Samstag, 16. Dezember 2017

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Maßnahmen zum Energiesparen machen sich auf langfristige Sicht bezahlt

Wer heutzutage neu baut, hat strenge Richtlinien hinsichtlich des Energieverbrauchs im Eigenheim zu beachten. Altbauten, die auf dem Immobilienmarkt angeboten werden, weisen in dieser Hinsicht in aller Regel schlechtere Werte auf. Zu finden sind die jeweiligen Angaben im Energieausweis, der zum Kaufangebot einer Immobilie zwingend dazugehört. „Im Altbau empfiehlt sich in jedem Fall eine kritische Bestandsaufnahme und, wenn sinnvoll, eine energetische Sanierung“, unterstreicht Ralf Pasker, Geschäftsführer des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS). Dies zahle sich gleich mehrfach aus: Die aktuellen Ausgaben für das Heizen sinken spürbar, zugleich spreche die positive Wertentwicklung in der Zukunft für das Modernisieren. „Käufer von Altbauten sind gut beraten, diesen Aufwand gleich in die Kaufverhandlungen sowie in die Berechnung ihres Finanzierungsbedarfs einzubeziehen“, so Pasker weiter.

Vor-Ort-Beratung mit staatlicher Förderung

In jedem Fall lohnt es sich daher, einen Energieberater einzuschalten. Auf Basis einer Ist-Analyse kann der Fachmann konkrete Maßnahmen vorschlagen, einen Sanierungsfahrplan erstellen und auch hinsichtlich möglicher Fördermittel Hilfestellung geben. Unter anderem kann der Energieberater auch einschätzen, ob beispielsweise eine bereits vorhandene Wärmedämmung verstärkt werden kann. Wichtig ist ebenso die Reihenfolge der Modernisierungen: Nach einer Wärmedämmung kann oft genug die neue Heizungsanlage aufgrund des sinkenden Wärmeenergiebedarfs deutlich kleiner und somit wiederum kostengünstiger dimensioniert werden. Gut zu wissen: Der Sanierungsfahrplan als Ergebnis einer Energieberatung wird selbst finanziell gefördert. Seit dem 1. Juli 2017 zahlt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, maximal 800 Euro für Ein- oder Zweifamilienhäuser und 1.100 Euro für Wohngebäude mit drei und mehr Wohneinheiten. Unter www.heizkosten-einsparen.de gibt es mehr Informationen zu diesem und weiteren Förderprogrammen.

Text: djd/oH

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