Wetter
Di.
21°C
Wetter
Mi.
22°C

Themenwelten   |   Leben & Freizeit

Der Valentinstag ist keine bloße Erfindung der Blumenhändler, wie manche Spötter behaupten. Vor über 1700 Jahren haben sich vermutlich die Ereignisse zugetragen, die den Tag der Liebenden begründeten.

Valentin von Terni

Wie die christliche Legende berichtet, lebte zu jener Zeit im heutigen Italien der Priester (oder Bischof) Valentin von Terni. Priester Valentin traute zahlreiche Liebespaare nach römisch-katholischem Zeremoniell. Allerdings war die junge christliche Religion, die Valentin vertrat, im heidnischen römischen Reich verboten. Daher ließ Kaiser Claudius II. den Gottesmann am 14. Februar 269 enthaupten. Später wurde der tapfere Valentin von der römisch-katholischen Kirche zum Märtyrer und Heiligen erklärt. Sein Todestag ist heute als Valentinstag überliefert – und mehrere Kirchen nehmen für sich in Anspruch, die Gebeine des heiligen Valentin als Reliquie zu beherbergen.

Warum Blumen?

Auch sonst ist die Legende um den Märtyrer voller Unklarheiten und Widersprüche. Woher die Sitte der Blumengeschenke kommt, darüber gehen die Spekulationen auseinander. Manche sehen als geistigen Urheber Valentin von Terni, der jedem frisch getrauten Paar eine Blume aus seinem eigenen Garten geschenkt haben soll. Andere Quellen verweisen auf einen noch älteren Gedenktag, der im alten Rom ebenfalls (Zufall oder nicht?) am 14. Februar gefeiert wurde: An diesem Tag wurden der Göttin Juno, der Schutzpatronin der Ehe, Blumen geopfert. Einen Tag später fand das römische Fruchtbarkeitsfest der “Lupercalia” statt. Eine Verbindung zwischen dem heidnischen und dem christlichen Datum ist aber nicht historisch gesichert.

Verwirrspiel um ein Datum

Im Mittelalter war der Valentinstag, der zeitweise “Vielliebchentag” hieß, übrigens nicht überall beliebt. Zuweilen galt er sogar als Unglückstag, da Judas Ischariot an einem 14. Februar geboren sein soll. Zum Beispiel hieß es, dass reiche und schlechte Menschen den Tod finden würden, wenn es an jenem Tag donnerte. Außerdem sollte jeder Mensch und jedes Tier, das am 14. Februar geboren wurde, im Leben viel Pech haben und eines frühen Todes sterben. Besonders populär war der Valentinstag vor allem im angelsächsischen Raum. In England wird er seit rund 600 Jahren begangen und kam vor dort später in die englischen Kolonien in Amerika (USA). In Deutschland ist der (hier zuvor vorwiegend religiöse) Gedenktag erst im Jahr 1950 neu belebt worden, als US-Soldaten die Valentinsbräuche hierzulande “importierten”.

Text: (valentinstag.de/oH)

Facebook Twitter Google Buzz

Weitere Themen

Dorffest Steinheim: Gesellige Stunden in Steinheim

Dorffest Steinheim

Dorffest begeistert wieder mit musikalischen und kulinarischen Schmankerln - abwechslungsreiches Programm mit Musik und Tanz Mehr...

Festspielsommer: Unvergessliche Sommerabende am Roten Tor

Das Theater Augsburg eröffnet die diesjährige Freilichtbühnen-Saison mit Richard Wagners Oper Der fliegende Holländer und Carl Orffs Carmina Burana, dargeboten als Ballett. Mehr...

Lebenslust: Den Ruhestand stressfrei gestalten

"Rentner haben doch nie Zeit." Was als scherzhafter Ausspruch gemeint ist, wenn man versucht, sich mit Menschen im Ruhestand zu verabreden, trifft immer häufiger die Realität: Der... Mehr...


eDarling

Mercedes-Benz Augsburg

Wie gut kennen Sie Augsburg?
Umfrage
Wie verbingen Sie Ihre Freizeit?

Kinotipp
Ziemlich beste Freunde

Driss, gerade aus dem Gefängnis entlassen, will sich bei dem reichen Philippe nur den Bewerbungsstempel für die Arbeitslosenunterstützung holen. Doch Driss' dreistes Auftreten...

Trailer  |   Filmkritik
Kinoprogramm für

Ihr Kinoprogramm in:

Anzeige

Quiz - Kuriose Fußball-Jubiläen
Veranstaltungen vom 29.05.2012