ist es aus sportlicher aber auch emotionaler Sicht besser, zuerst ein Heimspiel zu haben, wenn die Sachlage dann noch offen ist."

Muss man den Spielern die Angst nehmen, gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner anzutreten?

Dutt: "Die Motivation ist keine Frage gegen Barcelona. Vereinzelte Spieler könnten vielleicht etwas zu viel Respekt entwickeln. Ich bin jedoch dafür, dass man auch an so einem Spiel aktiv teilnehmen sollte."

Denken Sie, dass es eines Wunders bedarf, um ins Viertelfinale zu kommen?

Dutt: "Ein Fußball-Wunder wäre es schon, wenn wir uns in zwei Spielen gegen Barcelona durchsetzen würden."

Was werden Sie unternehmen, um Lionel Messi in Schach zu halten? Wird es einen besonderen Fokus auf ihn geben?

Dutt: "Es gibt bei Barcelona zu viele spielentscheidende Figuren wie Xavi, Iniesta, Fabregas oder Messi." dpa

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