Nicht alle Arbeiten können von geschickten Heimwerkern vorgenommen werden, oft müssen Handwerker hinzugezogen werden. Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen kosten dann viel Geld, das nicht unbedingt zur Hand ist. Die meisten können neben der monatlichen Finanzierungsbelastung und den Nebenkosten dafür nicht auch noch regelmäßig Rücklagen bilden.
Alle Jahre wieder
Der Eigenanteil bei der Finanzierung des Hausbaus oder -kaufs hat die Reserven bereits stark eingeschränkt. Nun wird aber alle fünf bis zehn Jahre ein neuer Außenanstrich fällig, Fenster und Dachrinnen müssen renoviert werden, die Modernisierung der Heizung steht durchschnittlich alle 15 Jahre an.
Viele Renovierungsmaßnahmen - insbesondere solche, die zu einer Einsparung des CO2-Ausstoßes beitragen - werden auf Bundes- und Landesebene mit nicht unerheblichen Beträgen unterstützt. Auch die KfW-Förderbank stellt günstige Kredite für größere Sanierungsmaßnahmen bereit. Die Quelle Bausparkasse bietet zudem im Internet Deutschlands möglicherweise umfangreichste und aktuellste Fördermitteldatenbank an. Sie enthält rund 4900 aktuelle Förderungen der Städte, Landkreise, Gemeinden, Energieversorger, Bundesländer und des Bundes. Damit Reparaturen und Sanierung den Eigentümer nicht kalt erwischen, kann man mit einem Haus-fit-Renovierungsplan vorsorgen. Dabei ist es je nach Kreditinstitut möglich, sich mit einem verhältnismäßig kleinen monatlichen Sparbeitrag genügend finanziellen Spielraum für anstehende Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu schaffen. Schon mit circa 40 Euro monatlich können Hauseigentümer beispielsweise nach fünf, zehn und 15 Jahren jeweils über eine Auszahlung von 4000 Euro verfügen. Die gestaffelte Auszahlung erleichtert kleinere und auch größere Reparaturen, die erfahrungsgemäß im Fünfjahresrhythmus anstehen. pp
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