Sonntag, 26. Mai 2013

27. November 2011 12:06 Uhr

Basketball

Nach NBA-Tarifeinigung: Kein Durant in Bayreuth

Doch kein Basketball-Star in Oberfranken: Nach der vorläufigen Einigung im NBA-Tarifstreit ist der Kurztransfer von US-Topscorer Kevin Durant zum Bundesligisten BBC Bayreuth vom Tisch.

Kevin Durant wird nicht in der Bundesliga auftreten. Foto: Larry W. Smith dpa

«Wir gehen davon aus, dass sich eine Durant-Verpflichtung damit erledigt hat», sagte Vereinssprecher Michael Birkhan. Der oberfränkische Club hatte sich zuletzt intensiv um den Vorzeige-Basketballer bemüht, der nun aber weiterhin für seinen US-Verein Oklahoma City Thunder auf Korbjagd gehen dürfte.

Am 149. Tag des NBA-Arbeitskampfes hatten Clubbesitzer und Spielervertreter eine «vorläufige Vereinbarung» getroffen, die den zweitlängsten Lockout in der Geschichte der nordamerikanischen Basketball-Profiliga beenden dürfte. Stimmen beide Seiten dem neuen Tarifvertrag in den kommenden Tagen zu, wird die neue Saison am 25. Dezember beginnen.

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Dennoch sei das Werben um Durant richtig gewesen, sagte Birkhan. «Es war ein ernsthafter Versuch, ihn hierher zu holen.» Bis zuletzt hätten BBC-Vertreter mit den Agenten des 23 Jahre alten US-Boys verhandelt. Jüngst waren allerdings Unstimmigkeiten bei der Aufteilung der wertvollen Vermarktungsrechte publik geworden.

Durant hätte bei einem Zuschlag für Bayreuth bei zwei Bundesliga-Spielen nach Weihnachten auflaufen sollen. Neben den Oberfranken hatten sich auch Valencia und Tel Aviv um den Forward bemüht. Durant gilt als einer der herausragenden NBA-Spieler. Bei der WM 2010 war er als wertvollster Akteur ausgezeichnet worden. (dpa)

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