Dienstag, 21. Februar 2017

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Neun von zehn Deutschen möchten so lange wie möglich in ihrem gewohnten Zuhause in ihrer vertrauten Umgebung mit ihren nahen Angehörigen leben. Auch im Alter bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit, altersbedingten Einschränkungen oder Behinderung möchten sie bei Bedarf ambulante Pflege- und Betreuungsdienste oder hauswirtschaftliche Hilfen zu Hause nutzen.

Weitgehend selbstständig, mobil und unabhängig zu bleiben, ist ihnen bis ins hohe Alter wichtig. Das ergaben viele Umfragen unter Bundesbürgern, wie sie sich ihr Leben und Wohnen im Alter vorstellen. Erst wenn sie vollständig auf fremde Hilfe angewiesen und schwer pflegebedürftig sind, akzeptieren die meisten Deutschen den Einzug in ein Pflegeheim.

Doch wie gestalten Mieter oder Eigentümer ihr gewohntes Zuhause so barrierefrei, dass sie selbst mit Gehhilfen oder Rollstuhl Ihre Wohnung erreichen, Treppen überwinden und sämtliche Zimmer samt Bedienvorrichtungen mühelos nutzen können? Online im Internet oder und unter der kostenlosen Servicenummer 0800-24241212 beraten Fachleute von www.pflege.de Angehörige und Pflegebedürftige produkt- und herstellerunabhängig zu allen Fragen rund um barrierefreien Umbau.

Entscheidend für den fachgerechten Wohnraumumbau sind nicht nur bestimmte Normen und Standardmaße für Barrierefreiheit, deren Einhaltung Kredit- oder Zuschussgeber wie die KfW-Bankengruppe, Förderbanken der Bundesländer oder Kommunen verlangen. Vielmehr geht es letztlich darum, vor Ort geeignete Planer wie Architekten oder Bauingenieure und  qualifizierte Handwerksbetriebe wie Maurer, Fliesenleger, Sanitärinstallateure, Tischler und Elektriker zu finden, die mit geschulten Fachkräften für Barrierefreiheit in Wohnung, Haus und Garten sorgen.

Günter Lüers, Experte in Sachen Barrierefreiheit bei pflege.de in Hamburg: „Wir kennen überall im Bundesgebiet geeignete Planer sowie qualifizierte Handwerker aller für Barrierefreiheit notwendigen Gewerke, die wir Ratsuchenden in ihrer jeweiligen Region empfehlen können.“ Von Pflege.de vorgeschlagene Unternehmen arbeiten häufig mit „Geprüften Fachkräften für barrierefreie Installation und Montage“ oder verfügen über eine gleichwertige Qualifikation.

Als Richtlinien für barrierefreies Bauen gelten inzwischen in Deutschland die Baunormen DIN 18040-2 für barrierefreie für Rollstuhlfahrer geeignete Wohnungen  sowie DIN 18040-1 für öffentlich genutzte Gebäude und Wohnungen. Ihr hohes Ziel, das in deutschen Privatwohnungen und öffentlichen Gebäuden noch lange nicht erfüllt ist: Möglichst alle Menschen sollen so lange wie möglich ein selbst bestimmtes Leben ohne besondere Hindernisse führen können.

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