![]() | Di. 21°C | ![]() | Mi. 22°C | > 7 Tage Wetter Präsentiert von: |
|
Wissen Sie, was ein Blunzen ist und warum die Faiminger früher als Filzkärra bezeichnet wurden? Nein? Dann sollten Sie zum traditionellen Blunzensieden am Samstag, 11. Februar, um 15 Uhr auf die Lauinger Donaubrücke kommen. Dass dieses von der Fanfare-Brass-Band wieder ins Leben gerufene Event heuer bereits zum siebten Mal stattfindet, hat seinen geschichtlichen Ursprung in der Lauinger Sagenwelt.
Blutwurst und Filzpantoffeln
Der Ursprung des „Blunzensiedens“ liegt in der Lauinger Sagenwelt: Lauinger Metzger fabrizierten einst eine Riesenblutwurst (Blunzen), die in keinen Siedekessel passte. In der fälschlichen Annahme, die winterlich dampfende Donau habe die richtige Temperatur, hingen sie den Blunzen zum Sieden in den Fluss. Davon bekamen die Faiminger Wind. Sie umwickelten die Räder eines Karren mit Filz und zogen selbst Filzpantoffeln an, um geräuschlos die Riesenblutwurst stehlen zu können. Deshalb haben Lauinger den Necknamen „Blunzen“, die Faiminger werden als „Filzkärra“ bezeichnet.
Auf der Seebühne werden Bandmitglieder und der Historische Bürgerverein Staufen das Schauspiel aufführen. Dirigent Helmut Straub eröffnet das Spektakel in Reimform und Bürgermeister Wolfgang Schenk ließt die Sage vor.
Daneben spielen die Musiker mit einem Standkonzert Stücke aus ihrem Unterhaltungsprogramm und zur Jahreszeit passenden Faschingsmusik. Im Anschluss wird das von der Fanfare-Brass-Band wieder ins Leben gerufene Event des „Blunzensiedens“ zur Aufführung kommen. Dann marschiert ein Festzug zum Speisesaal des Albertus- Gymnasiums in die Brüderstraße. Hier wird den Besuchern ein wahres Schlachtfest für den Gaumenschmaus geboten. Leckere Würstchen und Blunzen in vielfältigen Kreationen werden den Gästen gereicht. Vorstand Norbert Ruchti freut sich über zahlreiche Besucher, die mit der Fanfare-Brass-Band die Blunzen- Sage gebührend feiern und ein tolles Fest begehen wollen.
|
|












