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In Zeiten steigender Benzinkosten überlegen sich zahlreiche Pkw-Halter, ihr Fahrzeug auf Autogas umrüsten zu lassen. So können sie die Tankkosten erheblich reduzieren, auch die Umwelt profitiert davon: Rund 80 Prozent weniger Schadstoffe und bis zu 15 Prozent weniger CO² gelangen in die Luft. Grundsätzlich ist es mittlerweile möglich, nahezu jedes Auto mit Benzinmotor umzurüsten. Voraussetzung ist lediglich eine ordentliche Reserveradmulde, in die der Tank eingebaut wird. Der Preis einer Umrüstung liegt für PKWs mit einem 4-Zylinder-Motor bei rund 2500 Euro, die Kosten an der Tankstelle reduzieren sich um die Hälfte. Bis zu 1000 Kilometer beträgt die Reichweite im Gasbetrieb; hinzu kommt eine optionale Reichweite des Benzintanks. Die Autofahrer können nämlich einen „bivalente Antrieb“ (wahlweise mit Autogas oder Benzin) wählen. Doch für wen rechnet sich der Umbau? Eine Faustregel besagt: Nach etwa 30000 der Halter bei jedem Stopp an der Tankstelle. Ob die Strecke in einem oder drei Jahren zurückgelegt wird, das spielt dabei keine Rolle. Wer jetzt auf Gas baut, profitiert damit garantiert bis Ende 2018 – solange gilt ein deutlich reduzierter Mineralölsteuersatz. Der sichert den im Vergleich zu Benzin deutlich niedrigen Gaspreis. Außerdem wird durch die Umrüstung der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs gesteigert. ansch
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