Mittwoch, 19. Juni 2013

09. Mai 2012 13:11 Uhr

Basketball

Absteiger BG Göttingen insolvent - Club will 2. Liga spielen

Zwei Jahre nach dem Europapokal-Sieg hat der bisherige Basketball-Bundesligist BG Göttingen Insolvenz angemeldet. Die Trägergesellschaft des Absteigers ist mit rund 400 000 Euro verschuldet und soll Außenstände bei Finanzamt, Krankenkasse sowie Spielern und Angestellten haben.

Der Göttinger Trainer Michael Meeks (l) war mit seinem Team abgestiegen. Foto: Sebastian Kahnert dpa

«Das Gesamtkonzept ging nicht mehr auf», sagte Geschäftsführer Marc Franz. Man ziehe jetzt die Konsequenz aus der wirtschaftlichen Lage. Trotz der Insolvenz wollen die Niedersachsen nächste Saison in der 2. Bundesliga Pro A weiterspielen. Bereits am 4. Mai hatte sich eine neue Gesellschaft beim Eurochallenge-Gewinner von 2010 konstituiert. Die aus fünf Personen und den Clubs BG 74 Göttingen und ASC 46 Göttingen neu gegründete «Pro Basketball Göttingen GmbH» soll die Spielberechtigung der insolventen «starting five GmbH» übernehmen und die Lizenz für die 2. Liga erhalten.

Geschäftsführer der neuen GmbH ist Frank Meinertshagen (43). Er spielte früher beim TK Hannover und den Hannover Flyers in der 1. und 2. Liga. «Wir wollen Basketball auf Profi-Level in Göttingen fortführen», erklärte Meinertshagen. In die 2. Liga gehe die neue Gesellschaft im Gegensatz zur alten ohne finanzielle Auflagen. In Göttingen ist die Insolvenz bereits die zweite Basketball-Pleite: Bereits im März 2003 war die damalige «Baskets GmbH» der BG 74 Göttingen gescheitert. (dpa)

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