Dienstag, 27. Juni 2017

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Die Komplementärmedizin hat zum Ziel, die schulmedizinischen Maßnahmen zu ergänzen

Komplementärmedizinische Verfahren erfreuen sich einer zunehmenden Popularität. Statt eines „entweder ... oder“ und einer strikten Trennung zwischen Schulmedizin und anderen Behandlungsmethoden verfolgen sie einen ganzheitlichen Ansatz. Sie sehen eine Therapie dann als gelungen an, wenn in einer Bündelung von Maßnahmen – auch in der Kombination mit der klassischen Schulmedizin – der maximale Erfolg zum Wohl des Patienten erreicht werden kann.

Interdisziplinäre Maßnahmen

Nach Umfragen und epidemiologischen Erhebungen der letzten Jahre wünschen sich immer mehr Menschen im Krankheitsfall eine ganzheitliche Therapie, die Schulmedizin und sie ergänzende Behandlungsmethoden vereint.

Insbesondere wegen des Kostendrucks im Gesundheitswesen und der Tatsache, dass immer mehr Menschen unter chronischen Erkrankungen leiden, empfiehlt sich ein interdisziplinäres Miteinander zwischen Schulmedizin und ergänzenden Heilverfahren. Leiden wie Rheuma, Asthma, Diabetes, Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Multiple Sklerose, Parkinson, Tumore oder chronische Schmerzen begleiten die Patienten ein Leben lang. Ihr Entstehen ist oft multifaktoriell bedingt; ihre Entwicklung abhängig von vielen Umständen wie Stress, Genetik, Ernährung, Bewegung, Berufswahl oder Umwelteinflüssen. Eine integrative Form der Therapie will den Patienten in seiner Autonomie stärken und ihn dazu motivieren, selbst aktiv zu werden. Komplementärmedizinische Angebote betreffen lebensstilverändernde Maßnahmen, die den Patienten dabei unterstützen, eventuelle Nebenwirkungen der Schulmedizin zu lindern und die Krankheit nicht abzuspalten, sondern in das eigene Leben zu integrieren. Mehr Lebensmut und der Erhalt einer möglichst hohen Lebensqualität sind ebenfalls damit verbunden.

Text: Alex Fitzek

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