Wie der botanische Beiname «officinalis» verrät, werden dem Spargel sogar medizinische Eigenschaften zugeschrieben. In erster Linie wirkt das Gemüse harntreibend und abführend. Grünspargel kann aber noch mit einem anderen Pluspunkt aufwarten: Pflanzung, Pflege und Ernte sind sehr viel einfacher als beim Bleichspargel, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.
Die Pflanzzeit hat zwar schon Ende April begonnen, Anfang Juni ist allerdings gerade noch Zeit, ein Spargelbeet anzulegen. Doch mit dem Ertrag in diesen Jahr wird es nichts mehr: Zwei ganze Jahre brauchen die Pflanzen, bis sie geerntet werden können, so der BDG.
Der Boden sollte - für Spargel typisch - humos und locker sein, eine kräftige Kompostgabe bietet die nötigen Nährstoffe. Ein kleiner Graben, etwa einen Meter breit und 25 Zentimeter tief, bildet die Grundlage des Spargelbeetes. Dort wird eine Kompostschicht eingefüllt und dann die Jungpflanzen im Abstand von 40 bis 50 Zentimetern gesetzt. Etwa fünf Zentimeter lockere Erde oder Sand bedecken die Pflänzchen. Für ausreichende Spargelmahlzeiten empfiehlt der BDG, etwa zehn Pflanzen pro Person zu setzen. (dpa)
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