Dienstag, 28. Juni 2016

Themenwelten   |   Bauen & Wohnen

Im Februar kann Deutschland dem tiefsten Sibirien gleichen. Dicke Schneelast liegt schwer auf den Tannen, und die Hecken brechen unter dem Weiß auseinander. Dies ist aber auch die Zeit für die ersten Gartenvorbereitungen.

Um sich im Frühjahr über Blüten und ausschlagende Pflanzen zu freuen, muss der Hobbygärtner seine Schützlinge auch im Winter im Auge behalten - und zur Not Schnee räumen, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem. Ansonsten steht Folgendes an:

Säen: Ende des Monats können die Samen der ersten Gemüsesorten wie Salat, die ersten Kräuter und Blumen wie Duftwicken gesät werden. Sie kommen in einen Topf oder einen Saatkasten an einem hellen Fenster. Optimal seien die Ost- oder Westseite bei einer Raumtemperatur von 15 bis 20 Grad. Der Topf wird mit einem Glas oder einer Folie abgedeckt.

Umtopfen: Verblühte Winterblüher wie die Christrose können draußen aus dem Topf in die Erde gesetzt werden. «Am besten kommt sie in kalkreichen Boden», sagt die Pflanzenexpertin. Alternativ rät Van Groeningen, ein Stück Tafelkreide in den Boden zu legen.

Schneiden: Wer Hecken stark schneiden oder roden will, muss dies bis Ende des Monats tun. In Wohngebieten gilt vom 1. März bis 30. September ein Bestandsschutz, damit Vögel und andere Tiere in den Gehölzen nisten können. Form- und Pflegeschnitte sind allerdings weiterhin erlaubt.

Stecklinge ziehen: Kübelpflanzen wie Geranien können zurückgeschnitten und umgetopft werden. Daraufhin bilden sie neue Triebe, die als Stecklinge zum Vermehren der Pflanzen genutzt werden können.

Gießen: Steigen die Temperaturen über null Grad, müssen die Immergrünen gut gegossen werden. Buchsbaum, Kirschlorbeer und Rhododendron verdunsten im Winter über die Blätter permanent Wasser. Vor allem an sonnigen Tagen und bei starkem Wind benötigen sie Feuchtigkeit.

Reparieren: Daneben kann der Hobbygärtner seine Geräte warten. Spaten, Harke und Schaufel werden geputzt, entrostet und eingefettet, Scheren geschliffen. Auch bei Rasenmäher und Heckenschere müssen die Messer geschärft werden. Baumsägen benötigen eventuell ein neues Sägeblatt. Töpfe und Pflanzcontainer, die wiederverwendet werden sollen, brauchen eine Reinigung. (dpa)

Weitere Themen

Schwalbangerschule

Schwalbangerschule: „Schauen – mitmachen – feiern – sich freuen“ „Schauen – mitmachen – feiern – sich freuen“

Schwalbangerschule: Einweihung und Tag der Offenen Tür am Freitag, 17. Juni

Bilder (3)

Heimwerker: Rund um Malen, Tapezieren und Erneuern

Heimwerker: Rund um Malen, Tapezieren und Erneuern: Verformung vermeiden: Pinsel mit Kopf nach unten trocknen Verformung vermeiden: Pinsel mit Kopf nach unten trocknen

Nach dem Streichen müssen Pinsel immer gereinigt werden - mit einem Verdünner oder bei wasserlöslichen Farben und Lacken mit Wasser. Das Trocknen geschieht dann am besten kopfüber.

Haus und Hof: Die neuesten Trends

Haus und Hof: Die neuesten Trends: Jeder ist Designer: Möbelunternehmen setzen auf Open Design Jeder ist Designer: Möbelunternehmen setzen auf Open Design

Es tut sich was in der Möbelindustrie: Eine neue Generation von Produzenten macht den Konsumenten zum Co-Designer und verändert so die Einrichtungsbranche grundlegend.

Bilder (4)


Immo-Börse

Energieausweis

Immobilienrechner der Sparkasse

Bist du bereit für die erste eigene Wohnung?
Quiz - Testen Sie Ihr Architekturwissen
Baufinanzierung