Mittwoch, 22. Februar 2017

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Dass die Pflanzenwelt draußen eine Winterpause einlegt, weiß jeder. Aber auch etliche Zimmerpflanzen ruhen während der dunklen Jahreszeit. Doch ab Februar sollten vor allem blühende Topfpflanzen wieder mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden.

Zimmerpflanzen werden im Dezember und Januar nicht gedüngt, im Februar sollte man wieder an den Nachschub denken, erklärt der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Ein Dünger speziell für Zimmerpflanzen enthält viele organische Nährstoffe. Neben einem flüssigen Produkt, das ins Gießwasser gemischt wird, lassen sich Düngerstäbchen, die in die Erde gesteckt werden, einfach anwenden.

Neu gekaufte blühende Topfpflanzen sind meist erst einmal vom Handel mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Diese setzen die Pflanzen im Substrat frei, wenn man sie regelmäßig gießt. Zum Beispiel den Weihnachtsstern sollte man erst wieder einmal in der Woche düngen, wenn die unteren Blätter hellgrün werden.

Man sollte auch nicht düngen, wenn das Substrat im Topf trocken ist. Bei der Azalee ist das wegen ihres verfilzten Wurzelballens besonders gefährlich. Denn in der trockenen Erde könnten sich die Nährstoffe nicht richtig verteilen, an einer Stelle konzentrieren und die Wurzeln schädigen. Der Zentralverband rät, vorher ein Tauchbad zu machen.

Kissenprimeln sind ausreichend mit Langzeitdünger versorgt und benötigen keine Düngung. Becherprimeln sollten hingegen alle vier Wochen Nährstoffe bekommen, allerdings sollte das Flüssigprodukt niedriger als üblich dosiert werden. Alpenveilchen brauchen alle zwei Wochen Nachschub - dann sollten wie beim Gießen Blätter und Knolle nicht nass werden. Usambaraveilchen bilden auch im Winter pausenlos neue Blüten. Sie benötigen daher einmal im Monat eine Düngerlösung, diese kommt wegen der empfindlichen Blätter am besten in den Untersetzer. Orchideen sollten in der Wachstumsphase einmal im Monat mit einem speziellen Dünger für die Pflanzenfamilie versorgt werden. (dpa)

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