Snowboarderin Amelie Kober hat beim Weltcup im kanadischen Stoneham nach einer Schrecksekunde den vierten Podestplatz dieser Saison verpasst.

Die Olympia-Zweite von 2006 stieß im kleinen Finale des Parallel-Riesenslaloms gegen Julie Zogg mit der Schweizerin zusammen und zog sich einen tiefen Cut am Rücken zu. Unter Schmerzen konnte sie nicht mehr zum zweiten Lauf im Rennen um Platz drei antreten und wurde Vierte.
«Ich bin genäht worden. Jetzt geht es mir eigentlich wieder ganz gut», sagte die zehnmalige Weltcupsiegerin, «Julie hatte keine Chance mehr auszuweichen und ist mir mit ihrem Snowboard in den Rücken gekracht. Zum Glück ist die Sache relativ glimpflich ausgegangen.» Kober liegt im Parallel-Weltcup auf Rang drei hinter der Tagessiegerin Jekaterina Tudegeschewa aus Russland und will beim kommenden Parallel-Slalom am 3. März in Moskau an den Start gehen.
Anke Karstens als Siebte und Isabella Laböck auf Rang neun machten das gute Ergebnis für die Damen des Snowboard Verband Deutschlands perfekt. Bei den Herren schied Patrick Bussler im Achtelfinale aus und wurde 14. Der Österreicher Andreas Prommegger sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg. (dpa)
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