Carlos Tevez muss eine Rekordstrafe verkraften: Der Argentinier darf kurz vor seinem möglichen Abschied von Manchester City noch einmal tief in die Tasche greifen.


Carlos Tevez muss seinem Verein Manchester City eine Millionen-Geldstrafe zahlen. Weil er ohne Erlaubnis seines Clubs in die argentinische Heimat geflogen ist, wurde der umstrittene Offensivmann nach englischen Medienberichten zu der finanziellen Buße verurteilt. Der 27 Jahre alte Fußball-Profi müsse wegen "groben Fehlverhaltens" sechs Wochen Gehalt abgeben, berichteten mehrere britische Medien am Mittwoch übereinstimmend.
Zusammen mit verlorenen Boni, eingefrorenem Gehalt und Strafgeldern soll Tevez in den vergangenen Wochen mehr als 9,3 Millionen Pfund (11,1 Millionen Euro) verloren haben. Tévez habe Einspruch eingelegt, der sei jedoch abgelehnt worden. Bis zum 30. Januar hat er Zeit für eine weitere Beschwerde.
Manchester City und Tévez stehen schon länger auf Kriegsfuß. Auslöser des Dauerkonflikts war die Weigerung von Tévez, sich im Champions-League-Spiel bei Bayern München Ende September einwechseln zu lassen. Seitdem hat er nicht mehr für den Club gespielt. Tévez soll noch im Januar den Club wechseln. Zuletzt waren aber Transfers zu AC oder Inter Mailand und Tevez. Bislang zeichnet sich noch keine Wechsel-Entscheidung ab.
Nach dem Vorfall im September war Tévez bereits zu einer Strafe von zwei Wochengehältern verurteilt und gesperrt worden. City-Coach Roberto Mancini hatte ihm daraufhin die Hand reichen wollen, aber verlangt, dass er sich entschuldige. Tévez aber verpasste das Training und flog nach Argentinien
Tévez habe weitere zweieinhalb Spielzeiten vertragliche Pflichten gegenüber Manchester City. Wenn kein passendes Angebot eingehe, werde man darauf pochen, dass er seine Vertragspflichten einhalte, hieß es von einer nicht näher benannten Club-Quelle. (AZ, dpa)
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