Dienstag, 2. September 2014

09. April 2012 11:20 Uhr

Basketball

Nowitzki fordert Teamwork: Playoffs in Gefahr

Für Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und Meister Dallas Mavericks wird die Lage im Kampf um einen Platz in den NBA-Playoffs immer bedrohlicher.

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Dirk Nowitzki kassierte mit den Dallas Mavericks eine Niederlage in Memphis. Foto: Larry W. Smith dpa

Nach zwei Niederlagen in der nordamerikanischen Profiliga am Osterwochenende sind die Champions in der Rangliste der Western Conference mit 31:26 Siegen auf Platz sieben zurückgefallen. Platz acht reicht gerade noch für den Einzug in die K.o.-Runde, aber die Rivalen rücken immer näher.

Bei den Memphis Grizzlies unterlag der NBA-Titelverteidiger mit 89:94 (39:50). Nowitzki steuerte zwar 17 Punkte bei, konnte aber die elfte Auswärtspleite der verkürzten Saison nicht verhindern. Am Vortag hatte sich der Mavs-Kapitän einen fatalen Fehlpass geleistet, der zum 97:99 nach Verlängerung gegen die Portland Trail Blazers geführt hatte.

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«Wir müssen jetzt ein paar Spiele gewinnen», forderte der 2,13-Meter-Riese nach der Schlappe gegen die Grizzlies. Noch am Donnerstag hatten die Mavericks den Rivalen mit 95:85 nach Hause geschickt. Nun aber wird es für Dallas eng: Die Denver Nuggets (30:26), die Phoenix Suns (29:27) und auch die Utah Jazz (29:28) sitzen den Mavs im Nacken - zumal Dallas von den letzten neun Spielen bis zum Ende der Vorrunde am 26. April sechs auswärts bestreiten muss.

Nowitzki weiß, wie knapp es für die Mavericks werden kann und appellierte an sein Team: «Es geht nicht, wenn es nur ein Spieler will. Es geht nicht, wenn es nur zwei Spieler wollen. Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir es zusammen wollen und jeder muss auf einem hohen Level spielen. Das ist der einzige Weg.»

Bereits im ersten Viertel hatte Memphis die Gäste vor 18 119 Zuschauern mit 29:10 überrollt. «Das passiert, wenn sich die einen abmühen und das andere Team gut trifft. Dann kann es schneller gehen als gedacht», meinte Nowitzki.

Auch «Mavs»-Coach Rick Carlisle war ziemlich ratlos. «Im ersten Viertel hatten wir schon gute Würfe. Aber die sind einfach nicht reingegangen», meinte er. Gegen die Memphis-Matchwinner Rudy Gay (25 Punkte/5 Rebounds) und Zach Randolph (15/11) fand Dallas keine Antwort. Nowitzki blieb bei fünf Versuchen bis zur Halbzeit sogar ohne Treffer. «Wir hatten noch einige Chancen. Aber die Turnovers haben uns schwer getroffen», meinte er. Auch der Deutsche war mit zwei Fehlern in der entscheidenden Phase nicht schuldlos.

In der Eastern Conference spitzt sich der Kampf um die letzten Playoff-Plätze ebenfalls zu. Die New York Knicks (29:27) schoben sich am Sonntag mit einem dramatischen 100:99 nach Verlängerung über den Ost-Spitzenreiter Chicago Bulls (43:14) auf den siebten Platz. Carmelo Anthony glich per Dreier erst kurz vor Ende der regulären Spielzeit aus und sorgte dann auch für den Sieg. Die Philadelphia 76ers (29:27) rutschten durch die vierte Niederlage in Serie beim 79:103 bei den Boston Celtics hinter New York, auch die Milwaukee Bucks (28:28) haben noch realistische Playoff-Chancen. (dpa)

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