BMW hat erstmals einen 5er mit Autopilot auf die Autobahn geschickt. Dafür nutzt der Wagen nach BMW-Angaben die Informationen von zahlreichen Radar-, Laser- und Ultraschallsensoren. Eine Serienentwicklung schließt BMW für die nächsten Jahre allerdings aus.
System überholt eigenständig
Zusammen mit einer Kamerabildanalyse und einem sehr präzisen Navigationssystem gewährleistet die Technologie eine zuverlässige Erkennung des Umfeldes, in dem sich der Wagen bewegt. Das ermöglicht nicht nur das Halten der Spur und eines bestimmten Tempos selbst auf kurvigen Abschnitten, sondern auch eigenständige Überholmanöver. Außerdem vermeidet die Elektronik das Überholen auf der rechten Spur und macht einscherenden Fahrzeugen an Autobahnauffahrten Platz. Aus Sicherheitsgründen muss der Fahrer allerdings jederzeit bereit sein, das Steuer zu übernehmen und die Hände lose am Lenkrad lassen.
Ideen für die Serienproduktion gewinnen
«Das ist für uns ein Forschungs- und kein Entwicklungsprojekt», sagte der BMW-Forschungschef Raymond Freymann. Der Autopilot solle vor allem dazu dienen, neue Assistenzsysteme zu entwickeln und das Fahren in klar definierten, kleinen Teilabschnitten weiter zu automatisieren. So soll immerhin der für 2013 angekündigte Elektrokleinwagen i3 sich während eines Staus autonom auf der Autobahn bewegen können - bis zu einem Tempo von 40 Stundenkilometern. (dpa)
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