Mesut Özil wird von der spanischen Presse für seinen Auftritt gegen Bilbao gelobt. Real Madrids Trainer Jose Mourinho wird dagegen ausgepfiffen.


Mesut Özil hat Real Madrid wieder auf Erfolgskurs gebracht. Vier Tage nach der bitteren Pokal-Pleite gegen den FC Barcelona führte der deutsche Nationalspieler die Königlichen zu einem 4:1-Sieg gegen Athletic Bilbao.
Im Anschluss an die Partie huldigte die spanische Medienlandschaft der Leistung des 23-Jährigen. "Özil zeigte Kunststückchen im Stile eines Genies", verstieg sich El Mundo zu einem arg euphorischen Lob. Die Marca blieb etwas zuückhaltender: "Özil lieferte eine spektakuläre Partie. Er zeigte Dribblings, Pässe und Spielzüge, wie sie nur die ganz Großen in ihrem Repertoire haben."
Özil leitete den Ausgleich zum 1:1 durch Marcelo mit einer schönen Kombination über Karim Benzema ein. Außerdem holte er den Elfmeter zum vorentscheidenden 3:1 heraus. Dabei musste auch noch sein Gegenspieler Oscar de Marcos den Platz nach einer Roten Karte verlassen.
Im Clasico gegen den FC Barcelona saß Özil zunächst nur auf der Bank. Nun folgte seine Rückkehr in die Startformation.
Trainer Jose Mourinho musste sich hingegen zum ersten mal Pfiffe im heimischen Stadion gefallen lassen. die Fans waren immer noch sauer wegen der extrem defensiven Taktik, mit der die Madrilenen am Mittwoch gegen den FC Barcelona angetreten sind. Real und Barca schießen sich warm für Clasico
"Das war das erste Mal in meiner Karriere, dass ich vom eigenen Publikum ausgepfiffen wurde. Aber das macht mir nichts aus. In diesem Stadion gab es schon Pfiffe für Weltstars wie Zinédine Zidane oder Cristiano Ronaldo. Was soll ich mich da beklagen?", relativierte Mourinho die Kritik an seiner Person.
Am Mittwoch könnte er dann auch wieder zum Held aller Madrilenen werden. Sollten die Königlichen am Mittwoch im Pokal-Rückpiel gegen den FC Barcelona das Wunder schaffen, ist Mourinho wieder mehr als rehabilitiert. Wahrscheinlich wird er für dieses Unterfangen auch wieder auf die Dienst von Mesut Özil zurückgreifen.
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