Freitag, 31. Oktober 2014

11. November 2012 12:41 Uhr

Basketball

Dallas Mavericks verlieren erstmals gegen Charlotte

Die Dallas Mavericks haben ihren Start-Schwung in der NBA verloren.

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Chris Kaman kam nur auf sechs Punkte für die Dallas Mavericks. Foto: Alberto Estevez dpa

Ohne den verletzten Basketball- Superstar Dirk Nowitzki kassierten die Texaner 24 Stunden nach dem 94:104 bei den New York Knicks eine unnötige 97:101-Auswärtspleite nach Verlängerung gegen den bisherigen Lieblingsgegner Charlotte Bobcats. «Dieses Team muss noch sehr viel über das Gewinnen lernen», sagte Mavs-Coach Rick Carlisle frustriert. «Das war eine sehr schmerzvolle Lektion.»

Nach zuvor 16 Siegen gegen das schlechteste Team der Vorsaison vergab Dallas Mitte des Schlussviertels einen Acht-Punkte-Vorsprung, leistete sich insgesamt 19 Ballverluste und ließ im Kampf um die Rebounds den nötigen Einsatz vermissen. «Das ist wirklich nur unentschuldbar», meinte Mavs-Center Brandan Wright. «Du musst deinen Körper gegen die Jungs stellen. Das ist schwer zu schlucken. Wir haben dieses Spiel praktisch hergeschenkt.»

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In Abwesenheit von Nowitzki war erneut Neuzugang O.J. Mayo mit 22 Punkten bester Werfer von Dallas, konnte aber auch die dritte Niederlage im siebten Saisonspiel nicht verhindern. Mit der immer noch positiven Bilanz rutschte der Meister von 2011 auf den achten Platz in der Western Conference.

Im Osten führen die bei vier Siegen weiter ungeschlagenen Knicks, die gegen Dallas am Freitag allerdings reichlich Mühe hatten. «Ich hasse es, Spiele zu verpassen. Aber dieses schmerzt noch mehr. Der MSG (Madison Square Garden) ist mein Lieblingsplatz zum Spielen neben dem AAC (American Airlines Center)», twitterte Nowitzki. Für die Rückkehr des 34-Jährigen nach einer Knie-Arthroskopie wollte Carlisle auch weiter keinen festen Zeitpunkt nennen.

Ein anderes erhofftes Comeback elektrisiert derzeit Los Angeles. Nach der überraschend frühen Entlassung von Lakers-Coach Mike Brown wegen des schwachen Saisonstarts mit vier Niederlagen in fünf Spielen verhandeln die Kalifornier mit der Basketball-Legende Phil Jackson. Der 67 Jahre alte elffache Meistertrainer hatte sich 2011 wegen schmerzhafter Knie- und Hüftprobleme in den frühzeitigen Ruhestand zurückgezogen, gilt nun aber als heißester Kandidat. «Ich denke, es ist nur eine Frage der Gesundheit, ob er sich physisch bereit dafür fühlt», meinte Allstar Kobe Bryant.

Der nicht nur wegen seiner ruhigen und gelassenen Art beliebte Jackson wurde beim 101:77 über die Golden State Warriors bereits kurz nach der Beurlaubung von Brown von den Fans mit «We want Phil»-Sprechchören gefeiert. In einer Online-Umfrage der «LA Times» sprachen sich 93 Prozent für eine Rückkehr des Altmeisters aus.

Obwohl die Lakers auch mit dem früheren Knicks-Trainer Mike D'Antoni Gespräche führten, kommt es nach übereinstimmenden Medienberichten nur noch auf die Zustimmung Jacksons an. Und auch für seinen früheren Starspieler gibt es trotz der bereits begonnenen Spielzeit und des schwierigen Offensivsystems, das der Coach predigt, keinerlei Bedenken: «Zweifelt ihr etwa am Zen Master?», meinte Bryant zu Journalisten. (dpa)

Twitter Dirk Nowitzki

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