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05. April 2007 14:17 Uhr

Praxistipps

Welcher Ball ist der richtige?

Er hat einen Durchmesser von gerade einmal knapp 43 Millimetern und wiegt nur etwas mehr als 45 Gram. Doch ohne ihn geht es nicht. Der Golfball ist für manchen die Wurzel allen Übels. Kein Ausrüstungs-Thema ist für den Neuling so verwirrend wie der Ball. Das liegt zum einen daran, weil es eine Vielfalt von Angeboten gibt. Aber zum anderen auch an der enormen technischen Entwicklung des kleinen runden Spielgeräts.

Golfbälle

Er hat einen Durchmesser von gerade einmal knapp 43 Millimetern und wiegt nur etwas mehr als 45 Gram. Doch ohne ihn geht es nicht. Der Golfball ist für manchen die Wurzel allen Übels. Kein Ausrüstungs-Thema ist für den Neuling so verwirrend wie der Ball. Das liegt zum einen daran, dass es eine Vielfalt von Angeboten gibt. Aber zum anderen auch an der enormen technischen Entwicklung des kleinen runden Spielgeräts.

Der Ball besteht aus einer harten Kunststoffschale mit unterschiedlichen Kernen. Und genau hier fängt die Verwirrung auch schon an. Da gibt es den so genannten "2-piece-Ball". Er besteht aus einem Kern und einer Schale. Diese "2-piece-Bälle" sind härter, fliegen weiter, nehmen weniger Effet an und rollen länger. Also eigentlich das geeignete Gerät für Anfänger.

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Die Fortgeschrittenen spielen meistens mit den "3-piece-Bällen". Wie der Name schon sagt, bestehen sie aus drei Teilen: Dem Kern, der Umwicklung und der Schale. Sie nehmen mehr Drall an, stoppen auf dem Grün schneller und fühlen sich weicher an.

Schließlich gibt es noch die Multilayer-Bälle. Sie sind etwas für Spitzenspieler. Ein solider Kern ist von mehreren Schichten umgeben. Ihre Flugeigenschaften können je nach Variation der Schichten beliebig verändert werden.

Doch woher weiß ein Spieler nun, welcher Ball am besten zu seinem Spiel passt? Grundsätzlich werden die Bälle inzwischen nicht mehr in "2-piece" oder "3-piece" unterschieden, sondern in Distanz-, Spin- und Kombibälle. Reine Distanzbälle sind hart, fliegen weit, nehmen wenig Drall an - und sind preisgünstig. Wer auf eine möglichst gerade Flugbahn und einen langen Schlag hofft, der entscheidet sich für Distanzbälle. Sie sind also eine Empfehlung für Anfänger.

Spin-Bälle lassen sich vom Spieler lenken und rollen nicht weit aus. Sie sind aber in der Regel auch deutlich teurer als Distanz-Bälle. Wer Wert auf Gefühl legt und schon zu den erfahreneren Spielern zählt, sollte sich Spin-Bälle ins Bag packen. Kennern zu Folge machen sich aber nur wenig Golfer wirklich die Mühe, herauszufinden, welcher Ball tatsächlich am besten zu ihrem Schwung passt.
Stephan Schöttl

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