Montag, 23. Januar 2017

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Der Countdown läuft: In einem Jahr werden die bisher geltenden Kontonummern abgeschafft. Stattdessen gelten ab dem 1. Februar 2014 die neuen internationalen Kontonummern IBAN.

Der Zahlungsverkehr in der Euro-Zone wird vereinheitlicht: Bis zum Stichtag 1. Februar 2014 soll der europäische Zahlungsraum SEPA (Single Euro Payments Area) errichtet werden. Dann verschwinden auch die bisher geltenden Kontonummern. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken in Berlin hin.

Die auffälligste Änderung: Die neue internationale Kontonummer ist lang. Sie umfasst nach Angaben des Bankenverbandes bis zu 22 Stellen. Die IBAN (International Bank Account Number) setzt sich aus der gewohnten Bankleitzahl und der bisherigen Kontonummer zusammen, ergänzt um den Ländercode DE (für Deutschland) und eine zweistellige Prüfzahl. Bereits seit 2003 befindet sich die IBAN auf den Kontoauszügen, viele Banken haben sie schon auf die Karte drucken lassen.

Ein Vorteil für Kunden: Durch die zweistellige Prüfziffer werden Überweisungen mit einer falschen Kontonummer nicht ausgeführt. Zahlendreher beziehungsweise Tippfehler werden auch beim Online-Banking schnell erkannt. Wer sich die lange IBAN nicht sofort merken kann, hat auch noch ein wenig Zeit: Laut Bankenverband gibt es eine Übergangszeit bis Ende Januar 2016, in der Verbraucher ausnahmsweise noch die alten Kontonummern verwenden können. Danach jedoch gilt ausnahmslos die IBAN. Bankkunden müssen ihre Daueraufträge und Einzugsermächtigungen für Lastschriften nicht ändern. (dpa)

Weitere Infos zu den neuen IBAN-Kontonummern

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