Mittwoch, 17. Januar 2018

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Mit erfolgreichem Intervallfasten leicht und energiegeladen ins Frühjahr starten

Um leicht und schwungvoll ins Frühjahr zu starten, ziehen immer mehr Menschen eine Fastenkur in Erwägung. Experten wie Andrea Ciro Chiappa wissen, warum der Verzicht auf Nahrung und Genussmittel so gut tut und worauf man bei der Wahl des richtigen Fastenprogramms achten muss. „Fasten hat eine unglaublich intensive, heilsame Wirkung auf den Stoffwechsel“, betont der Ausbildungsleiter der Deutschen Fastenakademie (dfa). Sobald man weniger als 600 Kilokalorien – Frauen weniger als 500 Kilokalorien – pro Tag zu sich nimmt, sinken die Blutwerte für Zucker und Cholesterin. Gleichzeitig zeigt der steigende Anteil freier Fettsäuren an, dass der Körper Fett verbrennt.

Intervallfasten ist alltagstauglich

Chiappa unterscheidet dabei zwischen herkömmlichen Kuren wie etwa Fasten nach Buchinger und der F.-X.-Mayr-Kur, die jeweils zehn bis 14 Tage am Stück absolviert werden, und sogenanntem intermittierenden Fasten. Im Unterschied zu den klassischen Varianten, die aufgrund ihrer Regeln häufig stationär oder unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, gilt das Intervallfasten als besonders alltagstauglich. Der lockere Fastentrend ist für Andrea Ciro Chiappa nichts Neues: „Das bekannte Dinnercancelling oder Morgenfasten sind Formen des Intervallfastens. Studien haben bestätigt, wie effektiv dieser zeitweilige Verzicht auf Nahrung ist.“

Das Auftreten von Fastenkrisen, die von Müdigkeit und einer nachlassenden Leistungsfähigkeit begleitet werden, kann durch die Einnahme eines gut verträglichen Basenpräparats aus der Apotheke vermieden werden. Die basischen Mineralstoffe neutralisieren überschüssige Säure, die beim Fettabbau entsteht, und unterstützen den Stoffwechsel beim Fasten..

Wenn die Fettverbrennung Marathon läuft

Generell sind auch beim Intervallfasten verschiedene Formen möglich.

Beim „16:8-Fasten“ etwa isst man lediglich an acht Stunden des Tages etwas. Bei einer anderen Variante fastet man jede Woche zwei Tage lang.

„Wendet man Intervallfasten regelmäßig an, zeigen sich viele Effekte: Der Körper schaltet auf den Fastenstoffwechsel um und verbrennt mehr Kalorien, überschüssige Fettmasse, vor allem im Leber- und Bauchraum, nimmt ab“, erläutert Chiappa.

Fasten wirke wie ein Marathon auf das Fettverbrennungssystem. Der Experte rät dazu, den Körper vier Wochen lang an das Intervallfasten zu gewöhnen und es dann möglichst beizubehalten: „Die Mahlzeiten, die man zwischen den Esspausen zu sich nimmt, sollten unbedingt ausgewogen sein. Sonst besteht die Gefahr von Nährstoffdefiziten.“

Um die Verdauung zusätzlich zu unterstützen, sei es zudem wichtig, gut zu kauen und täglich zwei bis drei Liter zu trinken.

Text: djd/oH

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