Mittwoch, 1. Oktober 2014

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Foto: Brigitte Fregin

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Gewinner der Traumgärten

Georgine und Andreas Friedrich aus Welden haben in diesem Jahr unseren Fotowettbewerb "Traumgärten" gewonnen. Sie verbringen viel Zeit in ihrem Grün. Und so eröffnet sich den Besuchern ein wahres Gartenmärchen, wenn sie durch den Torbogen hinter die Mauer gehen.

„Wir verbringen jede freie Minute in unserem grünen Reich“, verrät Georgine Friedrich. „Wenn es geht, läuft unser Leben draußen ab“, ergänzt ihr Mann Andreas. „Aber es gibt auch stets eine Menge zu tun. Meine Frau ist für die Feinarbeit zuständig, ich für’s Grobe. Im Sommer stehe ich oft extra früh auf, um noch vor der Arbeit in meiner Steinmetzfirma, hier was zu machen. Samstags ist ebenfalls Gartenarbeitstag. Das ist fast ein bisschen, wie eine Sucht. Aber sonntags und meist abends, ist Zeit zum Genießen“, erklärt er lachend.

Stück für Stück

Seit 18 Jahren haben die Friedrichs das rund 400 Quadratmeter große Grundstück mit viel Liebe zum Detail in ihren Traumgarten verwandelt, Stück für Stück. Einen höher gelegten Quellstein umgibt ein hübsches keines Areal im Zen-Charakter mit extra gerechtem Kies. Von hier aus durchzieht ein hübscher Bachlauf, der in einen kleinen Teich mündet, quer den Garten. Einiges an Obst können sie hier ernten. Es gibt üppig wachsende Brombeeren, einen Kirschbaum, alte Apfelbäume, deren Früchte sich bestens für Kompott eignen und im hinteren Teil einige Walnussbäume. „Von diesen fällt die Ernte heuer leider dürftig aus, ein später Frost kam genau in die Blütezeit“, bedauert Georgine Friedrich. „Die Blätter der Bäume machen vor allem jetzt im Herbst eine Menge Arbeit. Sie sind sehr säurehaltig und sollten daher möglichst bald vom Rasen entfernt werden“, weiß sie.

Mediterranes Flair

Mauern im mediterranen Flair haben Andreas Friedrich in Griechenland und Italien inspiriert. So hat er eine solche, samt Torbogen, im Eingangsbereich seines Gartens errichtet. „Das Rezept für den Mörtel habe ich von alten Maurermeistern herausgekitzelt“, erzählt er. Derzeit entsteht ein ganz neues Areal im römischen Stil. Dabei integriert er stets alte Dinge, die er holt, wenn er mitbekommt, dass irgendwo ein altes Haus abgerissen wird. So hat er ein antikes Eisentor und ein Stallfenster, das nun hier zu neuem Leben erweckt wird.

Kiosk vom Weldener Bahnhof

Auch das hübsche Gartenhaus im Eck ist historisch. „Es ist der alte Kiosk vom Weldener Bahnhof“, erklärt der Hobbygärtner. Aber auch ein steinernes Mühlespiel oder eine Bar aus Marmorblöcken gehören zu dem grünen Paradies. Dazu eine gemütliche Terrasse und manch romantische Sitzmöglichkeit.

Kulisse für Hochzeitsbilder

Das besondere Flair des Friedrichschen Gartens war übrigens auch schon mal Kulisse für Hochzeitsbilder eines befreundeten Paares. „Die sind sehr stimmungsvoll geworden“, erinnert sich Andreas Friedrich. bif

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