Donnerstag, 17. August 2017

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Vor der Reise sollte das Auto einem Check unterzogen werden

Jetzt ist wieder die Zeit im Jahr, in der man seinem Auto Höchstleistungen abverlangt: An Pfingsten ging es an den Gardasee, in den großen Ferien steht die lange Fahrt nach Spanien an und zwischendrin waren einige Wanderungen in den Bergen geplant. Da kommen schon ein paar Kilometer zusammen.

Gut, wenn man sich unterwegs hundertprozentig auf sein Fahrzeug verlassen kann. Wer das Auto einem versierten Profi in einer der kompetenten Kfz-Werkstätten der Region anvertraut, der ist auf der sicheren Seite. Dort werden Bremsen, Batterie, Beleuchtung und andere sicherheitsrelevante Systeme getestet sowie Ölstand, Kühlmittel, Bremsflüssigkeit und Scheibenwischerflüssigkeiten überprüft. Auch etwaigen Rost oder Schäden an der Karosserie hat der Fachmann im Blick, außerdem wechselt er den Pollenfilter.

Ein professioneller Sommer-Service stellt sicher, dass das Fahrzeug auch optimal auf die Herausforderungen der warmen Jahreszeit vorbereitet ist. Der Check deckt eventuelle Schäden rechtzeitig auf und beugt damit einer teuren Reparatur vor. Aber auch neben einem Besuch beim Fachmann kann im Voraus schon mal einiges erledigt werden, um sein Auto sattelfest für die große Reise zu machen.

Reifen checken

1,6 Millimeter Profiltiefe sind zwar zulässig, doch bei Nässe nicht mehr sicher. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat getestet, dass alte Exemplare mit einer Profiltiefe von 1,6 Millimetern auf nasser Fahrbahn bereits bei Tempo 70 aus der Spur kommen. Empfohlen werden mindestens drei Millimeter Reifenprofil. Auch der Reifendruck sollte überprüft werden. Wie hoch er beim beladenen Auto sein muss, steht in der Bedienungsanleitung, im Bereich der Fahrertür oder in der Tankklappe. Ein höherer Reifendruck spart übrigens auch Sprit.

Richtige Ausstattung

Wenn das Auto ein spezielles Motoröl benötigt, sollte man unbedingt ein oder zwei Liter mitnehmen. Am Urlaubsort ist es vielleicht nur schwer oder gar nicht zu bekommen. Ersatzteile wie Keilriemen, Glühbirnen und Sicherungen gehören ebenso in den Kofferraum wie das Warndreieck, der Verbandskasten und Warnwesten. Auch einen Ersatzschlüssel sollte man für Notfälle nicht vergessen. Im Falle einer Panne hilft einem eine Liste mit Notfallnummern weiter.

Richtig laden

Schwere Gepäckstücke sollten unten verstaut werden, leichte oben. Vor allem Dachgepäckträger sollten nicht überladen sein. Sie müssen sicher und fest angebracht werden. Bei einem Unfall können sie zum gefährlichen Geschoss werden. Das Bordwerkzeug sollte komplett, Wagenheber, Abschleppseil und Starthilfekabel gut, erreichbar sein.

Verkehrsregeln im Ausland

Führt die Reise ins Ausland ist es sinnvoll, sich über die dort geltenden Verkehrsvorschriften und Pflichten zu informieren. Geldstrafen und Ärger wird so vorgebeugt. Beispielsweise gelten im Ausland andere Höchstgeschwindigkeiten als in Deutschland und nicht selten ist der Erwerb einer Vignette oder die Entrichtung einer Maut notwendig. Empfehlenswert ist ein vollständiges Sicherheitszubehör. Teilweise gelten im Ausland strengere Auflagen was das Mitführen solcher Utensilien angeht, zu denen unter anderem obligatorisch ein Warndreieck, ein vollständiger Verbandskasten sowie je nach Land eine ausreichende Stückzahl Warnwesten gehören.

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