Rudi Völler ist enttäuscht von Michael Ballack und greift dessen Berater Michael Becker frontal an.

Bayer Leverkusen kommt einfach nicht zur Ruhe. Im Mittelpunkt: der Streit um Michael Ballack. Der wurde zuletzt von Trainer Robin Dutt auf die Bank gesetzt. Eine Woche zuvor hatte Ballack bei seiner Auswechslung dem Coach nicht die Hand gereicht. Für Kritik innerhalb des Vereins sorgte danach Ballacks Weigerung in einem Interview die Wogen zu glätten. Während sich der ehemalige Kapitän der der deutschen Nationalmannschaft nicht in der Öffentlichkeit äußerte, ergriff sein Berater Michael Becker das Wort. Der Anwalt bezeichnete seinen Schützling als "Bauernopfer" um von den Problemen rund um Dutt abzulenken.
Nun kam es offenbar zum Gespräch zwischen Geschäftsführer Rudi Völler, Ballack und Becker. "Er meint, er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Er darf uns als Verein nicht so angreifen. Er hat die dunkelgelbe Karte erhalten. Sonst war er hier das letzte Mal im Stadion", wird Völler in Hinsicht auf Becker zitiert. Aber auch Ballack bekommt sein Fett weg. Dieser habe zwar einen "richtig tollen Charakter", allerdings erwarte er von ihm, dass "er sich selbst äußert, und nicht seinen Berater vorschickt".
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