Sonntag, 20. April 2014

01. Februar 2013 14:29 Uhr

Fußball

Heynckes beruhigt: Reservistenrolle «Momentaufnahme»

Bayern-Trainer Jupp Heynckes wird auch beim Auswärtsspiel des deutschen Fußball-Rekordmeisters in Mainz keine Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten namhafter Bankdrücker wie Mario Gomez oder Arjen Robben nehmen.

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Jupp Heynckes sieht in der Reservistenrolle von Robben & Co. «überhaupt kein Problem» für den Betriebsfrieden. Foto: Marc Müller dpa

«Wenn Topspieler nicht von Anfang spielen, ist es klar, dass sie enttäuscht, dass sie frustriert sind», erklärte Heynckes. Er sehe in der Reservistenrolle von Robben & Co. zum Start in die Bundesliga-Rückrunde aber «überhaupt kein Problem» für den Betriebsfrieden, sagte der 67 Jahre alte Coach. «Das ist eine Momentaufnahme - und mehr gar nicht!» Gegen Mainz dürfte Heynckes erneut auf die in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause siegreiche Elf mit Mario Mandzukic als Sturmspitze, Robben-Konkurrent Thomas Müller auf dem rechten Flügel sowie Daniel van Buyten in der Innenverteidigung setzen.

Die namhaften Reservisten müssen erneut hoffen, als Einwechselspieler zum Zuge zu kommen. Allerdings will Heynckes das vom Spielverlauf abhängig machen: «Wenn es knapp steht, habe ich gelernt als Trainer, kein Risiko einzugehen.» Gegen den Tabellenfünften Mainz erwartet Heynckes eine schwierige Aufgabe: «Aber wir müssen in der Lage sein, gegen eine solche Mannschaft erfolgreich zu sein.»

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«Wenn die Chance kommt - hoffentlich ganz schnell - dann werde ich da sein», kündigte Robben im vereinseigenen «FCB.tv» an. Allerdings will Heynckes Joker-Einsätze von Gomez oder Robben auch vom Spielverlauf abhängig machen: «Wenn es knapp steht, habe ich gelernt als Trainer, kein Risiko einzugehen.»

Bei einem Sieg könnten sich die Bayern am Sonntag ganz entspannt das Topspiel zwischen den Verfolgern Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund im Fernsehen anschauen. Vorher gelte es aber, die eigenen Hausaufgaben zu erledigen, mahnte Heynckes: «Wir sind gut beraten, uns erst mal hundertprozentig auf Mainz zu konzentrieren. Alles andere lassen wir auf uns zukommen. Wichtig ist, dass wir möglichst weiter siegen.» Verzichten muss der Bayern-Coach auf die leicht verletzten Xherdan Shaqiri und Rafinha. Dafür steht David Alaba trotz Oberschenkelproblemen zur Verfügung. (dpa)

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