Aus diesem Grund verfügt Okinawa über kulturelle Traditionen sowie Sitten und Bräuche, die sich von anderen Präfekturen des Landes unterscheiden. Um die Kultur und traditionelle Küche Ryukyus kennenzulernen, lud die Deutsch-Japanische Gesellschaft (DJG) in Augsburg und Schwaben ihre Mitglieder ein. Auf Initiative des Japanischen Generalkonsulats in München reiste eigens für den Abend Starköchin Ayaka Yamoto aus Naha, der Hauptstadt Okinawas nach Augsburg. Die 76-Jährige führt die traditionelle Küche Ryukyus als eine der wenigen noch unverfälscht fort.
Köstlichkeiten Japans
Sie servierte im Restaurant Manyo fermentierten Tofu, fein geschnittenes Roastbeef mit zerriebenem schwarzem Sesam, mariniertes Schweinefleisch nach Okinawa-Art sowie Tapioka an schwarzem Rohrzucker-Sirup. Generalkonsul Akira Mizutani und DJG-Geschäftsführer Bernd Konert zeigten sich von den kulinarischen Besonderheiten tief beeindruckt.
Die Präfektur besteht aus 160 Inseln, wovon 49 bewohnt sind. Die 1,36 Millionen Einwohner Okanawas gelten als besonders gastfreundlich und warmherzig. Das Taucher- und Schnorchelparadies ist bei Urlaubern aus dem In- und Ausland beliebt. Die subtropische Lage sowie naturbelassene Wälder verleihen der Inselkette einen zusätzlichen Charme.
Besonders sehenswert ist das deutsche Kulturdorf Ueno auf der Insel Miyako. Ein „Gedenkstein der Menschenliebe“ erinnert an das Jahr 1873, als das deutsche Handelsschiff R.J. Robertson an einem Riff vor Ueno strandete.
Mehr Infos: www.visitokinawa.jp
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