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In deutschen Gewässern und Böden finden sich immer häufiger Rückstände von Medikamenten. Darunter seien einige, die die Umwelt schädigen könnten, teilt das Umweltbundesamt (UBA) mit.

In Gewässern und Böden wurden bundesweit 24 Arzneimittelwirkstoffe nachgewiesen, die ein hohes Potenzial haben, die Umwelt zu schädigen. So könnten Wirkstoffe aus Schmerzmitteln etwa Nierenschäden bei Fischen hervorrufen, teilte das Umweltbundesamt am Mittwoch (8. Februar) mit.

Insgesamt seien 156 Stoffe nachgewiesen worden. Wie sich die Substanzen auf die Umwelt auswirken, werde bisher nicht systematisch untersucht. UBA-Präsident Jochen Flasbarth forderte ein zulassungsbegleitendes Umweltmonitoring: «Eine bessere Überwachung soll helfen, Belastungsschwerpunkte und ökologische Auswirkungen von Medikamenten zu erkennen und die medizinische Versorgung umweltverträglicher zu gestalten.» (dpa)

Studie des UBA (pdf)

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