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Vor allem der heimische Energieträger Holz hat sich in den vergangenen Jahren im Vergleich zu Gas und Öl als äußerst preisstabil erwiesen – zugleich stellt beispielsweise eine Pelletanlage eine besonders umweltfreundliche Heizmethode dar. Der Umstieg, der auch kurzfristig möglich ist, wird zudem mit staatlichen Fördermitteln bezuschusst.
Pellets preislich interessant
„Der Austausch eines alten, fossil befeuerten Kessels gegen einen neuen Pelletkessel ist oftmals sinnvoll“, erklärt auch Christian Schraube vom Europäischen Institut für Energieforschung (EIFER). Das Institut hat eine zweijährige Studie zu Pelletanlagen in verschiedenen Baubeständen durchgeführt und die Effizienz dieser Heizmethode untersucht. Bereits vier bis fünf Tonnen Holzpellets decken demnach den Jahresbedarf für ein durchschnittliches Einfamilienhaus.
Kaum Platzbedarf
Damit ist der Platzbedarf einer Pelletanlage inklusive Brennstofflager nicht größer als bei einer Ölheizung. Eine Umrüstung ist auch in den meisten Altbauten schnell und unkompliziert möglich. Vergleicht man die derzeitigen Brennstoffpreise, so lässt sich bei Holzpellets ein Preisvorteil von rund 35 Prozent gegenüber fossilen Energieträgern ausmachen.
Damit wird eine Pelletheizung, auch in der Sanierung, für immer mehr Hausbesitzer interessant. Mit dem Umstieg können sie sich künftig von steigenden Brennstoffkosten fossiler Energien unabhängig machen – und leisten zugleich einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.
Austausch trennen
Einen besonderen Tipp für Umrüster hat Christian Schraube noch parat: „Ein Austausch der Heizkörper oder der Einbau einer Flächenheizung, der die Effizienz bei Bestandsanlagen weiter verbessert, kann auch getrennt von der Kesselinstallation zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.“
Ein großer Vorteil für Verbraucher, die sich nicht auf einen Schlag alle Modernisierungsmaßnahmen leisten können
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