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Foto: Hermann Ernst

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Angesichts stetig steigender Energiepreise und des fortschreitenden Klimawandels gewinnen Holzheizungen einen ganz neuen Stellenwert.

Holz gehört zu den ältesten Energieträgern der Menschheit. Die knisternden Holzscheite, die lodernden Flammen und die angenehme Wärme: Dies faszinierte schon in längst vergangenen Zeiten und ist heute aktueller denn je. Holz verbrennt annähernd CO2-neutral.

So wird die Haushaltskasse geschont

Neben der Umwelt kann der Ofen- und Kaminbesitzer aber auch seinen Geldbeutel schonen, indem er im Wald selbst tatkräftig mit anpackt. Bei den Forstämtern können Flächenlose erworben werden, in denen noch nicht zugerichtetes Brennholz selbst aufbereitet und abtransportiert werden kann.

Nicht ohne einen Lehrgang

Doch bevor Selbstwerber das Holz mit der Motorsäge in die passende Länge schneiden, sollten sie einen Lehrgang zur richtigen Handhabung besuchen. Einen solchen Nachweis verlangt die bayerische Forstverwaltung als Voraussetzung für die Vergabe von Flächenlosen.

Auf die Größe kommt es an

Um die Baumstämme und dicken Äste in 25 bis 30 Zentimeter lange Holzstücke zu schneiden, ist eine leistungsfähige Benzin-Motorsäge mit einer Schneidgarnitur von 30 bis 35 Zentimetern Länge ein bewährter Helfer. Kleinere Äste lassen sich mit einem Handbeil oder einer Astungsaxt von den Stammstücken abschlagen.

Auch Sägeböcke oder Zieh-, Pack- und Wendehacken für größere Holzstücke leisten bei der Waldarbeit wertvolle Dienste. Schließlich lässt sich das abgelängte Holz mit Spaltaxt oder -hammer leicht aufspalten. Je kleiner die Scheite sind, desto besser trocknen sie, denn frisches Holz enthält noch bis zu 60 Prozent Wasser und hat damit einen relativ geringen Heizwert.

Sonnig und trocken lagern

Mit 20 Prozent Restfeuchtigkeit dagegen ist das Kaminholz genau richtig zum Verfeuern. Wie lange es dafür trocknen muss, hängt von der jeweiligen Holzart und der Lagerung ab.

Am besten schichtet der Ofenbesitzer sein Brennholz an einem sonnigen und trockenen Ort so auf, dass die Luft zwischen den Stapeln zirkulieren kann. Eine entsprechende Abdeckung oder ein vorgezogenes Dach schützen vor Schlagregen und beispielsweise eine Palette als Unterlage verhindert eine Wiederbefeuchtung des Holzes von unten.

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