Der FC Chelsea hat die Chance verspielt, sich in der Liga für die Champions League zu qualifizieren. Schuld daran war ein ehemaliger Freiburger mit einem Traumtor.

Der FC Chelsea verlor am Mittwochabend an der heimischem Stamford Bridge mit 0:2 gegen Newcastle United. Zwei Spieltage vor Schluss hat die Mannschaft von Trainer Roberto di Matteo nun vier Punkte Rückstand auf den Tabellenvierten Tottenham Hotspur. Der vierte Platz würde zur Qualifikation zur Champions League berechtigen.
Doch so wichtig schien die Matteo der Kampf um Platz vier nicht zu sein. Er schonte unter anderem seine Stars Juan Mata, Didier Drogba und Frank Lampard. Am Samstag steht das prestigeträchtige Finale im FA-Cup gegen den FC Liverpool an.
Newcastle United hingegen nahm die Partie ernst und so verwunderte es nicht, dass der ehemalige Freiburger Papiss Demba Cisse nach 19 Minuten das 1:0 für Newcastle markierte. Im Anschluss wurden die Londoner zwar etwas aktiver ohne aber gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Dramatisch wurde die Partie in der 60. Minute. Newcastles Cheik Tioté musste nach einem Ellbogenschlag von John Obi Mikel acht Minuten auf dem Platz behandelt werden und musste zwischenteitig sogar beatmet werden. Allerdings war er bald wieder ansprechbar.
Newcastle ließ sich von der Verletzung Tiotés nicht schocken und verteidigte weiter konzentriert das eigene Tor. In der vierten Minute der Nachspielzeit hatte schließlich Cissé seinen großen Auftritt. nach einem Einwurf jagte er den Ball mit dem Außenrist aus rund 30 Meter Entfernung ins Tor. Es war sein 13. Treffer im zwölften Spiel.
Für Chelsea hingegen hat die Niederlage bittere Folgen. Sie stehen zwar in zwei Endspielen. Allerdings müssen sie das Finale der Champions League gegen den FC Bayern München gewinnen, wenn sie auch in der kommenden Saison in der Champions League spielen wollen. (AZ)
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